CDU-Fraktion ruft zur gemeinsamen Aktion "Das ist Nordhausen" auf
Donnerstag, 16. November 2000, 10:48 Uhr
Nordhausen (nnz). Aufgeschreckt durch die Informationen, dass am 9. Dezember eine Demonstration der NPD als Fackelzug durch Nordhausen geplant ist, hat sich die CDU-Fraktion des Nordhäuser Stadtrates darüber Gedanken gemacht, wie auf einen "solch bedrückenden Vorgang" zu reagieren sei (siehe auch nnz weiter unten). Der CDU-Fraktion ist klar, dass die Polizei sicher alles unternehmen werde, um gewaltsame Zusammenstöße zu vermeiden. Was sich nicht vermeiden lässt ist die Präsenz einer faschistischen Partei in dieser Stadt und der Eindruck der Öffentlichkeit sowie in den Partnerstädten, dass solches Gedankengut unser Gemeinwesen prägen würde.
Die CDU-Stadtratsfraktion stellt sich vor, zum Zeitpunkt dieser Demonstration eine Aktion "Das ist Nordhausen" durchzuführen. Bei dieser Aktion soll die Stadt und die Meinung der Mehrheit ihrer Bürger mit einem ideenreichen kleinen Fest gestaltet werden. "Wir stellen uns vor, dass die Studenten des Studienkollegs, Mitarbeiter des Theaters, die Stadträte aber auch die Aktion Schrankenlos, Kirchen u. ä. hier gemeinsam arbeiten. Das Diakoniewerk Nordhausen e. V. hat freundlicherweise die Arkaden des zukünftigen Altenheimes und der Stadtmission an der Ecke Rautenstraße/ Neustadtstraße zur Verfügung gestellt, so dass eine überdachte Fläche direkt an der Straße gegeben ist", heißt es in einem von Thomas Pape (CDU) unterzeichneten Schreiben, das unter anderem an die Stadtverwaltung, die Intendantin des Theaters oder die Rektorin der Fachhochschule geschickt wurde.
Den Initiatoren geht es darum, nicht ideenlos einer gefährlichen Aktion zuzusehen, sondern mit dem besseren Einfall, mit der spontaneren Idee und schnellem Handeln, Bürger der Stadt Nordhausen anzusprechen und gleichzeitig die Stadt Nordhausen auf positive Art und Weise darzustellen.
Autor: nnzDie CDU-Stadtratsfraktion stellt sich vor, zum Zeitpunkt dieser Demonstration eine Aktion "Das ist Nordhausen" durchzuführen. Bei dieser Aktion soll die Stadt und die Meinung der Mehrheit ihrer Bürger mit einem ideenreichen kleinen Fest gestaltet werden. "Wir stellen uns vor, dass die Studenten des Studienkollegs, Mitarbeiter des Theaters, die Stadträte aber auch die Aktion Schrankenlos, Kirchen u. ä. hier gemeinsam arbeiten. Das Diakoniewerk Nordhausen e. V. hat freundlicherweise die Arkaden des zukünftigen Altenheimes und der Stadtmission an der Ecke Rautenstraße/ Neustadtstraße zur Verfügung gestellt, so dass eine überdachte Fläche direkt an der Straße gegeben ist", heißt es in einem von Thomas Pape (CDU) unterzeichneten Schreiben, das unter anderem an die Stadtverwaltung, die Intendantin des Theaters oder die Rektorin der Fachhochschule geschickt wurde.
Den Initiatoren geht es darum, nicht ideenlos einer gefährlichen Aktion zuzusehen, sondern mit dem besseren Einfall, mit der spontaneren Idee und schnellem Handeln, Bürger der Stadt Nordhausen anzusprechen und gleichzeitig die Stadt Nordhausen auf positive Art und Weise darzustellen.
