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Rückschlag für Kommunen

Freitag, 14. Dezember 2007, 09:18 Uhr
Die nnz hatte in dieser Woche berichtet, dass zum Ausgleich des Kreishaushaltes vermutlich die Kreisumlage angehoben werden soll. Das bringt den Bürgermeistern kaum Freude in der vorweih-nachtlichen Zeit. Die nnz mit einem Beispiel aus dem Südharz...


In der Sitzung des Kreistages in der kommenden Woche soll unter anderem der Kreishaushalt 2008 verabschiedet werden. Laut dem vorliegenden Haushaltsentwurf verändert sich der Umlagesatz für die Kreisumlage von derzeit 31,98 % auf 34,13 % und für die Schulumlage von derzeit 10,48 % auf 10,19 %. Im Rahmen des Haushaltsplanes 2008 der Stadtverwaltung Ellrich wurde natürlich von den bisherigen, zum Zeitpunkt der Haushaltsplanung bekannten, Umlagesätzen ausgegangen.

Sollte eine Verabschiedung des Kreishaushaltes und damit die Veränderung der Umlagesätze wie von der Landkreisverwaltung vorgeschlagen erfolgen, hat dies für den städtischen Haushalt von Ellrich eine Mehrbelastung in Höhe von mehr als 63.000 Euro zur Folge.

Anzumerken bleibt, dass die Stadt Ellrich selbst bei Beibehaltung der alten Umlagesätze im Vergleich zum aktuellen Haus-haltsjahr 73.063 Euro an Kreisumlage und 37.546,66 an Schulumlage (insgesamt 110.609,66 Euro) mehr an den Landkreis Nordhausen abzuführen hat, was im Rahmen der städtischen Haus-haltsplanung für das Jahr 2008 bereits Berücksichtigung fand.

Im Interesse der finanziellen Handlungsfähigkeit aller Kommunen des Landkreises Nordhausen kann ich nur empfehlen, der Veränderung der Umlagesätze nicht zuzustimmen.
Matthias Ehrhold, Bürgermeister
Autor: nnz

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