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nnz-Rückspiegel: 22. März 2001

Freitag, 22. März 2002, 07:52 Uhr
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Drogen, Robert und Biotop kontra Industrie


Kinder und Drogen: Eltern sind dem Problem ausgesetzt
Der Missbrauch illegaler Drogen während der Jugendzeit ist auch in Nordhausen ein weit verbreitetes Problem. Es sind vor allem die Eltern, die der neuen Situation hilflos gegenüberstehen. Seit Juli vergangenen Jahres gibt es in Nordhausen erstmals einen Gesprächskreis für Eltern von drogengefährdeten und drogenabhängigen Kindern. Die Gesprächsgruppe trifft sich jeweils donnerstags im zweiwöchigen Rhythmus in den Räumen der Diakonie Suchtberatungsstelle in der Arnoldstraße 8. Eltern haben hier die Möglichkeit, in familiärer Atmosphäre Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen, Ängste und Sorgen zu teilen. Die Angehörigen erfahren in offenen Gesprächen Anteilnahme und Verständnis...mehr dazu im nnz-Archiv


Kein Aprilscherz mehr: „Robert“ kommt nach Nordhausen
Michael Schindhelm wird nun doch in Nordhausen aus seinem Buch „Roberts Reise“ lesen. Die Lesung soll nicht zum Aprilscherz mutieren, auch wird das Theater nicht der Ort der Lesung sein. Die Reise des Roberts an den Ursprung seiner theatralischen Laufbahn erwies sich von Anfang an als schwierig. Der Weg von Basel nach Nordhausen ist eigentlich per Bahn leicht zu bewältigen. Mehrere Weichensteller waren und sind seit Monaten am Werk, um Schindhelm nach „Sonstwo“ zu leiten und zu schicken, nur nicht nach Nordhausen. Aufsichtsratsmitglieder und ein Vorsitzender agierten dabei so tollpatschig, dass die nationalen und internationalen Medien ihnen im harmlosesten Fall Provinzdenken attestierten. Mit einem verfänglichen Satz in einem Brief an Schindhelm war es Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Wahlbuhl (SPD), der die Blamage nicht nur perfekt machte, sondern sich auf Druck der Anwälte von Michael Schindhelm fast noch entschuldigen musste. Nun soll Robert alias Michael am vorletzten Tag des Monats März in Nordhausen ankommen. Die letzte Weiche stellten dazu das Buchhaus Rose und das Management der Südharz-Galerie. Dort wird Michael Schindhelm seinen Robert vorstellen und sich selbst stellen...ausführlich dazu im nnz-Archiv


Vogelarten und Biotope kontra Industriegebiet
Gibt es sich noch, die Investoren, die sich im Landkreis Nordhausen ansiedeln wollen? Sind sie Realität oder visionäre Seifenblasen der kommunalen Wirtschaftsförderung und damit der Politik? nnz hat Antworten gesucht. Die klare Antwort aus berufenem Munde heißt: NEIN! Seit Jahren gibt es keine Investoren, die sich im Landkreis Nordhausen ansiedeln wollen. Jedenfalls keine, die 20 oder mehr Arbeitsplätze schaffen würden. Das sagt die jüngste Statistik der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) aus. 85 Prozent der Ansiedlungen im zurückliegenden Jahr wurden entlang der Autobahn A 4 zwischen Eisenach und Jena realisiert. Zehn Prozent im Bereich Altenburg und Schmölln, wobei das verschlafene Städtchen Schmölln auch von seiner Nähe zur Autobahn profitierte. Um der Statistik gerecht zu werden, muß doch eine Ansiedlung vermerkt werden, die das Verdienst der LEG und der hiesigen Wirtschaftsförderung ist: Ein Unternehmen siedelte sich bei Werther an, stellt Arbeitsplatten für Küchen her und beschäftigt rund zehn Leute...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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