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Spielstarke Salzaer in Ilmenau

Sonntag, 24. März 2002, 13:28 Uhr
Nordhausen (nnz). Nach der deklassierenden Heimniederlage (0:5) gegen Heiligenstadt war beim Landesklasse-Vertreter FSG Salza in der Auswärtspartie bei der SV Germania Ilmenau am vergangenen Sonnabend Wiedergutmachung angesagt. Wie das Spiel in Ilmenau ausgegangen ist, sagt nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.


Einen Punkt wollte man unbedingt mit nach Nordhausen nehmen. Ein schwieriges Unterfangen, denn mit den verletzten Nette, Daniel Verkouter, Jödicke und Ahlert mussten gleich vier Stammspieler ersetzt werden. Aber der Tabellenzwölfte ist derzeit auswärts spielstärker einzuschätzen, als auf eigenem Platz.

Die mit drei Spitzen agierenden Salzaer ließen auch keine Zweifel an ihrem Vorhaben aufkommen und spielten von Beginn an sehr konzentriert. Aus einer diesmal wieder sicher stehenden Abwehr starteten die schnellen FSG-Stürmer gefährliche Konter, allerdings ohne zählbarem Erfolg. Torlos wurden die Seiten gewechselt. In den zweiten 45 Minuten kamen die Ilmenauer besser ins Spiel. Die Abwehr der Gäste bekam nun weit mehr zu tun als in der ersten Halbzeit. Aber geschickt verteidigten sie das Unentschieden, bis zur 51. Minute. Dann waren die Angriffsbemühungen der Ilmenauer von Erfolg gekrönt. Unhaltbar für Kühlewind landete das Leder im Gehäuse der Salzaer. Nun spielte eigentlich nur noch der Gastgeber. In der 81. Minute brachte Trainer Böhm mit Köhler einen neuen Mann. Diese Einwechslung erwies sich als Glücksgriff, denn nur vier Minuten später startete Kevin Köhler zu einem Sololauf aus der eigenen Hälfte und erzielte mit einem Sonntagsschuss aus 20 m ins rechte obere Eck den verdienten Ausgleich. Die Folgezeit überstanden die Gäste mit viel Glück und Geschick und retteten den wertvollen Punkt. Am Ostermontag um 15 Uhr trifft die FSG Salza auf dem Karl-Henze-Sportplatz auf den Tabellenfünften Holzthaleben.

In der Thüringenliga fielen den ungünstigen Witterungsbedingungen sechs Partien zum Opfer, u.a. auch das Spiel Wacker 90 gegen Suhl. Der Unmut der Mannschaft über den Spielausfall dürfte sich in Grenzen gehalten haben, denn im Nordhäuser Lager gibt es derzeit einige angeschlagenen Kicker. Die Zwangspause ist sicherlich willkommen, um die Verletzungen auszukurieren. Am kommenden Sonnabend müssen die Weißhaupt-Schützlinge zum Abstiegsduell nach Rudisleben.
Autor: rh

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