Erfolgreich in Erfurt
Dienstag, 06. November 2007, 15:23 Uhr
Nordhausen/Sondershausen (nnz). Vor wenigen Tagen wurde das 16. Treffen Junges Theater in Thüringen beendet. Bei der Abschlussveranstaltung gab es großes Lob für den Nordhäuser Theaterjugendclub, der mit der Inszenierung Rote Schuhe teilgenommen hatte...
Erfolgreich in Erfurt (Foto: I. Kühn)
Die Inszenierung lag in der Hand von Ronald Winter. Auf der Bühne standen als Mammalena Sabrina Schmücking und als Stelluna Marie-Theres Schwinn. In einer Urkunde von Minister Klaus Zeh wurde u. a. der Mut zu leisen Tönen hervorgehoben. Das Team aus Nordhausen konnte sich darüber hinaus noch über einen Regiestuhl mit dem Logo des Festivals als Anerkennung freuen, der nun seinen Platz beim Jungen Theater in Nordhausen hat.
Vier Tage lang ging es in der Erfurter Schotte neben dem Theaterspiel auch um Begegnungen und Austausch. Eine offene, gleichberechtigte und konstruktive Atmosphäre war zu spüren, da keine der einzelnen Theaterproduktionen bevorzugt oder besonders platziert wurde. In verschiedenen Foren wurde diskutiert über die Inszenierungen und unterschiedliche Herangehensweisen zwischen den Spielern und Spielleitern. Aber auch Bekanntschaften konnten geknüpft und Freundschaften aufgebaut werden.
Auf dem in Erfurt gewonnenen Regiestuhl nimmt Ronald Winter nun als Regisseur des nächsten Stückes Platz, denn ausruhen wollen sich die beiden Spielerinnen und ihr Spielleiter auf den Lorbeeren nicht. Verstärkt durch zwei weitere Darstellerinnen proben sie bereits für Creeps von Lutz Hübner, das am 9. Januar im Theater unterm Dach Premiere hat. Es geht um ein Casting, bei dem eine Moderatorin für die Trendfashionmusicshow eines Fernsehsenders gesucht wird. Drei Mädchen haben es in die Endauswahl geschafft. In letzten Kameratests und Interview-Situationen sollen sie sich gegenseitig ausstechen. Angeleitet werden sie dabei von einer Angestellten des Senders. Angeheizt von der Konkurrenzsituation und geschickt gegeneinander ausgespielt, merken die Mädchen fast zu spät, um was es bei Creeps wirklich geht…
Wie schon Rote Schuhe dreht sich auch das neue Stück um Träume und Sehnsüchte junger Mädchen. Allerdings war das Verlangen nach einer besseren Zukunft der Straßenkinder in Rote Schuhe wesentlich existentieller. Die Mädchen in Creeps müssen erst noch lernen, dass es nicht um Leben und Tod geht, nur weil man in einem Casting vor die Kamera will. Das ist in einer Medienlandschaft voller Casting- und Bewerbungsshows eine wichtige Aussage.
Autor: nnz
Erfolgreich in Erfurt (Foto: I. Kühn)
Die Inszenierung lag in der Hand von Ronald Winter. Auf der Bühne standen als Mammalena Sabrina Schmücking und als Stelluna Marie-Theres Schwinn. In einer Urkunde von Minister Klaus Zeh wurde u. a. der Mut zu leisen Tönen hervorgehoben. Das Team aus Nordhausen konnte sich darüber hinaus noch über einen Regiestuhl mit dem Logo des Festivals als Anerkennung freuen, der nun seinen Platz beim Jungen Theater in Nordhausen hat. Vier Tage lang ging es in der Erfurter Schotte neben dem Theaterspiel auch um Begegnungen und Austausch. Eine offene, gleichberechtigte und konstruktive Atmosphäre war zu spüren, da keine der einzelnen Theaterproduktionen bevorzugt oder besonders platziert wurde. In verschiedenen Foren wurde diskutiert über die Inszenierungen und unterschiedliche Herangehensweisen zwischen den Spielern und Spielleitern. Aber auch Bekanntschaften konnten geknüpft und Freundschaften aufgebaut werden.
Auf dem in Erfurt gewonnenen Regiestuhl nimmt Ronald Winter nun als Regisseur des nächsten Stückes Platz, denn ausruhen wollen sich die beiden Spielerinnen und ihr Spielleiter auf den Lorbeeren nicht. Verstärkt durch zwei weitere Darstellerinnen proben sie bereits für Creeps von Lutz Hübner, das am 9. Januar im Theater unterm Dach Premiere hat. Es geht um ein Casting, bei dem eine Moderatorin für die Trendfashionmusicshow eines Fernsehsenders gesucht wird. Drei Mädchen haben es in die Endauswahl geschafft. In letzten Kameratests und Interview-Situationen sollen sie sich gegenseitig ausstechen. Angeleitet werden sie dabei von einer Angestellten des Senders. Angeheizt von der Konkurrenzsituation und geschickt gegeneinander ausgespielt, merken die Mädchen fast zu spät, um was es bei Creeps wirklich geht…
Wie schon Rote Schuhe dreht sich auch das neue Stück um Träume und Sehnsüchte junger Mädchen. Allerdings war das Verlangen nach einer besseren Zukunft der Straßenkinder in Rote Schuhe wesentlich existentieller. Die Mädchen in Creeps müssen erst noch lernen, dass es nicht um Leben und Tod geht, nur weil man in einem Casting vor die Kamera will. Das ist in einer Medienlandschaft voller Casting- und Bewerbungsshows eine wichtige Aussage.
