Geringes Restrisiko gefordert
Montag, 15. April 2002, 15:28 Uhr
Uthleben (nnz). Am vergangenen Freitag traf sich der CDU-Ortsverband Uthleben zu einer Mitgliederversammlung. Hauptthema der Veranstaltung war der Leitantrag zur Wirtschafts- und Bildungspolitik im Landkreis Nordhausen.
Dieser soll auf dem Kreisparteitag der CDU am 31.05.2002 verabschiedet werden (nnz berichtete mehrfach ausführlich dazu). Sehr emotional wurde zum Beispiel über den Standort einer Restabfallanlage am Kreisabfallzentrum Nentzelsrode diskutiert. Falls es zum Bau einer solchen Anlage in Nentzelsrode kommt, sei hierbei ein Verfahren auszuwählen, welches das Restrisiko der Emissionsbelastung für Mensch und Umwelt äußerst gering halte, so der Tenor der Mitglieder.
Im Bereich der Bildungspolitik legte der CDU-Ortsverband Uthleben besonderes Augenmerk auf die Reduzierung des Stundenausfalls an den Schulen. Ebenso sollte der Vermittlung von Grundbildung ein höherer Stellenwert zugemessen werden. Die im Thesenpapier vorgeschlagene Errichtung eines schulformenübergreifenden Zentrums für die Berufspraktische Vorbereitung der Jugend in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt, dem Handwerk und der Industrie wurde befürwortet.
Sehr begrüßt wurden die Aussagen zur Wirtschaftsförderung im Landkreis Nordhausen. Vor dem Hintergrund der Lage am Arbeitsmarkt ist hier dringender Handlungsbedarf geboten. Bezüglich der Schwerpunkte der Wirtschaftsförderung im Landkreis Nordhausen gab der CDU-Ortsverband Uthleben zu bedenken, Industrieansiedlungen als Brückenfunktion im Hinblick auf die geplante EU-Osterweiterung zu nutzen. Ebenso sollte das Vorhalten eines attraktiven Kultur-, Sport- und Freizeitangebotes sowie eines familienfreundliches Wohnumfeldes nicht außer Acht gelassen werden, um junge Fachkräfte für die Wirtschaft zu binden. Die Änderungsvorschläge wurden dem heute tagenden Kreisvorstand zur Ergänzung des Thesenpapiers zugeleitet.
Autor: nnzDieser soll auf dem Kreisparteitag der CDU am 31.05.2002 verabschiedet werden (nnz berichtete mehrfach ausführlich dazu). Sehr emotional wurde zum Beispiel über den Standort einer Restabfallanlage am Kreisabfallzentrum Nentzelsrode diskutiert. Falls es zum Bau einer solchen Anlage in Nentzelsrode kommt, sei hierbei ein Verfahren auszuwählen, welches das Restrisiko der Emissionsbelastung für Mensch und Umwelt äußerst gering halte, so der Tenor der Mitglieder.
Im Bereich der Bildungspolitik legte der CDU-Ortsverband Uthleben besonderes Augenmerk auf die Reduzierung des Stundenausfalls an den Schulen. Ebenso sollte der Vermittlung von Grundbildung ein höherer Stellenwert zugemessen werden. Die im Thesenpapier vorgeschlagene Errichtung eines schulformenübergreifenden Zentrums für die Berufspraktische Vorbereitung der Jugend in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt, dem Handwerk und der Industrie wurde befürwortet.
Sehr begrüßt wurden die Aussagen zur Wirtschaftsförderung im Landkreis Nordhausen. Vor dem Hintergrund der Lage am Arbeitsmarkt ist hier dringender Handlungsbedarf geboten. Bezüglich der Schwerpunkte der Wirtschaftsförderung im Landkreis Nordhausen gab der CDU-Ortsverband Uthleben zu bedenken, Industrieansiedlungen als Brückenfunktion im Hinblick auf die geplante EU-Osterweiterung zu nutzen. Ebenso sollte das Vorhalten eines attraktiven Kultur-, Sport- und Freizeitangebotes sowie eines familienfreundliches Wohnumfeldes nicht außer Acht gelassen werden, um junge Fachkräfte für die Wirtschaft zu binden. Die Änderungsvorschläge wurden dem heute tagenden Kreisvorstand zur Ergänzung des Thesenpapiers zugeleitet.
