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Der Atem der Prüfer

Dienstag, 06. November 2007, 15:19 Uhr
Nordhausen (nnz). „Die 2. Thüringer Landesgartenschau hält uns auch drei Jahre nach ihrem Ende in Atem“, sagte jetzt Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU), die als Geschäftsführerin die Hauptverantwortung für Vorbereitung und Umsetzung der Gartenschau hatte. In Nordhausen war der Atem der Prüfer zu spüren...

Es war einmal: Eröffnung des Rathausplatzes (Foto: psv) Es war einmal: Eröffnung des Rathausplatzes (Foto: psv)

Vor allem lange Zahlenkolonnen sind der Grund, warum die Gartenschau bis heute aktuell ist. „Wir müssen für die Fördermittelgeber - dem Landesverwaltungsamt und dem Thüringer Landwirtschaftministerium - über die Verwendung der Gelder akribisch Rechenschaft ablegen. Das ist auch gut so, denn es sind immerhin insgesamt 80 Millionen Euro in den Umbau unserer Stadt und die Herrichtung des Petersberges als Veranstaltungs- und Schulstandort sowie als Bürgerpark geflossen“, so Klaan.

Jüngst seien Vertreter des Landwirtschaftsministeriums vor Ort gewesen, um sich davon zu überzeugen, ob die Nachnutzung der Gartenschauflächen auch wie vereinbart umgesetzt werde. „Und sie waren hochzufrieden, nicht nur mit dem neuen, schönen Gesicht unserer Innenstadt und den dort umgesetzten Begleitmaßnahmen der Gartenschau, sondern vor allem auch mit dem Petersberg und seinen Gärten, und dem großen Anklang, den die Gärten bei den Nordhäusern finden. Die Prüfer waren vor allem überrascht vom guten Pflegezustand der Gärten. Über dieses Lob für die Umsetzung unseres Folge-Nutzungskonzeptes haben wir uns sehr gefreut“, sagte Frau Klaan.

Drei Jahre nach dem Torschluss der Gartenschau - und damit mit einer gewissen zeitlichen Distanz - zeige sich, „dass wir im Rahmen der Gartenschau und ihrer Vorbereitung erfolgreich Stadtumbau betrieben haben, der über Jahrzehnte hinaus noch seine Wirkung entfalten kann. Darauf können alle, die daran mitgetan haben, mit Recht Stolz sein. Eingeschlossen sind darin auch die Bürger, die uns mit ihren Hinweisen und ihrer oft sehr harten Kritik wichtige Anstöße gegeben haben, das eine oder andere an den Plänen noch zu verbessern“, so Frau Klaan.

„Ich freue mich, wenn sowohl auswärtige Gäste - aber vor allem die Nordhäuser selbst- zum Beispiel auf dem historischen Stadtrundgang flanieren, sich in der neu gestaltete Promenade wohlfühlen; wenn der Rathausplatz als Ort für Märkte und Veranstaltungen gut funktioniert, wie es der Bahnhofsplatz als Drehscheibe für den Nahverkehr ist.“
Autor: nnz

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