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Erste Stippvisite

Mittwoch, 09. Januar 2008, 16:28 Uhr
Die einstige selbständige Gemeinde Petersdorf ist nun Ortsteil von Nordhausen. Sie bringt eine Grundschule und einen Kindergarten ein. Heute gab es eine erste Inspektion der Rathausspitze...


Besuch in der Schule (Foto: psv) Besuch in der Schule (Foto: psv)
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (2.v.r.) mit der stellvertretenden Schulleiterin Inga Kühne (links) und Hausmeister Jochen Heydecke (rechts) bei einem Besuch in einer Klasse der Petersdorfer Grundschule

„Klein und pädagogisch fein - mein erster Eindruck ist sehr gut“, sagte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) zu Grundschule und Kindergarten im neuen Nordhäuser Ortsteil Petersdorf, die sie heute besucht hat. Petersdorf gehört seit dem 1. Dezember 2007 zur Stadt Nordhausen - wie auch die Gemeinden Rodishain und Stempeda. Mit der Eingemeindung nach Nordhausen sind Grundschule und Kindergarten auch in Trägerschaft der Stadt Nordhausen. Mit dem Trägerwechsel wurden die beiden nicht-pädagogischen Kräfte der Schule übernommen sowie die beiden Kindergärtnerinnen und eine technische Kraft im Kindergarten.

Als besonders angenehm habe sie die familiäre Atmosphäre in beiden Einrichtungen empfunden, „deshalb werden solche kleinen und dezentral gelegenen Einrichtungen auch immer eine Zukunft haben in der Stadt“, so die Oberbürgermeisterin. „Auch, weil wir eine ausgewogene Mischung zwischen großen und kleinen Einrichtungen in der Stadt erhalten wollen.“

Insbesondere für Petersdorf seien Kindergarten und vor allem Schule darüber hinaus wichtiger Identifikationspunkt für das dörfliche Leben. Weiterhin sei gut, dass in der Schule auch behinderte Kinder unterrichtet werden könnten.

In den kommenden Wochen werde es seitens der Stadtverwaltung erste kleinere Investitionen in der Grundschule geben. So würden Teile der Verwaltung - wie zum Beispiel Schulleiterinnenzimmer und Sekretariat - mit zeitgemäßer Technik ausgestattet und renoviert, wie auch Teile der Sanitär-Anlagen. „Und als größeres Vorhaben steht dann in den Folgejahren die Sanierung und Wärmedämmung der Fassade sowie die Erneuerung einiger Fenster auf dem Programm, damit dann auch der äußere Eindruck der Schule der guten inhaltlich-pädagogischen Arbeit entspricht“, so die Oberbürgermeisterin.

Die stellvertretende Schulleiterin, Inga Kühne, sah ebenfalls die überschaubare Klassenstärke als großes Pro der Petersdorfer Grundschule. „Damit einhergehend setzen wir bei der pädagogischen Arbeit auf die Entwicklung von sozialer Kompetenz bei unseren Schülern.“ Wo es passe, gebe es auch jahrgangsübergreifenden Projekte. Darüber hinaus unterbreite man nach Schulschluss viele musisch-sportliche Angebote, Englischunterricht sowie eine Hortbetreuung.

Und aufgrund der landschaftlich guten Lage habe die Erkundung der Natur einen großen Stellenwert. Für die Kinder aus dem Umland sei die Schule darüber hinaus leicht über gute Busverbindungen zu erreichen. „Wir sind also eine Schule mit idealen Bedingungen zum Lernen, in der man sich darüber hinaus noch als Schüler wohl fühlen darf“, so Frau Kühne.

In der Petersdorfer Grundschule unterrichten sieben Lehrerinnen 90 Kinder in 5 Klassen. Den Petersdorfer Kindergarten besuchen 22 Kinder.
Autor: nnz

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