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Jetzt ist es amtlich

Montag, 19. November 2007, 15:53 Uhr
Trotz des Widerstandes aus dem Landratsamt wird die Stadt Nordhausen ab dem kommenden Monat größer werden. Der Landtag hat dazu den Weg freigemacht...


Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) begrüßt die Entscheidung des Thüringer Landtags, dass die Orte Petersdorf, Rodishain und Stempeda zum 1. Dezember nach Nordhausen eingemeindet werden. Ein entsprechendes Gesetz hatten die Abgeordneten in Erfurt jetzt beschlossen.

„Ich freue mich besonders, da mit dem Gesetz dem Willen der Bürger in Orten entsprochen wird, die sich schon vorher freiwillig für den Zusammenschluss mit Nordhausen ausgesprochen hatten“, sagte die Oberbürgermeisterin.

Der Zusammenschluss werde auf der nächsten Stadtratssitzung am 12. Dezember noch einmal feierlich besiegelt. „Die Vorbereitungen für die Zusammenarbeit werden bereits in den zurückliegenden Monaten zum Großteil erledigt. Auch im Entwurf des Haushaltes für das kommende Jahr sind die Auswirkungen der Eingemeindungen bereits eingearbeitet worden“, sagte Frau Rinke.

Die Bewohner der Orte würden mit einer Sonderausgabe des städtischen Amtsblattes über die neuen Ansprechpartner bei der Nordhäuser Stadtverwaltung informiert. Darüber hinaus werde in den nächsten Wochen die Stelle eines Koordinators für die Angelegenheiten der Ortschaften eingerichtet. “Damit haben die Bürger bzw. Ortsbürgermeister der künftig 11 Gemeinden einen Ansprechpartner, der sich ausschließlich ihrer Belange widmen kann“, sagte Frau Rinke.
Autor: nnz

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