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Pubertäre Kraftprotzerei?

Montag, 10. Dezember 2007, 07:52 Uhr
Nicht zum ersten Mal bietet in Nordhausen der Haltepunkt der HSB „Hesseröder Straße“ einen Anblick der Zerstörung und des Vandalismus. In der nnz die Bestandsaufnahme eines Lesers...

Sinnlose Zerstörung (Foto: nnz) Sinnlose Zerstörung (Foto: nnz)

Die zerstörte Beleuchtung der Gleisanlage, herausgerissene Fahrpläne, der Gestank durch das Urinieren in der Unterstellmöglichkeit, zertrümmerte Flaschen auf dem Bahnsteig und auf den Gleisen, abgerissene Äste der mühsam durch Anwohner angepflanzten Bäume, jetzt auch noch eine abgerissene Fichte, stellen in den vergangenen Tagen den Höhepunkt dar.

Sinnlose Zerstörung (Foto: nnz) Sinnlose Zerstörung (Foto: nnz) Die Anwohner der Friedrich-Ebert-Straße bringen diese Vorgänge nicht ohne Grund mit dem in letzter Zeit wieder zugenommenen Treffen von Jugendlichen in Zusammenhang. Die Kids beiderlei Geschlechts im Alter von ca. 12 – 15 Jahren suchen in der Unterstellmöglichkeit der HSB in den Abendstunden die Gelegenheit für einen Treff. Gegen eine lautstarke Unterhaltung der Jugendlichen haben auch die Anwohner nichts einzuwenden.

Wenn aber das Randalieren, hörbare Zertrümmern von Flaschen und das Brechen von Ästen sowie das Zertreten von Bepflanzungen durch die Anwohner wahrgenommen werden, ist verständlicherweise die Geduldsgrenze überschritten. Die Anwohner der Friedrich-Ebert-Straße bitten die Eltern in der Umgebung aber auch die Schulen, die Schüler der betreffenden Jahrgänge nochmals eindringlich auf die Konsequenzen solcher Taten hinzuweisen. Diese Taten haben schon teilweise strafrechtliche Relevanz und ziehen letztlich auch die Haftbarkeit der Eltern nach sich.
E. Berger, Nordhausen
Autor: nnz

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