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Zeh und Staatsanwalt diskutieren

Freitag, 12. April 2002, 10:34 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Landtagsabgeordnete Dr. Klaus Zeh (CDU) will am Montag mit Schülern in Nordhausen diskutieren. Dazu hat er sich einen Staatsanwalt eingeladen.


Zu einem Unterricht der besonderen Art lädt Dr. Zeh Schüler einer Berufsschule und eines Gymnasiums am Montag ein. In Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk Erfurt der Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert er Vortragsveranstaltungen und Gesprächsrunden zum Thema „Rechtsextremismus und Gewalt ­- Herausforderung für den Rechtsstaat“. Gemeinsam mit dem bekannten Oberstaatsanwalt Dr. Hans-Jürgen Grasemann aus Braunschweig als kompetenten Partner will Zeh mit Schülern über dieses aktuelle Thema diskutieren.

„Wir dürfen nicht nachlassen, Jugendliche über die deutsche Geschichte und ihre letzten beiden Diktaturen aufzuklären. Gerade im Vorfeld der angekündigten NPD-Demonstration im April in Nordhausen ist es wichtig, mit den Schülern über rechte Gewalt zu reden“, so der christdemokratische Landtagsabgeordnete. Mit diesen Gesprächsrunden will Zeh die Aktion „Nordhausen tolerant“ weiterführen und junge Menschen zum Denken und Nachdenken anregen. „Der Landkreis Nordhausen und seine Menschen müssen Symbol einerseits für Toleranz und Offenheit, aber andererseits gegen Extremismus und Gewalt sein“, so Dr. Zeh gegenüber der nnz.

Auch im neuen Schuljahr möchte der Politiker mit Jugendlichen weiterer Nordhäuser Schulen ins Gespräch kommen. „Nur wer sich mit Geschichte auseinandersetzt, ist fähig, Gegenwart und Zukunft zu gestalten“, meinte Zeh abschließend.
Autor: nnz

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