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nnz on tour: Alpen Spezial 2007 (7) - letzter Teil

Samstag, 22. Dezember 2007, 10:01 Uhr
Zum Schluss wollten wir nur noch eins, nach Riva. Dort angekommen dachten wir die ganze Stadt feiert unseren Empfang, was natürlich Quatsch war. Beeindruckend war es natürlich trotzdem. Alle sahen aus wie Pippi Langstrumpf und am Abend gab es das gigantischste Feuerwerk, dass wir je erlebt haben.


24. August 2007 Pinzolo – Riva del Garda
Pinzolo – Zuclo – Passo Duron – Passo del Ballino – Campi – Riva del Garda

Schmerz. Nach sechs Tagen Fahrradfahren in den Alpen wird das Aufstehen am Morgen langsam zu einer »lustigen« Angelegenheit. Diverse Muskelgruppen spürt man schon. Der Schmerz vergeht aber in der Regel nach den ersten 500 Metern auf dem Fahrrad.

Der Tag sollte einfach werden. Es standen nur etwas mehr als 700 Höhenmeter auf dem Plan. Entsprechend ruhig gingen wir den Tag an. Vorerst sollte es bis nach Zuclo ohnehin nur bergab gehen. Was folge war der Passo Duron. Es war zwar ein »Dreibergtag«, aber bis auf den Passo Duron waren alle Berge eher Alpenhügel.

Der Weg nach Riva war dieses Jahr genau der, den wir uns letztes Jahr »geklemmt« hatten und führte uns auf einer gut fahrbaren Schotterstrecke hinauf nach Campi und von dort wieder hinab nach Riva del Garda.

Anastazia schob fast den gesamten Berg hinab. Die Angst, dass die Bremse versagte, überwog wohl. Angebote Mikes oder mein Fahrrad zu verwenden, lehne sie auch ab. Vielleicht war es auch einfach etwas zu steil. Egal.

14.15 Uhr saßen wir im Café am Hafen von Riva und genossen ein Eis. Wobei sich Mike sein Eis doch eher erkämpfen musste und erst auf Nachfrage seinen Bananensplit zu Gesicht bekam. Der Kellner hatte ihn vergessen.

Nach der obligatorischen Hotelsuche und dem Reinigen unserer Körper ging es zurück zum Hafen. In Riva war Pippi-Langstrumpf-Fest (oder so). Viele hatten lustige orangene Zöpfe und die ganze Stadt feierte ein gigantisches Fest. Einen besseren Tag um im Riva anzukommen gab es wohl kaum.

»Alte Bekannte« (die Gruppe mit der geführten Tour) trafen wir auch. Irgendwie sahen die aber immer noch »unlustig« aus.



25. August 2007 – Nichts eigentlich.
Den geplanten Ruhetag (es gab ein kleines Problem mit der Planung der Rückfahrt) begannen wir mit einer Bootsfahrt nach Malcesine . Wir schlenderten zur Burg, etwas durch die Gassen und kauften ein paar Kleinigkeiten.

Feuerwerk über dem Gardasee (Foto: VGF) Feuerwerk über dem Gardasee (Foto: VGF) Zurück in Riva ging es bei Kaffee und Bier für zwei Stunden an den Pool. Sehr entspannend.
Abends gab es, wegen dem Pippi-Fest, ein gigantisches Feuerwerk. 38 Minuten nur Peng und Puff. Die Böller hallten atemberaubend über den See. Das fetteste Feuerwerk, das ich je gesehen habe. Die Stadt im allgemeinen und der Hafen im besonderen waren brechend voll mit Italienern und Fahrradfahrern.



26. August 2007 Riva – Rovereto
Riva del Garda – Roveretto – Zorneding

Nach einem angenehmen Frühstück ging es los nach Rovereto zum Bahnhof. Diesmal fanden wir, im Gegensatz zum letzten Jahr, auch den Radweg und mussten so nicht die ganze Zeit auf der Straße fahren.

An einem Sonntag nach Hause zu fahren, ist auch in Italien eine langweilige Sache. Alle Geschäfte hatten zu und so machte Warten keinen großen Spaß. Irgendwie wollte ich noch etwas shoppen. In Rovereto angekommen ging es zuerst zur Tankstelle. Man kann ja nicht mit dreckigen Fahrrädern zu Hause ankommen. Danach blieb noch Zeit für einen Cappuccino und so setzten wir uns in Rovereto am Marktplatz in ein Café. Unser Zug fuhr erst um halb eins.



Epilog
Dieses Jahr war es ein sehr nasses, kaltes »Vergnügen«. Ansprengend ist es ja immer.
Im nachhinein eine Tour mit vielen neuen Erfahrungen und trotz der Anstrengungen auch mit viel Spaß.

Kommentare zum Schluß

Mike
»Etwas kalt und ich hätte den Schnee gern im Winter«

Anastazia
»Ich hätte Wanderschuhe mitnehmen sollen«

Volker
»Grausam anstrengend und doch wunderschön.«

Autor: vgf

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