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nnz-Forum: Helfen Spenden?

Donnerstag, 29. November 2007, 07:36 Uhr
Wie wichtig sind Spenden? Warum muß gespendet werden? Diesen Fragen wendet sich eine Leserin der nnz im Forum zu...


Da ich beide Artikel („Spendable Politiker“ und schon wieder „versagt das Jugendamt“) gelesen habe, möchte ich einmal meine Gedanken dazu äußern. Ich finde Herr Buntfuß hat Recht. Wir müssen der Regierung von unten her klar machen, was das Volk will, denn von oben her geschieht gar nichts. Viele Politiker sagen, unsere Kinder sind das Beste was wir haben, hierzu eine Frage. Meinen die Politiker ihre Kinder oder meinen sie alle Kinder? So wie die Politiker in Berlin handeln (siehe Kindergeld) muss man wirklich annehmen, sie meinen nur ihre Kinder, denn sie sind ja bestens versorgt.

Für Familien die arm sind, wird hin und wieder mal gespendet, um das Gewissen zu beruhigen, oder glauben die Politiker wirklich mit einer Spende kann man der Kinderarmut beikommen, so gut und ehrenhaft die Spenden auch sind. Die Bürger vieler Länder spenden schon jahrelang für die armen Kinder der dritten Welt. Inzwischen auch für Deutschland. Gebracht hat das nichts, die Einzigen die sich die Hände reiben, sind die kontoführenden Banken. Sie verrechnen hohe Bearbeitungsgebühren.

Noch eins stört mich an den Politikern. Wenn sie auf so eine skandalöse wie die Kinderarmut angesprochen werden, dann antworten sie nur, ja wir können doch daran nichts ändern, die Gesetze werden in Berlin gemacht und wir müssen sie durchdrücken. Ich frage mich, wozu haben wir dann überall Politiker, wenn sie sowieso nichts zu sagen haben. Da reichen doch Angestellte, die die Anweisungen der Regierung ausführen. Das würde viel Geld sparen.

Über eine Sache möchte ich noch schreiben, Frau Merkel bekam in den letzten Tagen merkwürdige Post. 20 000 Kunststimmen gegen Armut wurden ihr zugesandt, dass merkwürdige an der Sache ist, dass Regierungssprecher Wilhelm versuchte, die Angelegenheit zu vertuschen. Übrigens Deutschland ist laut UN-Rangliste zu Lebensverhältnissen nach unten abgerutscht, man liegt hinter Italien und Hongkong.
Petra Wenkel, Nordhausen
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Autor: nnz

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