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nnz-Rückspiegel: Berichten, freuen und warten

Mittwoch, 21. November 2007, 06:45 Uhr
Freude bei den Sozialdemokraten gibt es – politisch gesehen – im Landkreis Nordhausen selten. Vor einem Jahr war das so. Was noch am 21. November 2006 in der Region los war? Die nnz hat alles von damals zusammengetragen...


Bericht mit Folien
Zu außergewöhnlichen Unterstützungen griff heute Landrat Joachim Claus (CDU) bei seinem Bericht vor dem Kreistag. Der Politiker widmete sich der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt – und damit indirekt den Finanzen der Kreisverwaltung. Ausgangspunkt seiner Betrachtung, die durch zahlreiche Diagramme, Zahlen und Kurven unterstützt wurde, war die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Jobs im Landkreis. Diese hätten sich von 2000 bis 2006 um rund 7.000 verringert. Nach einigen weiteren Worten kam Joachim Claus auch schon zu den Kosten der Unterkunft für Hartz-IV-Empfänger. Die würden in Buchholz etwa 70 Euro je Monat betragen, in Heringen 176 Euro, in Bleicherode 195 und in Nordhausen 225 Euro. Summa summarum: Für Hilfebedürftige im Landkreis müsste die Kreisverwaltung etwa 4,6 Millionen Euro jährlich zahlen, für die in der Stadt Nordhausen fast 7,6 Millionen Euro... ausführlich im nnz-Archiv


Umsonst gewartet
Mit Spannung verfolgten heute Vertreter von Wohnungsunternehmen des Landkreises Nordhausen die Debatte zu geplanten Senkung der Kosten der Unterkunft für Hartz-IV-Empfänger. Der zweiten Beigeordneten des Landkreises, Loni Grünwald (Linkspartei) war es vorbehalten die Kreistagsmitglieder noch einmal für den Vorschlag der Verwaltung zu erwärmen. Und wie ihre Kollegin Krauth, so zog auch Grünwald Landkreise und Zahlen aus dem „Ärmel“. Wie diese Zahlen eigentlich zur Argumentation der Verwaltung passen sollten bleibt schleierhaft. Werden pro Betroffenem im Monat im Landkreis Nordhausen 118 Euro gezahlt, so seien es im Landkreis Greiz 133 Euro und im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt 122 Euro... ausführlich im nnz-Archiv


Unseriös
Nach Hinweisen aus der Bevölkerung soll gegenwärtig in Nordhausen für den Rettungshubschrauber am Südharz-Krankenhaus geworben werden. Diese Sammlung ist nicht genehmigt. Darauf weist die Stadt Nordhausen als Ordnungsbehörde hin. Für eine derzeit im Stadtgebiet laufende Sammlung, deren Erlöse angeblich dem Nordhäuser Rettungshubschrauber zugute kommen sollen, liege keine Erlaubnis vor. Damit handelt es sich um eine illegale Sammlung... ausführlich im nnz-Archiv


Anklage erhoben
Ein 20jähriger Mann aus Ellrich muß sich demnächst wegen Mord und Totschlags vor dem Landgericht in Mühlhausen verantworten. Der Angeklagte soll in den frühen Morgenstunden des 17. Juni 2006 seine damalige 28 Jahre alte Lebensgefährtin nach einem Streit erwürgt haben (siehe dazu auch im Archiv der nnz). Der fünfjährige Sohn der Frau mußte nach Auffassung der Staatsanwaltschaft sterben, weil er Augenzeuge des Vorfalls geworden war. Der Junge, der seine Mutter leblos am Boden liegen sah, schrie den Angeklagten an. Daraufhin soll der 20jährige das Kind zuerst angebrüllt und dann mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Als der Junge sich nicht beruhigte, entschloß sich der mutmaßliche Täter den Jungen zu erwürgen. Damit wollte er die Tat an dessen Mutter verschleiern. Beide Leichen legte der Mann anschließend auf eine Matratze im Schlafzimmer und verschloß die Tür... ausführlich im nnz-Archiv


Sozis freuen sich
Beim SPD-Kreisverband in Nordhausen herrscht trotz sinkender Umfrage-Werte der Bundespartei eitel Freude. Dagmar Becker ist erneut als Beisitzerin in den Landesvorstand der SPD gewählt worden. Auf dem Landesparteitag in Bad Blankenburg konnte sie wiederum ein sehr gutes Stimmenergebnis erzielen. Nordthüringen ist mit dem Landrat des Unstrut-Hainich-Kreises Harald Zanker als stellvertretenden Vorsitzenden nun auch im geschäftsführenden Landesvorstand der SPD vertreten... ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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