Nordhäuser SPD: Menschenwürdig
Montag, 17. Dezember 2007, 07:22 Uhr
Er hätte es fast zum Wort des Jahres geschafft: Der Mindestlohn. Für einige Lobbygruppen ist es allerdings schon mehr ein Unwort. Wie die Nordhäuser SPD damit umgeht, das erfahren Sie mit einem Klick. Mindestens...
Der in einigen Branchen gängigen Praxis, den Wettbewerb nicht über Qualität, Service und Leistung, sondern einzig und allein über die Löhne der Mitarbeiter zu führen, muss endlich ein Ende gesetzt werden. Ein solcher Wettbewerb schadet den Menschen, dem Staat und letztendlich auch den Unternehmen selbst. Dies sagt Andreas Wieninger.
Und weiter: Deshalb begrüßen wir als DGB und auch als SPD die Entscheidung des Bundestages zur Einführung eines Mindestlohnes für die Postbranche. Das Angebot der Post, die von Entlassung bedrohten Mitarbeiter der Konkurrenten zu übernehmen, zeigt, dass durch Mindestlöhne entgegen den Aussagen vieler so genannter Experten nicht Arbeitsplätze vernichtet, sondern vergleichsweise besser bezahlte Arbeitsplätze geschaffen werden.
Wenn, wie nach deren Auffassung behauptet werde, dass nur Lohnverzicht zu neuen Arbeitsplätzen führe, dann müsste Thüringen mit den im Durchschnitt niedrigsten Löhnen in Deutschland die geringste Zahl an arbeitslosen Menschen haben. Dies sei aber nicht der Fall, wie sich jeder anhand der Statistiken selbst überzeugen könne.
Deshalb sind wir auch sehr wohl der Auffassung, dass die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes keinen Schaden anrichtet. Im Gegenteil, die Menschen müssen ohne Zuzahlung des Staates ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Durch menschenwürdige und entsprechend der Leistung bezahlte Arbeit, können die Menschen in der Folge die Binnennachfrage steigern und somit weitere neue Arbeitsplätze geschaffen werden, so der SPD-Chef in der Rolandstadt.
Autor: nnzDer in einigen Branchen gängigen Praxis, den Wettbewerb nicht über Qualität, Service und Leistung, sondern einzig und allein über die Löhne der Mitarbeiter zu führen, muss endlich ein Ende gesetzt werden. Ein solcher Wettbewerb schadet den Menschen, dem Staat und letztendlich auch den Unternehmen selbst. Dies sagt Andreas Wieninger.
Und weiter: Deshalb begrüßen wir als DGB und auch als SPD die Entscheidung des Bundestages zur Einführung eines Mindestlohnes für die Postbranche. Das Angebot der Post, die von Entlassung bedrohten Mitarbeiter der Konkurrenten zu übernehmen, zeigt, dass durch Mindestlöhne entgegen den Aussagen vieler so genannter Experten nicht Arbeitsplätze vernichtet, sondern vergleichsweise besser bezahlte Arbeitsplätze geschaffen werden.
Wenn, wie nach deren Auffassung behauptet werde, dass nur Lohnverzicht zu neuen Arbeitsplätzen führe, dann müsste Thüringen mit den im Durchschnitt niedrigsten Löhnen in Deutschland die geringste Zahl an arbeitslosen Menschen haben. Dies sei aber nicht der Fall, wie sich jeder anhand der Statistiken selbst überzeugen könne.
Deshalb sind wir auch sehr wohl der Auffassung, dass die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes keinen Schaden anrichtet. Im Gegenteil, die Menschen müssen ohne Zuzahlung des Staates ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Durch menschenwürdige und entsprechend der Leistung bezahlte Arbeit, können die Menschen in der Folge die Binnennachfrage steigern und somit weitere neue Arbeitsplätze geschaffen werden, so der SPD-Chef in der Rolandstadt.
