nnz-Forum: Schon wieder versagt
Montag, 26. November 2007, 07:12 Uhr
Nach dem Tod eines kleinen Mädchens in Schwerin verlangt ein nnz-Leser jetzt das Handeln von Stadtrat und Kreistag...
Schon wieder ist ein Kinderleben zu beklagen, weil das Jugendamt seine Aufgaben nicht korrekt durchführt. Die Kanzlerin ist zu sehr erschüttert, dass hilft der kleinen Lea nicht mehr. Die Bild schrieb auf ihrer Titelseite die Horror Mutter, ich sage Horror Staat. Ist es nicht absurd, auf der einen Seite nimmt das Jugendamt völlig intakten Familien unter scheinheiligen Gründen die Kinder weg.
Im Fall der kleinen Lea unternimmt das Jugendamt nichts, obwohl Hinweise von Anwohnern vorlagen. Außerdem war die Familie als Problemfall bekannt. Das Jugendamt weißt alle Schuld von sich, wie immer. Ich sage die Hauptschuld an solchen Grausamkeiten liegt bei Hartz IV.
Seitdem die SPD und ihr Regierungspartner die Hartz-Gesetze eingeführt haben, ist die Kinderarmut um das Doppelte gestiegen. Ich glaube die wahren Zahlen werden wir nicht erfahren, das ist wie mit den Arbeitslosenzahlen, die werden ja auch geschönt. Was schließe ich daraus, Kinder haben in diesen Land keinen großen Stellenwert, man kann sie wirtschaftlich nicht verwerten. Sie kosten nur Geld und das will der Staat nicht bezahlen,(siehe Ganztagsschulen, Krippen- und Kindergartenplätze), da macht man lieber Gesetze Marke Althaus und wälzt das Problem Kinderarmut auf die Eltern ab. Die längst fällige Kindergelderhöhung wird immer und immer wieder verschoben und das zeigt die Einstellung der Regierung gegenüber den Kindern.
Um diesem Zustand ein Ende zu machen, fordere ich als Bürger und Wähler der Stadt Nordhausen den Stadtrat und den Kreistag auf, einen offenen Brief an die Kanzlerin zu schreiben und von ihr Sofortmaßnahmen gegen die Kinderarmut zu verlangen. Oder muss es erst soweit kommen, dass sich Kinder ihr Essen aus der Biotonne besorgen müssen wie in der dritten Welt, oder teilweise in den USA.
Diese Forderung hätte ich gern im Namen aller Bürger der Stadt Nordhausen gemacht, aber das geht nicht. Wenn Sie meinen Antrag unterstützen möchten, schreiben Sie doch einfach eine Mail an die Stadt oder den Kreis. Denken Sie daran die Vertreter im Stadtrat und Kreistag, sind den Bürger und Wähler verpflichtet, das wird in der Regel nach einer Wahl vergessen. Also ran und nehmen Sie die Politiker in die Pflicht. Eigentlich hatte ich von der Partei Neue Linke so einen Antrag erwartet, gerade nach den Artikel in der nnz am 21.11.07.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Schon wieder ist ein Kinderleben zu beklagen, weil das Jugendamt seine Aufgaben nicht korrekt durchführt. Die Kanzlerin ist zu sehr erschüttert, dass hilft der kleinen Lea nicht mehr. Die Bild schrieb auf ihrer Titelseite die Horror Mutter, ich sage Horror Staat. Ist es nicht absurd, auf der einen Seite nimmt das Jugendamt völlig intakten Familien unter scheinheiligen Gründen die Kinder weg.
Im Fall der kleinen Lea unternimmt das Jugendamt nichts, obwohl Hinweise von Anwohnern vorlagen. Außerdem war die Familie als Problemfall bekannt. Das Jugendamt weißt alle Schuld von sich, wie immer. Ich sage die Hauptschuld an solchen Grausamkeiten liegt bei Hartz IV.
Seitdem die SPD und ihr Regierungspartner die Hartz-Gesetze eingeführt haben, ist die Kinderarmut um das Doppelte gestiegen. Ich glaube die wahren Zahlen werden wir nicht erfahren, das ist wie mit den Arbeitslosenzahlen, die werden ja auch geschönt. Was schließe ich daraus, Kinder haben in diesen Land keinen großen Stellenwert, man kann sie wirtschaftlich nicht verwerten. Sie kosten nur Geld und das will der Staat nicht bezahlen,(siehe Ganztagsschulen, Krippen- und Kindergartenplätze), da macht man lieber Gesetze Marke Althaus und wälzt das Problem Kinderarmut auf die Eltern ab. Die längst fällige Kindergelderhöhung wird immer und immer wieder verschoben und das zeigt die Einstellung der Regierung gegenüber den Kindern.
Um diesem Zustand ein Ende zu machen, fordere ich als Bürger und Wähler der Stadt Nordhausen den Stadtrat und den Kreistag auf, einen offenen Brief an die Kanzlerin zu schreiben und von ihr Sofortmaßnahmen gegen die Kinderarmut zu verlangen. Oder muss es erst soweit kommen, dass sich Kinder ihr Essen aus der Biotonne besorgen müssen wie in der dritten Welt, oder teilweise in den USA.
Diese Forderung hätte ich gern im Namen aller Bürger der Stadt Nordhausen gemacht, aber das geht nicht. Wenn Sie meinen Antrag unterstützen möchten, schreiben Sie doch einfach eine Mail an die Stadt oder den Kreis. Denken Sie daran die Vertreter im Stadtrat und Kreistag, sind den Bürger und Wähler verpflichtet, das wird in der Regel nach einer Wahl vergessen. Also ran und nehmen Sie die Politiker in die Pflicht. Eigentlich hatte ich von der Partei Neue Linke so einen Antrag erwartet, gerade nach den Artikel in der nnz am 21.11.07.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
