Versorgungsämter erhalten
Donnerstag, 01. November 2007, 19:45 Uhr
Nordhausen/Sondershausen (nnz). Am gestrigen Nachmittag traf sich im Landtag auf Einladung der SPD-Fraktion das außerparlamentarische Bündnis zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen Thüringens...
Seit sieben Jahren sind Behindertenverbände Thüringens in diesem Bündnis vereint, ursprünglich um ein Landesgesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen durchzusetzen und nunmehr, da dieses ja wenn auch mit Einschränkungen da ist, weiterhin um die Interessen der einzelnen Verbände zu bündeln. Im Rahmen dieser Zusammenkunft nutzten die Bundestagsabgeordneten Iris Gleicke (SPD) und Frank Spieth (Linke) die Möglichkeit, die Verbände über Fragen und Probleme der bevorstehenden Pflegereform zu informieren und zu diskutieren, was gern genutzt wurde.
Im zweiten Teil brachten die anwesenden Behindertenverbände erneut ihr Protest gegen die Kommunalisierung der Versorgungsverwaltung zum Ausdruck. Sie sehen in diesem Schritt der Landesregierung, der mit der CDU-Mehrheit im Landtag auf den Weg gebracht werden soll, einen Abbau von Fachkompetenz, Qualitätsverlust und auch keine Einsparungen und schon gar keine Bürgernähe. Dabei sind sie einer Meinung mit den Oppositionsfraktionen im Landtag.
Das Sozialministerium war der Einladung zur Beratung leider nicht gefolgt. Und so erfüllte sich auch die Hoffnung nicht, aus berufenem Munde zu hören, wie man sich die Lösung des Problems vorstelle. Sowohl die Vertreter der Oppositionsfraktionen als auch vertretenen Behindertenverbände waren sich einig, dass von ihrer Seite noch nicht das letzte Wort gesprochen ist.
Klaus Henze
Autor: nnzSeit sieben Jahren sind Behindertenverbände Thüringens in diesem Bündnis vereint, ursprünglich um ein Landesgesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen durchzusetzen und nunmehr, da dieses ja wenn auch mit Einschränkungen da ist, weiterhin um die Interessen der einzelnen Verbände zu bündeln. Im Rahmen dieser Zusammenkunft nutzten die Bundestagsabgeordneten Iris Gleicke (SPD) und Frank Spieth (Linke) die Möglichkeit, die Verbände über Fragen und Probleme der bevorstehenden Pflegereform zu informieren und zu diskutieren, was gern genutzt wurde.
Im zweiten Teil brachten die anwesenden Behindertenverbände erneut ihr Protest gegen die Kommunalisierung der Versorgungsverwaltung zum Ausdruck. Sie sehen in diesem Schritt der Landesregierung, der mit der CDU-Mehrheit im Landtag auf den Weg gebracht werden soll, einen Abbau von Fachkompetenz, Qualitätsverlust und auch keine Einsparungen und schon gar keine Bürgernähe. Dabei sind sie einer Meinung mit den Oppositionsfraktionen im Landtag.
Das Sozialministerium war der Einladung zur Beratung leider nicht gefolgt. Und so erfüllte sich auch die Hoffnung nicht, aus berufenem Munde zu hören, wie man sich die Lösung des Problems vorstelle. Sowohl die Vertreter der Oppositionsfraktionen als auch vertretenen Behindertenverbände waren sich einig, dass von ihrer Seite noch nicht das letzte Wort gesprochen ist.
Klaus Henze
