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Dank den Spendern

Dienstag, 11. Dezember 2007, 11:22 Uhr
„Gemeinsam stark, gemeinsam gegen Aids“. So lautete das Motto zum Weltaidstag am 1. Dezember. Dabei gab es auch Spendenaktionen. Die nnz mit Hintergründen und Erlösen...


AIDS - dieses Thema hat nichts an seiner Aktualität verloren. Trotz verbesserter Medikamente, ist die Ansteckung mit dem HI-Virus nach wie vor tödlich. Weltweit gibt es ca. 33 Millionen HIV Infizierte, 2,5 Millionen kommen jährlich hinzu. Auch in Deutschland gibt es bereits 59.000 HIV-positive Menschen. In den letzten Jahren stieg die Zahl der jährlichen Neuinfektionen auf 2600.

Die vorhandenen Medikamente können in Verbindung mit starken Nebenwirkungen das Fortschreiten der Krankheit nur hinauszögern. Der Aids-Erreger entwickelt über kurz oder lang eine Unempfindlichkeit im Körper des HIV-positiven Virusträgers gegenüber der Medikamente. So ist nach wie vor „Safer Sex“ eine unverzichtbare Schutzmaßahme, denn 80 Prozent aller Infizierten haben sich auf sexuellem Wege angesteckt.

Die Aidsberatung des Gesundheitsamtes Nordhausen organisierte in der letzten Novemberwoche sieben Gesprächsrunden mit einem HIV-positiven jungen Mann, der seit 1997 jährlich eine Reihe von Veranstaltungen rund um den Welt-Aids-Tag in unserer Region durchführt. In diesem Jahr konnten insgesamt 250 Jugendliche interessante Gespräche mit ihm führen. Es waren Gespräche, die eine sehr persönliche und intensive Auseinandersetzung mit dem Thema HIV und AIDS ermöglichten.

Eine Spendenaktion, an der sich die Staatlichen Regelschulen Ost, Petersberg, „Käthe-Kollwitz“, „G. E. Lessing“, Wolkramshausen und Bleicherode, die Staatlichen Gymnasien „Wilhelm von Humboldt“ und „Schiller“, die SBBS II, die SBBS für Gesundheit/Soziales und Wirtschaft und die pro vita Akademie sowie die Polizeidienststelle am Darrweg mit Infoständen beteiligt haben, erbrachte einen Erlös von 769,49 Euro.

Dieser wurde dem Aids-Hilfe Unstrut-Hainich e. V. übergeben, deren Mitarbeiter sich auch um die Betroffenen aus Stadt und Landkreis Nordhausen kümmern. Ein besonderes Dankeschön gilt an dieser Stelle allen fleißigen Helfern und den Spendern, die damit den Betroffenen ein Stück Lebenshilfe und Lebensqualität gegeben haben.
Autor: nnz

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