Abriß und Neubau in Töpferstraße
Montag, 15. April 2002, 16:48 Uhr
Nordhausen (nnz). Ab morgen reißen Mitarbeiter der Firma Schachtbau Nordhausen das ehemalige DLK-Gebäude und den benachbarten Fußgängertunnel in der Nordhäuser Töpferstrasse ab. Die Arbeiten dauern ungefähr drei Wochen und kosten rund 28.000 Euro. Was sich danach ändern wird, das hat die nnz erfahren.
Die Töpferstrasse ist eine der wichtigsten Straßen mitten im Nordhäuser Stadtzentrum. Mit dem Abbruch wird Platz gemacht für den Bau einer Grünachse - eines Fußgänger-Verbindungsweges zwischen dem neuem Theaterplatz und dem künftigen Ausstellungsgelände für die Thüringer Landesgartenschau 2004 auf dem Petersberg. Dieser Verbindungsweg ist zugleich eine Etappe innerhalb des Historischen Stadtrundganges in Nordhausen, der mit Beginn der Landesgartenschau komplett neu gestaltet sein wird.
Der Abriss ist auch der Startschuss für eine völlige Neugestaltung bzw. Modernisierung einer Wohnscheibe in der Töpferstraße 2 bis 9 - rechts neben dem Abrissgebäude Richtung Kino - und deren Umfeldes, die im Frühjahr 2003 abgeschlossen sein soll. Der rückwärtige Bereich der Wohnscheibe, sie gehört der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG), soll sich mit der Umgestaltung zu einem Wohnhof wandeln. Die SWG entfernt alle alten Balkone vom Gebäude. Dafür wird eine Stahl-Beton-Konstruktion an die Hauswand gesetzt. In diese Konstruktion kann dann - je nach Mieterwunsch - ein neuer Balkon, ein Wintergarten oder eine Terrasse eingebaut werden. Die beiden Wohnschieben der Wohnungsbaugenossenschaft wurden bereits im zurückliegenden Jahr nach modernsten Gesichtspunkten komplex saniert.
An die Stelle der jetzt noch vorhandenen Parkplätze - Ersatz wird in einer Tiefgarage zwischen Kino und Wohnscheibe geboten - kommen Rasenflächen, Hecken und Bäume. Gleichzeitig wird in den Wohnhof auch die Freifläche des Kindergartens verlegt, der zur Zeit noch unmittelbar an die Rudolf-Breitscheid-Straße grenzt.
Im Gegensatz zu anderen Städten in Deutschland wohnt in Nordhausen die Hälfte der Bevölkerung in der Innenstadt. Das soll so bleiben. Deshalb wollen wir, auch über die Zeit der Landesgartenschau hinaus, mit den Neugestaltungen des Nordhäuser Zentrums die Wohnqualität erhöhen, begründet Inge Klaan, Chefin des Stadtplanungsamtes und Geschäftsführerin der Landesgartenschau-Gesellschaft, die komplette Umgestaltung rund um die Wohnscheibe.
Die Neugestaltung der Freiflächen kostet insgesamt rund 8,9 Millionen Euro, der städtische Anteil beläuft sich auf rund 400.000 Euro, die SWG beteiligt sich mit rund 1,7 Millionen Euro an der Finanzierung. Der Rest wird über verschiedene Förderprogramme des Freistaates Thüringen zur Verfügung gestellt. Pläne, wie der gesamte Bereich Töpferstraße nach der Umgestaltung aussehen wird, hängen für alle Interessierten im Foyer des Nordhäuser Rathauses.
Autor: nnzDie Töpferstrasse ist eine der wichtigsten Straßen mitten im Nordhäuser Stadtzentrum. Mit dem Abbruch wird Platz gemacht für den Bau einer Grünachse - eines Fußgänger-Verbindungsweges zwischen dem neuem Theaterplatz und dem künftigen Ausstellungsgelände für die Thüringer Landesgartenschau 2004 auf dem Petersberg. Dieser Verbindungsweg ist zugleich eine Etappe innerhalb des Historischen Stadtrundganges in Nordhausen, der mit Beginn der Landesgartenschau komplett neu gestaltet sein wird.
Der Abriss ist auch der Startschuss für eine völlige Neugestaltung bzw. Modernisierung einer Wohnscheibe in der Töpferstraße 2 bis 9 - rechts neben dem Abrissgebäude Richtung Kino - und deren Umfeldes, die im Frühjahr 2003 abgeschlossen sein soll. Der rückwärtige Bereich der Wohnscheibe, sie gehört der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG), soll sich mit der Umgestaltung zu einem Wohnhof wandeln. Die SWG entfernt alle alten Balkone vom Gebäude. Dafür wird eine Stahl-Beton-Konstruktion an die Hauswand gesetzt. In diese Konstruktion kann dann - je nach Mieterwunsch - ein neuer Balkon, ein Wintergarten oder eine Terrasse eingebaut werden. Die beiden Wohnschieben der Wohnungsbaugenossenschaft wurden bereits im zurückliegenden Jahr nach modernsten Gesichtspunkten komplex saniert.
An die Stelle der jetzt noch vorhandenen Parkplätze - Ersatz wird in einer Tiefgarage zwischen Kino und Wohnscheibe geboten - kommen Rasenflächen, Hecken und Bäume. Gleichzeitig wird in den Wohnhof auch die Freifläche des Kindergartens verlegt, der zur Zeit noch unmittelbar an die Rudolf-Breitscheid-Straße grenzt.
Im Gegensatz zu anderen Städten in Deutschland wohnt in Nordhausen die Hälfte der Bevölkerung in der Innenstadt. Das soll so bleiben. Deshalb wollen wir, auch über die Zeit der Landesgartenschau hinaus, mit den Neugestaltungen des Nordhäuser Zentrums die Wohnqualität erhöhen, begründet Inge Klaan, Chefin des Stadtplanungsamtes und Geschäftsführerin der Landesgartenschau-Gesellschaft, die komplette Umgestaltung rund um die Wohnscheibe.
Die Neugestaltung der Freiflächen kostet insgesamt rund 8,9 Millionen Euro, der städtische Anteil beläuft sich auf rund 400.000 Euro, die SWG beteiligt sich mit rund 1,7 Millionen Euro an der Finanzierung. Der Rest wird über verschiedene Förderprogramme des Freistaates Thüringen zur Verfügung gestellt. Pläne, wie der gesamte Bereich Töpferstraße nach der Umgestaltung aussehen wird, hängen für alle Interessierten im Foyer des Nordhäuser Rathauses.
