nnz-doku: Licht ins Dunkle bringen
Mittwoch, 09. Januar 2008, 17:14 Uhr
Die nnz berichtete gestern über einen tödlichen Verkehrsunfall in Bleicherode. Dazu hat die Redaktion ein Statement des Bleicheröder Bürgermeisters Frank Rostek (CDU) erreicht, das die nnz in ihrer doku-Reihe veröffentlicht. Ebenfalls veröffentlichen wir eine Stellungnahme der Nordhäuser Polizeidirektion.
Rostek: Gut beleuchtet
Bei dem Versuch des Überquerens der Lindenstraße wurde ein 67-jähriger Mann vom Auto eines 57-jährigen erfasst. Trotz unverzüglich eingeleiteter medizinischer Sofortmaßnahmen konnte das Leben des Geschädigten nicht mehr gerettet werden. Basierend auf einer Pressemitteilung des Innenministeriums des Freistaats Thüringen sowie der Polizeidirektion Nordhausen gaben Sie, die nnz-online, und die Thüringer Allgemeine -Lokalausgabe Nordhausen- als Ursache des Verkehrsunfalls u. a. an, die Unfallstelle sei schlecht respektive unbeleuchtet gewesen. Dies ist de facto nicht zutreffend.
Die Lindenstraße ist insbesondere im Bereich der Unfallstelle gut beleuchtet. Der Pressesprecher der Polizeidirektion Nordhausen, Thomas Soszynski, kündigte gegenüber dem Unterzeichner an, die Falschinformation aus den Pressemitteilungen unverzüglich zu revidieren sowie die einschlägigen Presseorgane unverzüglich zu unterrichten. Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass von einer schlechten Beleuchtung der Lindenstraße nicht die Rede sein kann. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt der Familie des Betroffenen.
Frank Rostek, Bürgermeister der Stadt Bleicherode
Erregte Gemüter
Drei Unfalltote in Nordthüringen innerhalb von zwei Tagen; das erhitzt die Gemüter und führt zu Diskussionen in der Bevölkerung. Um es vorweg zu nehmen, die Untersuchungen sind in allen drei Fällen noch lange nicht abgeschlossen. Zu viele Fragen sind noch ungeklärt. Bis über Schuldfragen entschieden werden kann, wird noch einige Zeit ins Land gehen.
Wenn die Polizei in ihrer Pressemeldung vom Dienstag davon sprach, dass der tragische Unfall in Bleicherode wahrscheinlich durch Dunkelheit und dunkle Kleidung begünstigt wurde, so ist das keine Schuldzuweisung. Fakt ist, dass die Lindenstraße über eine moderne und funktionierende Straßenbeleuchtung verfügt. Ob der Unfall, bei dem ein 67-jähriger Mann ums Leben kam, vermeidbar gewesen wäre, soll ein entsprechendes Gutachten klären.
Der Hinweis auf die begünstigenden Umstände der Dunkelheit und der Bekleidung hatte präventiven Charakter. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es wichtig und sicherer, sich nach Möglichkeit auffällig zu kleiden und als Fußgänger ungefährliche, kurze und gut ausgeleuchtete Wege über die Fahrbahn zu suchen. Gerade in dieser Jahreszeit ist es oft wichtig, nicht nur selbst zu sehen, sondern auch von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden. Das gilt für Fußgänger ebenso, wie für Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer.
Thomas Soszynski, Polizeidirektion Nordhausen
Autor: nnzRostek: Gut beleuchtet
Bei dem Versuch des Überquerens der Lindenstraße wurde ein 67-jähriger Mann vom Auto eines 57-jährigen erfasst. Trotz unverzüglich eingeleiteter medizinischer Sofortmaßnahmen konnte das Leben des Geschädigten nicht mehr gerettet werden. Basierend auf einer Pressemitteilung des Innenministeriums des Freistaats Thüringen sowie der Polizeidirektion Nordhausen gaben Sie, die nnz-online, und die Thüringer Allgemeine -Lokalausgabe Nordhausen- als Ursache des Verkehrsunfalls u. a. an, die Unfallstelle sei schlecht respektive unbeleuchtet gewesen. Dies ist de facto nicht zutreffend.
Die Lindenstraße ist insbesondere im Bereich der Unfallstelle gut beleuchtet. Der Pressesprecher der Polizeidirektion Nordhausen, Thomas Soszynski, kündigte gegenüber dem Unterzeichner an, die Falschinformation aus den Pressemitteilungen unverzüglich zu revidieren sowie die einschlägigen Presseorgane unverzüglich zu unterrichten. Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass von einer schlechten Beleuchtung der Lindenstraße nicht die Rede sein kann. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt der Familie des Betroffenen.
Frank Rostek, Bürgermeister der Stadt Bleicherode
Erregte Gemüter
Drei Unfalltote in Nordthüringen innerhalb von zwei Tagen; das erhitzt die Gemüter und führt zu Diskussionen in der Bevölkerung. Um es vorweg zu nehmen, die Untersuchungen sind in allen drei Fällen noch lange nicht abgeschlossen. Zu viele Fragen sind noch ungeklärt. Bis über Schuldfragen entschieden werden kann, wird noch einige Zeit ins Land gehen.
Wenn die Polizei in ihrer Pressemeldung vom Dienstag davon sprach, dass der tragische Unfall in Bleicherode wahrscheinlich durch Dunkelheit und dunkle Kleidung begünstigt wurde, so ist das keine Schuldzuweisung. Fakt ist, dass die Lindenstraße über eine moderne und funktionierende Straßenbeleuchtung verfügt. Ob der Unfall, bei dem ein 67-jähriger Mann ums Leben kam, vermeidbar gewesen wäre, soll ein entsprechendes Gutachten klären.
Der Hinweis auf die begünstigenden Umstände der Dunkelheit und der Bekleidung hatte präventiven Charakter. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es wichtig und sicherer, sich nach Möglichkeit auffällig zu kleiden und als Fußgänger ungefährliche, kurze und gut ausgeleuchtete Wege über die Fahrbahn zu suchen. Gerade in dieser Jahreszeit ist es oft wichtig, nicht nur selbst zu sehen, sondern auch von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden. Das gilt für Fußgänger ebenso, wie für Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer.
Thomas Soszynski, Polizeidirektion Nordhausen
