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Wo? Wie? Warum?

Montag, 05. November 2007, 10:46 Uhr
Nordhausen (nnz). Anfang Dezember wird in der Nordhäuser Fachhochschule zum zweiten Nordthüringer Bildungstag eingeladen. Die nnz hat sich das Programm mal genauer angesehen...


Es bewegt sich was in der Bildungslandschaft, auch in Thüringen. Bisher nicht ohne politische Grabenkämpfe ansprechbare Themen, wie länger gemeinsam Lernen, Integration von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf oder Bildungspläne in Kindergärten werden nicht mehr nur diskutiert. Erste Änderungen, wie zum Beispiel die neue Schuleingangsphase, stoßen aber gerade unter den Pädagogen und Eltern harte Diskussionen über die Umsetzbarkeit an.

Der nunmehr zweite Bildungstag soll vor allem Antworten zu folgenden Fragen geben:

„Wo soll gemeinsam gelernt werden?“ Sollen die Kinder nach integrativer Beschulung in der Grundschule sortiert werden? Kann sich unsere Gesellschaft das auf Dauer leisten?

„Wie soll das gehen?“ Was muss sich ändern, welche Voraussetzungen sollten gegeben sein, welche Praxisbeispiele gibt es schon?

„Warum müssen wir etwas ändern?“ Spaltet unser Schulsystem die Gesellschaft von Klein auf?

Ziel dieser Veranstaltung am 1. Dezember ist es, Vorschläge, Kritiken und Hoffnungen zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und die politisch Verantwortlichen zum Handeln zu bewegen. Eine besondere Buchlesung am Vorabend spricht ab 14. Uhr im Audimax das heikle Thema Aussonderung in Förderschulen mit Schwerpunkt Lernen an. Die Ergebnisse der aktuellen Doktorarbeit von Brigitte Schumann aus Nordrhein-Westfalen fordern Pädagogen und Eltern aller Schularten zur Diskussion heraus.
Autor: nnz

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