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Schwere Auswärtshürden

Freitag, 16. November 2007, 08:39 Uhr
Nordhausen (nnz). Kein Heimspiel am Wochenende für die Handballer des NSV, nur Auswärtsaufgaben stehen an. Da heißt es Farbe bekennen, gibt Frank Ollech die Marschrichtung in der nnz vor.


In der Landesliga trifft der NSV auf die junge Bundesligareserve des ThSV Eisenach. Diese liegen mit nur zwei Minuspunkten an dritter Stelle der Tabelle und sind damit die Überraschungsmannschaft der noch jungen Spielserie. Die Nordhäuser, auf Platz 6 liegend, reisen aber mit neuem Selbstvertrauen an die Wartburg. Mit dem Befreiungsschlag, verbunden mit dem unerwartet hohen Sieg gegen Wutha Farnroda, sind sie wieder auf Kurs.

Sollten sie auch in der Festung Katzenaue punkten stehen dann wieder andere unter Zugzwang. Während die Mitbewerber ums Podium ein eher leichtes Programm in der Hinrunde abspulten, hat der NSV das leichtere Restprogramm.

Außer dem verletzten Christoph Liebau kann Trainer Andreas Meyer seine Stammformation vom letzten Spieltag aufbieten. Auch scheinen die Verletzungen von David Meitzner, Sebastian Kreutz und Steffen Fuhrmann ausgeheilt.

Nicht minder leichter die Aufgabe der Damen in der Verbandsliga. Da trifft der Spitzenreiter Auswärts auf den unmittelbaren Verfolger SV 1911 Dingelstädt. Das zweite Spitzenspiel in Folge für die Südharzerinnen. Die Rollenverteilung ist vor dem Spiel unklar und ein Favorit nicht erkennbar. Während der Gastgeber am letzten Wochenende Spielfrei hatte, quälten sich die Nordhäuser zum Sieg. Ohne eine klare Leistungssteigerung werden sie für den SV 1911 zur leichten Beute.

Alle guten Dinge sind drei. Für die zweite Männerschaft steht der härteste Brocken Auswärts an. Auf sie wartet Landesklasse Spitzenreiter TSV Motor Gispersleben. Die Gastgeber aus der Landeshauptstadt sind zur Zeit der Ligaprimus und sind nach 7 Spielen noch ohne Niederlage. Die NSV Reserve hingegen ist vom Prädikat Bestform noch ein wenig entfernt. Eine Torwurfeffektivität wie zuletzt gegen Krauthausen und sie gegen im Angriffswirbel des TSV unter.

Im Nachwuchsbereich zieht es den NSV in den Nachbarkreis nach Mühlhausen. In der D-Jugend will der Nordhäuser Spitzenreiter seinem Ziel, Erreichen der Endrunde, wieder ein Stück näher kommen.

Im zweiten Spiel müssen die jüngsten Handballer in der E-Jugend gegen den Schlotheimer SV um Punkte kämpfen. Auch in dieser Begegnung sind die Südharzer Favorit und wollen Platz 1 der Tabelle behalten.
Frank Ollech
Autor: nnz

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