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Initiative begrüßte Sanierungszusagen

Montag, 25. März 2002, 08:28 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Freunde und Mitglieder der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ trafen sich am Wochenende zu ihrer Frühjahrsberatung. Dabei standen die jüngsten Zusagen der deutschen Bahn AG im Mittelpunkt der Diskussion.


Auf ihrem Frühjahrstreffen begrüßte die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ die von der DB AG zugesagten Sanierungsmaßnahmen und bedankte sich für die breite Unterstützung durch Vertreter aus Politik, Verbänden und Einzelpersonen, ohne die es nicht zu den Sanierungszusagen gekommen wäre. Allerdings bereite der Starttermin Oktober/November einige Kopfschmerzen, weil schon kleinste Verzögerungen wieder zu einer Winterbaustelle führten.
In Zukunft sollen die weiteren Bemühungen der Initiative in Richtung verstärkter Informationspolitik über die Reise- und Ausflugsmöglichkeiten in der Harz- und Sollingregion gehen. In diesem Zusammenhang stellte die Initiative eine Broschüre vor, in der alle Anliegerorte der Sollingbahn und Südharzstrecke (Ottbergen bis Nordhausen) kurz vorgestellt werden und auf Sehenswürdigkeiten hingewiesen wird. Hierzu wurde der Initiative bereits finanzielle Unterstützung der Nahverkehrsgesellschaften in Erfurt und Hannover zugesagt. Die für Interessenten kostenlose Broschüre soll spätestens zum Ende der Sanierungsarbeiten im November verfügbar sein und auch bei den "Jungfernfahrten" verteilt werden.

Für die Ortschaften Walkenried, Bad Sachsa und Bad Lauterberg hat die Initiative die möglichen Reiseverbindungen in Form eines DIN A5 großen Regionalverbindungsheftes vorgestellt. Diese Hefte sollen beim nächsten Fahrplanwechsel erhältlich sein.

In den Entwürfen mit den derzeitigen Fahrplandaten wird allerdings deutlich, dass die Anbindungen aus der Südharzregion in Richtung Braunlage und Nationalpark verbesserungsbedürftig sind. So ist Braunlage aus dem Südharz nur mit Umsteigen zu erreichen. Von Bad Lauterberg aus, muss ein Umweg über St. Andreasberg genommen werden, wobei nicht immer Anschlüsse vorhanden sind. Auch die Verbindung von Walkenried nach Braunlage ist nur durch Umsteigen in Hohegeiß zu bewältigen.

Von Nordhausen aus ist der Oberharz entweder mit zweimaligen Umsteigen über Walkenried oder mit der Harzquerbahn zu erreichen. Bei der knapp zweistündigen Fahrt mit der Harzquerbahn existieren für die 36 km entfernten Orte allerdings keine abgestimmten Anschlüsse in Elend. Zur besseren Erreichbarkeit des Südharzes mit dem Oberharz wird die Initiative mit verschiedenen Stellen Kontakt aufnehmen und nach Lösungsmöglichkeiten suchen.
Autor: nnz

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