Bald soll es losgehen
Mittwoch, 07. November 2007, 15:35 Uhr
Nordhausen (nnz). Es ist die Top-Investition der kommenden Jahre in Nordhausen – die Unterführung der Freiherr-vom-Stein-Straße unter die Bahngleise. Die nnz hat jetzt den Baubeginn und weitere Abläufe erfahren...
Am 3. März 2008 soll der Bau der Gleisunterführung in der Freiherr-vom-Stein-Straße beginnen. Als Schutz vor dem mit den Bauarbeiten einher gehenden Umleitungsverkehr wird die Straße an der Salza zur Einbahnstraße. Das kündigte jetzt Hubert Liesegang vom städtischen Bauamt an, der das Vorhaben betreut.
Die Freiherr-vom-Stein-Straße ist die Haupteinfallsstraße aus Richtung Westen nach Nordhausen und zugleich Teil des Zubringers zur Autobahn 38. 13.500 Fahrzeuge passieren diese Straße pro Tag. Größtes Verkehrshindernis waren die Schrankenanlagen, die in Stoßzeiten bis zu 20 Minuten pro Stunde geschlossen sind. Mit dem Bau der Unterführung unter die vier Gleisanlagen soll das Verkehrshindernis beseitigt sein.
Zurzeit läuft noch das Planfeststellungsverfahren nach Thüringer Straßengesetz. Die Planfeststellung soll bis Anfang 2008 abgeschlossen sein. Die EU-weite Ausschreibung der Bauarbeiten ist veröffentlicht. Es gibt bereits mehr als 10 Bewerber für diese Bauleistung, sagte Liesegang. Die Planung gehe von einer Nettobausumme von ca. 7 Millionen Euro aus. Die Verdingungsunterlagen würden allen Bewerbern in der kommenden Woche zugeschickt. Bis zum 8. Januar 2008 haben die Bewerber dann Zeit, diese umfangreiche und sehr komplexe Maßnahme zu kalkulieren, und ein Angebot abzugeben, so Liesegang.
Bis Ende Januar wolle man mit den anderen Beteiligten dieser Baumaßnahme - den Harzer Schmalspurbahnen, der DB AG und der Spedition Will - die Angebote auswerten und Einvernehmen zur Auftragserteilung herbeiführen. Unter der Voraussetzung, dass es zu keinem Vergaberechtsstreit kommt, soll die Auftragserteilung am 13. Februar 2008 dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt werden, so Liesegang. Der Baubeginn ist für den 1. März 2008 vorgesehen. Mit einer Verkehrsfreigabe rechnen wir im Herbst 2009.
Die Baumaßnahme ist äußerst komplex und hat sehr viele Abhängigkeiten, so Liesegang weiter. Das Projekt steuernde Büro habe einen Entwurf des Ablaufplanes erarbeitet, wo die voravisierten Sperrpausen zum Einbau der Behelfsbrücken und der endgültigen Brücken enthalten sind. Im ersten Monat müssen die erforderlichen Umleitungsstrecken für die Sperrung des Bahnüberganges hergestellt werden. Parallel dazu müssen die Durchörterungen für Abwasser und Wasser unter den Bahnanlagen hergestellt werden, damit das Baufeld medienfrei wird. Die vorhandene Fußgänger-Stahlbrücke wird für den Fußgängerverkehr ertüchtigt, so dass mit der Sperrung des Bahnüberganges die fußläufige Verbindung zum Ifa-Industriepark gegeben ist, sagte Liesegang.
Der Umleitungsverkehr sei mit der Verkehrsbehörde, Polizeiinspektion, Busverkehr in vielen Abstimmungen festgelegt. Hierbei wird der überregionale Verkehr großräumig um die Baustelle geführt. Die Hauptumleitungsstrecke führt über die Zeppelinbrücke, Bruno-Kunze-Straße zur Steinstraße, so Liesegang.
Hierbei würden die Knoten Bruno-Kunze-Straße/Oscar-Cohn-Straße und Knoten Bochumer Straße/Freiherr-vom-Stein-Straße mit koordinierten Baustellenampeln geregelt. Der nördliche Teil der Oscar-Cohn-Straße werde als Einbahnstraße bis Knoten Bruno-Kunze-Straße eingerichtet, ebenso die Bruno-Kunze-Straße ab Oscar-Cohn-Straße in Richtung Freiherr-vom-Stein-Straße. Die Umleitungsstrecken werden vorher noch hergerichtet, d. h. das Großpflaster im Bereich Bruno-Kunze-Straße wird durch Asphalt ersetzt. Zur Entlastung der Straße An der Salza wird diese als Einbahnstraße beschildert, wobei die Anlieger die Straße in beiden Richtungen nutzen können. Die Einfahrt aus Richtung Worbis ist somit unterbunden.
Weitere Vorbereitungsarbeiten des Unterführungsbaus seien die Schaffung einer neuen Zufahrt zum Kornhaus und die Herrichtung der Verkehrsflächen im Quartier Paul-Ernst-Straße/Beicheröder Straße. Mit dem Bohrarbeiten für die Gründung des Trogbauwerkes soll im April/Mai begonnen werden. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit ist angedacht, den Baufortschritt im Internet zu präsentieren. Wenn das ausführende Unternehmen feststeht, wird es eine Bürgerinformation zum konkreten Ablauf geben, kündigte Liesegang an.
Es werde wöchentliche Bauberatungen geben, wo sich die betroffene Anlieger direkt an die Bauleitung zur Klärung ihrer Probleme wenden können. Für Rückfragen stehen meine Kollegin Angela Breuer und ich während den Sprechzeiten zur Verfügung.
Autor: nnzAm 3. März 2008 soll der Bau der Gleisunterführung in der Freiherr-vom-Stein-Straße beginnen. Als Schutz vor dem mit den Bauarbeiten einher gehenden Umleitungsverkehr wird die Straße an der Salza zur Einbahnstraße. Das kündigte jetzt Hubert Liesegang vom städtischen Bauamt an, der das Vorhaben betreut.
Die Freiherr-vom-Stein-Straße ist die Haupteinfallsstraße aus Richtung Westen nach Nordhausen und zugleich Teil des Zubringers zur Autobahn 38. 13.500 Fahrzeuge passieren diese Straße pro Tag. Größtes Verkehrshindernis waren die Schrankenanlagen, die in Stoßzeiten bis zu 20 Minuten pro Stunde geschlossen sind. Mit dem Bau der Unterführung unter die vier Gleisanlagen soll das Verkehrshindernis beseitigt sein.
Zurzeit läuft noch das Planfeststellungsverfahren nach Thüringer Straßengesetz. Die Planfeststellung soll bis Anfang 2008 abgeschlossen sein. Die EU-weite Ausschreibung der Bauarbeiten ist veröffentlicht. Es gibt bereits mehr als 10 Bewerber für diese Bauleistung, sagte Liesegang. Die Planung gehe von einer Nettobausumme von ca. 7 Millionen Euro aus. Die Verdingungsunterlagen würden allen Bewerbern in der kommenden Woche zugeschickt. Bis zum 8. Januar 2008 haben die Bewerber dann Zeit, diese umfangreiche und sehr komplexe Maßnahme zu kalkulieren, und ein Angebot abzugeben, so Liesegang.
Bis Ende Januar wolle man mit den anderen Beteiligten dieser Baumaßnahme - den Harzer Schmalspurbahnen, der DB AG und der Spedition Will - die Angebote auswerten und Einvernehmen zur Auftragserteilung herbeiführen. Unter der Voraussetzung, dass es zu keinem Vergaberechtsstreit kommt, soll die Auftragserteilung am 13. Februar 2008 dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt werden, so Liesegang. Der Baubeginn ist für den 1. März 2008 vorgesehen. Mit einer Verkehrsfreigabe rechnen wir im Herbst 2009.
Die Baumaßnahme ist äußerst komplex und hat sehr viele Abhängigkeiten, so Liesegang weiter. Das Projekt steuernde Büro habe einen Entwurf des Ablaufplanes erarbeitet, wo die voravisierten Sperrpausen zum Einbau der Behelfsbrücken und der endgültigen Brücken enthalten sind. Im ersten Monat müssen die erforderlichen Umleitungsstrecken für die Sperrung des Bahnüberganges hergestellt werden. Parallel dazu müssen die Durchörterungen für Abwasser und Wasser unter den Bahnanlagen hergestellt werden, damit das Baufeld medienfrei wird. Die vorhandene Fußgänger-Stahlbrücke wird für den Fußgängerverkehr ertüchtigt, so dass mit der Sperrung des Bahnüberganges die fußläufige Verbindung zum Ifa-Industriepark gegeben ist, sagte Liesegang.
Der Umleitungsverkehr sei mit der Verkehrsbehörde, Polizeiinspektion, Busverkehr in vielen Abstimmungen festgelegt. Hierbei wird der überregionale Verkehr großräumig um die Baustelle geführt. Die Hauptumleitungsstrecke führt über die Zeppelinbrücke, Bruno-Kunze-Straße zur Steinstraße, so Liesegang.
Hierbei würden die Knoten Bruno-Kunze-Straße/Oscar-Cohn-Straße und Knoten Bochumer Straße/Freiherr-vom-Stein-Straße mit koordinierten Baustellenampeln geregelt. Der nördliche Teil der Oscar-Cohn-Straße werde als Einbahnstraße bis Knoten Bruno-Kunze-Straße eingerichtet, ebenso die Bruno-Kunze-Straße ab Oscar-Cohn-Straße in Richtung Freiherr-vom-Stein-Straße. Die Umleitungsstrecken werden vorher noch hergerichtet, d. h. das Großpflaster im Bereich Bruno-Kunze-Straße wird durch Asphalt ersetzt. Zur Entlastung der Straße An der Salza wird diese als Einbahnstraße beschildert, wobei die Anlieger die Straße in beiden Richtungen nutzen können. Die Einfahrt aus Richtung Worbis ist somit unterbunden.
Weitere Vorbereitungsarbeiten des Unterführungsbaus seien die Schaffung einer neuen Zufahrt zum Kornhaus und die Herrichtung der Verkehrsflächen im Quartier Paul-Ernst-Straße/Beicheröder Straße. Mit dem Bohrarbeiten für die Gründung des Trogbauwerkes soll im April/Mai begonnen werden. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit ist angedacht, den Baufortschritt im Internet zu präsentieren. Wenn das ausführende Unternehmen feststeht, wird es eine Bürgerinformation zum konkreten Ablauf geben, kündigte Liesegang an.
Es werde wöchentliche Bauberatungen geben, wo sich die betroffene Anlieger direkt an die Bauleitung zur Klärung ihrer Probleme wenden können. Für Rückfragen stehen meine Kollegin Angela Breuer und ich während den Sprechzeiten zur Verfügung.
