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Jetzt vor Eisenach

Montag, 17. Dezember 2007, 17:01 Uhr
Zur „Geschenkübergabe“ reiste heute die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke nach Erfurt ins Innenministerium. Thüringens Innenminister Karl Heinz Gasser hatte alle Bürgermeister jener Orte eingeladen, die seit Monatsanfang per Gesetz umliegende Orte eingemeindet hatten. Darunter auch Nordhausen und Bleicherode.

Geschenk zu Weihnachten (Foto: nnz) Geschenk zu Weihnachten (Foto: nnz)
Gasser, Rinke, Groß
Das Gesetz regelte insgesamt 13 Eingemeindungsverfahren in ganz Thüringen und im Norden betraf dies Nordhausen, Bleicherode, Sondershausen und Bad Frankenhausen. Die Stadtoberhäupter dieser Städte konnten sich heute im Ministerium ihre gesetzlich geregelte Eingemeindungsprämie abholen. Für die Stadt Nordhausen war dies die stolze Summe von einer Million Euro, welche per Bescheid vom Innenminister an die Oberbürgermeisterin übergeben wurde.

„Dieses Geld wird in Rodishain und Stempeda dazu verwendet, damit die Abwasserkosten in den neuen Ortsteilen auf das niedrige Niveau der Stadt Nordhausen herabgesetzt werden können“, erklärte Barbara Rinke.

Im Bescheid des Thüringer Innenministeriums findet sich allerdings neben der Zuwendungshöhe auch noch eine andere wichtige Zahl. Die Stadt Nordhausen hat nämlich aufgrund der Eingemeindung der Orte Rodishain, Stempeda und Petersdorf jetzt genau 44.537 Einwohner und ist somit in der Thüringer Städteliste einen Platz nach vorn gerückt.

Nach Erfurt, Jena, Gera, Weimar und Gotha nimmt Nordhausen jetzt den Platz 6 der größten Städte ein. Eisenach ist mit 43.493 Einwohner jetzt nach hinten gerückt und die ebenfalls kreisfreie Stadt Suhl liegt schon seit Jahren mit 41.438 Einwohnern abgeschlagen dahinter. Alle anderen Städte wie Altenburg oder Mühlhausen liegen schon lange unter der Marke von 40.000 Einwohnern.
Autor: nnz

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