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Im Januar wurde weniger gekauft

Donnerstag, 04. April 2002, 12:01 Uhr
Nordhausen (nnz). Das Weihnachtsfest vorbei, die Geldbörsen leer, der Januar ist für den Einzelhandel nicht der beste Monat. Vor allem der in diesem Jahr.


Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik setzten die Thüringer Einzelhändler im Januar 2002 nominal (in jeweiligen Preisen) 2,8 Prozent weniger Waren um als vor Jahresfrist. Real (also preisbereinigt) betrug der Umsatzrückgang 4,7 Prozent. Damit verlief die Entwicklung im Thüringer Einzelhandel ungünstiger als im bundesweiten Trend. Die Einzelhandelsunternehmen in ganz Deutschland erreichten im Januar 2002 nominal das Niveau des vergleichbaren Vorjahresmonats. Preisbereinigt waren es allerdings 1,8 Prozent weniger.

Der Einfluss der Preiserhöhungen fand im Thüringer Einzelhandel am deutlichsten seinen Niederschlag in der umsatzstärksten Branche, dem „Einzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren sowie mit sonstigen Waren verschiedener Art“ (darunter zählen Supermärkte). Während der Umsatz in jeweiligen Preisen im Januar 2002 nominal um 1,4 Prozent gegenüber Januar 2001 stieg, ging er preisbereinigt um 2,3 Prozent zurück.

Im Vergleich zum Januar 2001 waren im Thüringer Einzelhandel 0,9 Prozent mehr Beschäftigte tätig. Diese Entwicklung ist allein auf den Anstieg der Teilzeitbeschäftigten um 3,5 Prozent zurückzuführen.
Autor: nnz

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