Totes Baby in Nordhausen (5)
Montag, 10. Dezember 2007, 15:13 Uhr
Voller Trauer, Bestürzung aber auch Unverständnis erhielt das Frauennetzwerk des Landkreises Nordhausen Kenntnis vom Tod eines Babys in Nordhausen, das eine junge Frau ohne ärztliche Hilfe in ihrer Wohnung entbunden hatte. Die nnz mit den Einzelheiten.
Ohne die näheren Umstände dieses Ereignisses zu kennen, zeigt dieser Vorfall um so mehr, dass das Frauennetzwerk und die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten von Stadt und Landkreis mit ihrer Arbeit nicht nur Hilfe anbieten, sondern mit ihren Aktivitäten die Öffentlichkeit sensibilisieren wollen, die Augen zu öffnen, Zivilcourage zu zeigen und zu helfen, wo Hilfe nötig ist oder eben die zuständigen Stellen zu informieren.
Noch einmal zum besseren Verständnis: Im Frauennetzwerk sind neben den Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Kommunen des Landkreises Nordhausen, der Opferschutzbeauftragte der Polizeidirektion, dem WEISSEN RING e. V., das Familienzentrum des Jugendsozialwerkes mit dem Familiennetzwerk, der Arbeitskreis gegen Gewalt an Kindern und Jugendlichen, der Kinderschutzbund Nordhausen e. V. u.v.a. vertreten. Sie alle sind bestrebt und in der Lage Frauen in Not zu beraten und über Präventionsmaßnahmen aufzuklären. Sie arbeiten eng mit dem Jugendamt des Landkreises, Frauengruppen und –vereinen und den Sozialarbeiterinnen in der Frauenschutzwohnung der Stadt Nordhausen zusammen.
Und diese Zusammenarbeit funktioniert, wenn man denn Bescheid weiß. Wir können nicht helfen, wenn wir nichts von den Nöten und Ängsten der Menschen im Landkreis wissen. Die Netzwerkerinnen und Netzwerker sind kompetente Ansprechpartner in allen Fragen, egal ob es um sexuelle Straftaten, häusliche Gewalt oder familiärer Überlastung geht.
Für alle Fragen, die während einer Schwangerschaft auftreten, können die Beraterinnen der Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle im Familienzentrum erste und vertrauensvolle Ansprechpartnerinnen sein. Die Beratung ist kostenfrei und auf Wunsch auch anonym.
Zu den monatlichen Veranstaltungen sind all diese Ansprechpartner zu Gesprächen anwesend. In diversen Pressemitteilungen werden sie mit Namen und Telefonnummer genannt.
Im Vordergrund unseres Tuns sollte der Mut zum Hinschauen und Eingreifen stehen! Egal, ob Netzwerker/in, Nachbar, Freund oder Bekannter – wir sollten alle einfach mehr auf einander achten. Der eine oder andere ist ja vielleicht auch in der Lage, Hilfe und Unterstützung zu geben oder kennt jemanden, der das kann!
Petra Ebert
Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte
des Landkreises Nordhausen
Stefani Müller
Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte
der Stadt Nordhausen
Autor: nnzOhne die näheren Umstände dieses Ereignisses zu kennen, zeigt dieser Vorfall um so mehr, dass das Frauennetzwerk und die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten von Stadt und Landkreis mit ihrer Arbeit nicht nur Hilfe anbieten, sondern mit ihren Aktivitäten die Öffentlichkeit sensibilisieren wollen, die Augen zu öffnen, Zivilcourage zu zeigen und zu helfen, wo Hilfe nötig ist oder eben die zuständigen Stellen zu informieren.
Noch einmal zum besseren Verständnis: Im Frauennetzwerk sind neben den Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Kommunen des Landkreises Nordhausen, der Opferschutzbeauftragte der Polizeidirektion, dem WEISSEN RING e. V., das Familienzentrum des Jugendsozialwerkes mit dem Familiennetzwerk, der Arbeitskreis gegen Gewalt an Kindern und Jugendlichen, der Kinderschutzbund Nordhausen e. V. u.v.a. vertreten. Sie alle sind bestrebt und in der Lage Frauen in Not zu beraten und über Präventionsmaßnahmen aufzuklären. Sie arbeiten eng mit dem Jugendamt des Landkreises, Frauengruppen und –vereinen und den Sozialarbeiterinnen in der Frauenschutzwohnung der Stadt Nordhausen zusammen.
Und diese Zusammenarbeit funktioniert, wenn man denn Bescheid weiß. Wir können nicht helfen, wenn wir nichts von den Nöten und Ängsten der Menschen im Landkreis wissen. Die Netzwerkerinnen und Netzwerker sind kompetente Ansprechpartner in allen Fragen, egal ob es um sexuelle Straftaten, häusliche Gewalt oder familiärer Überlastung geht.
Für alle Fragen, die während einer Schwangerschaft auftreten, können die Beraterinnen der Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle im Familienzentrum erste und vertrauensvolle Ansprechpartnerinnen sein. Die Beratung ist kostenfrei und auf Wunsch auch anonym.
Zu den monatlichen Veranstaltungen sind all diese Ansprechpartner zu Gesprächen anwesend. In diversen Pressemitteilungen werden sie mit Namen und Telefonnummer genannt.
Im Vordergrund unseres Tuns sollte der Mut zum Hinschauen und Eingreifen stehen! Egal, ob Netzwerker/in, Nachbar, Freund oder Bekannter – wir sollten alle einfach mehr auf einander achten. Der eine oder andere ist ja vielleicht auch in der Lage, Hilfe und Unterstützung zu geben oder kennt jemanden, der das kann!
Petra Ebert
Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte
des Landkreises Nordhausen
Stefani Müller
Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte
der Stadt Nordhausen
