Kosten gehen runter
Dienstag, 06. November 2007, 08:01 Uhr
Nordhausen (nnz). Einer Prognose der Geschäftsleitung der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) zufolge, werden sich in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr die Ausgaben sowohl für die Regelleistungen (das eigentliche Arbeitslosengeld II) als auch für die Kosten der Unterkunft nach unten bewegen. Die nnz mit den Einzelheiten.
Während im Bereich der Regelleistungen – trotz gestiegener Regelsätze – zum Jahresende wahrscheinlich rund 850.000 Euro weniger als geplant ausgegeben werden, kann im Bereich der Kosten der Unterkunft, für die der Landkreis verantwortlich ist, mit einem Abschmelzen um 200.000 Euro gerechnet werden.
Die unterschiedliche Höhe der Einsparungen ergibt sich aus der Tatsache, das die Anrechnung von Einnahmen innerhalb einer Bedarfsgemeinschaft immer zuerst zugunsten der Bundesagentur für Arbeit erfolgt, erläutert ARGE-Geschäftsführer Hans-Georg Müller. Dagegen sind die Landkreise als gleichberechtigter Träger der Hartz-IV-Arbeitsgemeinschaften bundesweit vor Gericht gezogen. Ein Urteil in dieser Sache steht noch aus.
Einige Beispiele: Bislang hat die ARGE im Landkreis Nordhausen etwa 60.000 Euro für Klassenfahrten von Kindern in Bedarfsgemeinschaften bereitgestellt, 70.000 Euro flossen in die Erstausstattung von Neugeborenen und Schwangeren, noch einmal 50.000 Euro wurden für die Erstausstattung von eigenen Wohnungen zur Verfügung gestellt. Ein weiterer Ausgabeposten innerhalb der sozialen Leistungen ist die Verauslagung von Mietschulden, um so die drohende Obdachlosigkeit von Hilfebedürftigen im Landkreis Nordhausen abzuwenden.
Alles in allem sind vom Landkreis Nordhausen bis Ende September dieses Jahres 13,7 Millionen Euro an sozialen Leistungen innerhalb der ARGE ausgegeben worden. Am Ende des Jahres werden es vermutlich 18,3 Millionen Euro sein.
Hinzu kommen die ausgezahlten Regelleistungen, die im Haushalt der Arbeitsgemeinschaft mit über 29 Millionen Euro zu Buche schlagen werden.
Autor: nnzWährend im Bereich der Regelleistungen – trotz gestiegener Regelsätze – zum Jahresende wahrscheinlich rund 850.000 Euro weniger als geplant ausgegeben werden, kann im Bereich der Kosten der Unterkunft, für die der Landkreis verantwortlich ist, mit einem Abschmelzen um 200.000 Euro gerechnet werden.
Die unterschiedliche Höhe der Einsparungen ergibt sich aus der Tatsache, das die Anrechnung von Einnahmen innerhalb einer Bedarfsgemeinschaft immer zuerst zugunsten der Bundesagentur für Arbeit erfolgt, erläutert ARGE-Geschäftsführer Hans-Georg Müller. Dagegen sind die Landkreise als gleichberechtigter Träger der Hartz-IV-Arbeitsgemeinschaften bundesweit vor Gericht gezogen. Ein Urteil in dieser Sache steht noch aus.
Einige Beispiele: Bislang hat die ARGE im Landkreis Nordhausen etwa 60.000 Euro für Klassenfahrten von Kindern in Bedarfsgemeinschaften bereitgestellt, 70.000 Euro flossen in die Erstausstattung von Neugeborenen und Schwangeren, noch einmal 50.000 Euro wurden für die Erstausstattung von eigenen Wohnungen zur Verfügung gestellt. Ein weiterer Ausgabeposten innerhalb der sozialen Leistungen ist die Verauslagung von Mietschulden, um so die drohende Obdachlosigkeit von Hilfebedürftigen im Landkreis Nordhausen abzuwenden.
Alles in allem sind vom Landkreis Nordhausen bis Ende September dieses Jahres 13,7 Millionen Euro an sozialen Leistungen innerhalb der ARGE ausgegeben worden. Am Ende des Jahres werden es vermutlich 18,3 Millionen Euro sein.
Hinzu kommen die ausgezahlten Regelleistungen, die im Haushalt der Arbeitsgemeinschaft mit über 29 Millionen Euro zu Buche schlagen werden.
