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Von Mordowien nach Nordhausen

Montag, 18. März 2002, 14:08 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie kamen aus dem fernen Russland nach Nordhausen. Sie besuchten nicht nur das Landratsamt. Wer heute im Landkreis zu Gast war, das hat die nnz erfahren.


Auf Einladung des Thüringer Landtages weilt derzeit eine Delegation aus der russischen Republik Mordowien in Thüringen. Die Mitglieder der Delegation machten heute einen Abstecher in den Norden des Freistaates. Dafür hatte sich Landtagsabgeordneter Egon Primas (CDU) in seiner Funktion als Vorsitzender des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten eingesetzt.

Die Delegation aus Russland besuchte nach ihrer Ankunft zunächst den Fischereibetrieb Auleben und wurde dann von Landrat Joachim Claus (CDU) empfangen. Auf der Besuchsliste standen weiterhin das Herder-Gymnasium sowie die Fachhochschule. Vor Ort informierten sich die Abgeordneten über die Studien- und Forschungsmöglichkeiten an der jüngsten Thüringer Fachhochschule und mögliche Kooperations-möglichkeiten mit Bildungseinrichtungen in ihrer Heimatrepublik. Insbesondere die Universität in Saransk, mit rund 20.000 Studierenden eine der großen Hochschule in Russland, ist an einer weitere Kooperation interessiert. Briefe mit Kooperationsangeboten wurden mitgebracht und stießen auch bei der FH Nordhausen auf Interesse, da trotz einer Vielzahl von Kooperationsverträgen, bislang noch keine Hochschulpartnerschaften mit einer Hochschule in der russischen Förderation existiert. Begeistert zeigte sich die Delegation von den Lehr- und Forschungsmöglichkeiten an der Hochschule und dem Ausbildungskonzept der FHN mit dem verpflichtenden Fremdsprachenerwerb. Insbesondere das durchgängige Russischangebot der FH Nordhausen wurde begrüßt.

Nach dem Besuch im Forstamt in Ilfeld wurden weitere landwirtschaftlichen Unternehmen im Landkreis Nordhausen besichtigt. Bei der Stippvisite auf dem Scheunenhof in Sundhausen stand die Darstellung geschlossener Kreisläufe in landwirtschaftlichen Betrieben mit angeschlossener Veredlung und Vermarktung im Mittelpunkt des Besuches.
Autor: nnz

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