Monstrum aus Beton und Stahl
Mittwoch, 12. Dezember 2007, 13:59 Uhr
Wir liegen gut im Plan, ist Bauleiter Hans-Jürgen Hause sichtlich zufrieden. Seit 16 Jahren ist der Sollstedter bei der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH beschäftigt und hat an rund 50 Brücken mitgebaut. Jetzt baut er fast vor seiner Haustür...
Herrenquartett: Andreas Schmidt, Leiter des Geschäftsbereiches Ingenieurbau, Bauleiter Hans-Jürgen Hause, Polier Lutz Wiesner und Arbeitsvorbereiter Thomas Kühn (v.l.n.r.)
Jetzt baut er die Rhintalbrücke, quasi fast vor seiner Haustür, nicht weit vom Stolleneingang des Höllbergtunnels entfernt. Es ist mit 307 Meter Länge und einer Höhe von knapp 19 Meter die zweitlängste Brücke des Nordhäuser Unternehmens im Zuge der Autobahn A 38. Es ist gleichermaßen das 25. Brückenbauwerk unseres Unternehmen entlang der Autobahn, konstatiert Andreas Schmidt, der Leiter des Geschäftsbereiches Ingenieurbau.
Derzeit sind die etwa 50 Brückenbauer der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH sowie die der beauftragten Unternehmen im zweiten Bauabschnitt des nördlichen Überbaus der Richtungsfahrbahn Göttingen beschäftigt. Während auf der westlichen Seite der Brücke bereits die künftige Fahrbahn zu erahnen ist, wird im östlichen Teil das Stahlgerüst für den Überbau gefertigt. Im Prinzip – und das ist das Besondere an der Rhintalbrücke – sind es zwei Brücken. Die Fahrbahnen verlaufen etwa fünf Meter weit von einander entfernt. In einer konischen Erweiterung werden daraus in östlicher Richtung zehn Meter. Hintergrund dieser Besonderheit: Das östliche Widerlager der Brücke ist nur wenige Meter entfernt von den Röhren des Westportals des Höllbergtunnels.
Bei den Pfeilern der Brücke, 24 an der Zahl, haben die Schachtbauer einen Vorlauf von acht Wochen, im Überbau liegen sie im Plan. Natürlich spielt Plantreue für Hans-Jürgen Hause, Arbeitsvorbereiter Thomas Kühn und Polier Lutz Wiesner eine entscheidende Rolle, letztlich aber ist Brückenbau immer eine Freiluftveranstaltung, wie es Thomas Kühn salopp formuliert. Die Brückenbauer sind bei aller ausgefeilten Technologie immer noch von den Temperaturen und auch vom Wind und Wetter abhängig.
Wenn die Brücke Ende nächsten Jahres übergeben werden kann, dann sind fast 12.000 Kubikmeter Beton und annähernd 1.500 Tonnen Stahl verbaut worden. Der Überbau, der die künftige Fahrbahn aufnimmt, hat dann eine Gesamtfläche von 9.200 Quadratmeter.
Für die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH ist es nicht nur die 25. Brücke im Zuge der A 38, die Rhintalbrücke verkörpert auch ein Auftragsvolumen von rund 10.5 Millionen Euro. Von diesem Auftrag profitieren darüber hinaus mehrere Subunternehmen. So wird der Beton beispielsweise aus Nordhausen sowie aus Worbis geliefert. Und da werden, Lutz Wiesner rechnet es vor, schon mal etwa 1.600 Kubikmeter Beton in einem Zug vergossen. Das sind 100 Kubikmeter je Stunde, die angeliefert werden müssen.
Die Brücke am Höllbergtunnel hat darüber hinaus noch etwas Besonders. Es ist eine der letzten Brücken der A 38, die im Thüringer Bereich gebaut werden. Die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH war auch für eine der ersten verantwortlich: Die Brücke über die B 4 bei Nordhausen, die Mitte der 90er Jahre gebaut wurde.
Autor: nnzHerrenquartett: Andreas Schmidt, Leiter des Geschäftsbereiches Ingenieurbau, Bauleiter Hans-Jürgen Hause, Polier Lutz Wiesner und Arbeitsvorbereiter Thomas Kühn (v.l.n.r.)
Jetzt baut er die Rhintalbrücke, quasi fast vor seiner Haustür, nicht weit vom Stolleneingang des Höllbergtunnels entfernt. Es ist mit 307 Meter Länge und einer Höhe von knapp 19 Meter die zweitlängste Brücke des Nordhäuser Unternehmens im Zuge der Autobahn A 38. Es ist gleichermaßen das 25. Brückenbauwerk unseres Unternehmen entlang der Autobahn, konstatiert Andreas Schmidt, der Leiter des Geschäftsbereiches Ingenieurbau.
Derzeit sind die etwa 50 Brückenbauer der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH sowie die der beauftragten Unternehmen im zweiten Bauabschnitt des nördlichen Überbaus der Richtungsfahrbahn Göttingen beschäftigt. Während auf der westlichen Seite der Brücke bereits die künftige Fahrbahn zu erahnen ist, wird im östlichen Teil das Stahlgerüst für den Überbau gefertigt. Im Prinzip – und das ist das Besondere an der Rhintalbrücke – sind es zwei Brücken. Die Fahrbahnen verlaufen etwa fünf Meter weit von einander entfernt. In einer konischen Erweiterung werden daraus in östlicher Richtung zehn Meter. Hintergrund dieser Besonderheit: Das östliche Widerlager der Brücke ist nur wenige Meter entfernt von den Röhren des Westportals des Höllbergtunnels.
Bei den Pfeilern der Brücke, 24 an der Zahl, haben die Schachtbauer einen Vorlauf von acht Wochen, im Überbau liegen sie im Plan. Natürlich spielt Plantreue für Hans-Jürgen Hause, Arbeitsvorbereiter Thomas Kühn und Polier Lutz Wiesner eine entscheidende Rolle, letztlich aber ist Brückenbau immer eine Freiluftveranstaltung, wie es Thomas Kühn salopp formuliert. Die Brückenbauer sind bei aller ausgefeilten Technologie immer noch von den Temperaturen und auch vom Wind und Wetter abhängig.
Wenn die Brücke Ende nächsten Jahres übergeben werden kann, dann sind fast 12.000 Kubikmeter Beton und annähernd 1.500 Tonnen Stahl verbaut worden. Der Überbau, der die künftige Fahrbahn aufnimmt, hat dann eine Gesamtfläche von 9.200 Quadratmeter.
Für die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH ist es nicht nur die 25. Brücke im Zuge der A 38, die Rhintalbrücke verkörpert auch ein Auftragsvolumen von rund 10.5 Millionen Euro. Von diesem Auftrag profitieren darüber hinaus mehrere Subunternehmen. So wird der Beton beispielsweise aus Nordhausen sowie aus Worbis geliefert. Und da werden, Lutz Wiesner rechnet es vor, schon mal etwa 1.600 Kubikmeter Beton in einem Zug vergossen. Das sind 100 Kubikmeter je Stunde, die angeliefert werden müssen.
Die Brücke am Höllbergtunnel hat darüber hinaus noch etwas Besonders. Es ist eine der letzten Brücken der A 38, die im Thüringer Bereich gebaut werden. Die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH war auch für eine der ersten verantwortlich: Die Brücke über die B 4 bei Nordhausen, die Mitte der 90er Jahre gebaut wurde.




