Internet im Osten auf dem Vormarsch
Donnerstag, 28. März 2002, 16:14 Uhr
Nordhausen (nnz). 55 Prozent der (Ost-)Deutschen besitzen gegenwärtig (zu Hause) einen Computer. Das sind 4 Prozent mehr als im Jahr (2000) zuvor und 10 Prozent mehr im Vergleich zu 1999. Mehr zur Studie eines Leipziger Institutes in der nnz.
26 Prozent der PC in den Haushalten sind jünger als zwei Jahre. Zu diesem Ergebnis kommt das Leipziger Institut für empirische Forschung (LEIF) in seiner Studie COMPUTER 2002. Basis dafür ist eine repräsentative Bevölkerungsbefragung von 1.200 Deutschen (im Alter ab 16 Jahre) in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen.
Die Nutzung des Internet entwickelt sich geradezu revolutionär., erklärt LEIF-Chef, Dr. Harald Schmidt. Nach der Analyse von LEIF haben (im Jahr 2001) 35 Prozent der Bevölkerung privat Zugang zum Internet. Hinzu kommen 9 Prozent, die im Internet ausschließlich am Arbeits- oder Ausbildungsplatz surfen. Insgesamt nutzen damit 44 Prozent der Bevölkerung privat oder beruflich das Internet. Das sind immerhin 5,1 Millionen Menschen (ab 16 Jahre) auf dem ostdeutschen Markt; etwa 9 Prozent mehr als im Jahr 2000. Von den jungen Leuten bis 25 Jahre nutzen 65 Prozent das Internet, von den Über-55-Jährigen 13 Prozent. Das Klischee, dass Frauen an Technik weniger interessiert seien, stimme in puncto Internet nicht., meint der Leipziger Soziologe Dr. Schmidt. Frauen und Männer sind gleichermaßen Internet-Nutzer.
Wofür wird das Internet gebraucht? 61 Prozent der User holen sich vor allem fachliche Information für Arbeit bzw. Ausbildung aus dem Internet. Auf Platz zwei folgt nach besagter LEIF-Analyse mit einem Anteil von 53 Prozent das elektronische Mailing, auf Platz drei mit 45 Prozent die fachliche Information für Freizeit und Hobbies. 33 Prozent rufen häufig Service-Informationen über Produkte und Dienstleistungen, Fahr- und Flugpläne oder Wetter ab. Homebanking wird von 27 Prozent der Internetnutzer häufig betrieben. Ohne direktes Ziel surfen im Internet 25 Prozent der User. Spiele oder Musik laden sich 17 Prozent herunter. Nur 8 Prozent shoppen im Internet. Gefragt sei bei der Mehrheit der Internet-User vor allem fachliches Wissen und Kommunikation, weniger Shopping oder simple Unterhaltung, stellt resümierend der Soziologe Dr. Harald Schmidt fest
Das Leipziger Institut für empirische Forschung (LEIF) arbeitet seit 1991 als privates und von Konzern- und Parteipolitik unabhängiges Forschungsinstitut auf den Gebieten Tourismus, Freizeit, Medien, Konsum, Wohnen, Wertorientierungen usw. LEIF führt jährlich u. a. repräsentative Bevölkerungsbefragungen zu diesen Themen durch.
Autor: nnz26 Prozent der PC in den Haushalten sind jünger als zwei Jahre. Zu diesem Ergebnis kommt das Leipziger Institut für empirische Forschung (LEIF) in seiner Studie COMPUTER 2002. Basis dafür ist eine repräsentative Bevölkerungsbefragung von 1.200 Deutschen (im Alter ab 16 Jahre) in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen.
Die Nutzung des Internet entwickelt sich geradezu revolutionär., erklärt LEIF-Chef, Dr. Harald Schmidt. Nach der Analyse von LEIF haben (im Jahr 2001) 35 Prozent der Bevölkerung privat Zugang zum Internet. Hinzu kommen 9 Prozent, die im Internet ausschließlich am Arbeits- oder Ausbildungsplatz surfen. Insgesamt nutzen damit 44 Prozent der Bevölkerung privat oder beruflich das Internet. Das sind immerhin 5,1 Millionen Menschen (ab 16 Jahre) auf dem ostdeutschen Markt; etwa 9 Prozent mehr als im Jahr 2000. Von den jungen Leuten bis 25 Jahre nutzen 65 Prozent das Internet, von den Über-55-Jährigen 13 Prozent. Das Klischee, dass Frauen an Technik weniger interessiert seien, stimme in puncto Internet nicht., meint der Leipziger Soziologe Dr. Schmidt. Frauen und Männer sind gleichermaßen Internet-Nutzer.
Wofür wird das Internet gebraucht? 61 Prozent der User holen sich vor allem fachliche Information für Arbeit bzw. Ausbildung aus dem Internet. Auf Platz zwei folgt nach besagter LEIF-Analyse mit einem Anteil von 53 Prozent das elektronische Mailing, auf Platz drei mit 45 Prozent die fachliche Information für Freizeit und Hobbies. 33 Prozent rufen häufig Service-Informationen über Produkte und Dienstleistungen, Fahr- und Flugpläne oder Wetter ab. Homebanking wird von 27 Prozent der Internetnutzer häufig betrieben. Ohne direktes Ziel surfen im Internet 25 Prozent der User. Spiele oder Musik laden sich 17 Prozent herunter. Nur 8 Prozent shoppen im Internet. Gefragt sei bei der Mehrheit der Internet-User vor allem fachliches Wissen und Kommunikation, weniger Shopping oder simple Unterhaltung, stellt resümierend der Soziologe Dr. Harald Schmidt fest
Das Leipziger Institut für empirische Forschung (LEIF) arbeitet seit 1991 als privates und von Konzern- und Parteipolitik unabhängiges Forschungsinstitut auf den Gebieten Tourismus, Freizeit, Medien, Konsum, Wohnen, Wertorientierungen usw. LEIF führt jährlich u. a. repräsentative Bevölkerungsbefragungen zu diesen Themen durch.
