Wacker reist nach Jena und Salza
Freitag, 02. November 2007, 08:11 Uhr
Nordhausen (nnz). Ein tolles Fußball-Wochenende steht uns bevor. Während sich der Herbst in den letzen Tagen von seiner farbenprächtigen Seite zeigte, haben auch die beiden Wacker-Männerteams in den letzten Wochen erfolgreich gespielt. Nun müssen sie in auswärtigen Gefilden Farbe bekennen.
FSV Wacker 90 Nordhausen II, der frische Tabellenführer der Bezirksliga, muss um 14 Uhr am Sonnabend zum mit Spannung erwarteten Ortsderby in Salza antreten. Dass die Salzaer oben mitspielen würden, war erwartet worden. Dieser Mit-Favoritenrolle sind sie bisher auch einigermaßen gerecht geworden. Dennoch beträgt ihr Rückstand auf das Führungstrio schon einige Punkte.
Will man weiter im Aufstiegsrennen zur Landesklasse ein Wörtchen mitreden, muss am Wochenende gegen den überraschenden Spitzenreiter, die Wacker-Reserve, eigentlich ein Dreier eingefahren werden. Doch ohne Widerstand werden die Wackerfohlen die zu vergebenden Punkte und den gegenwärtigen Platz an der Sonne wohl nicht hergeben.
Bei aller Rivalität und vielleicht auch ein wenig Prestigedenken stehen die Chancen auf eine sehenswerte Bezirksligabegegnung gut. Mit einer sportlich-fairen Spielweise wird sich die oben erwähnte herbstliche rot-gelbe Farbenpracht hoffentlich nicht auf eine ebenso gefärbte Farbenflut auf dem Spielfeld übertragen. Die letzten Begegnungen verliefen sehr sauber.
Auch am Fuße der Kernberge in der Jenaer Sportanlage Oberaue spielt am Sonntag ein Spitzenreiter, allerdings ein Langzeit-Spitzenreiter. Seit Bestehen der Thüringenliga 1990 hat der SV SCHOTT JENAer GLAS schon über 420 Spiele – und damit die meisten aller Thüringer Vereine – in dieser Spielklasse absolviert.
Auch nach Punkten liegt er weit vor dem FC Rot-Weiß II, Sondershausen oder FC Carl Zeiss II. Die erste Wackermannschaft reist als bescheidener 29. dieser ewigen Tabelle an, hat dafür aber im gleichen Zeitraum schon mehr Jahre (elf) höherklassig gespielt als die Jenaer, die es auf drei Oberligajahre brachten.
Die Glaswerker sind gegenwärtig in einer blendenden Verfassung, siegten zuletzt im Pokal in Blankenhain ungefährdet 3:0, traten davor mit einem 1:0-Auswärtserfolg in Ilmenau die Heimreise an und sahen gegen Tabellenführer Erfurt II in einem rassigen Spitzenspiel trotz der Niederlage gut aus. Gegenüber der letzten Saison (1:1 in Nordhausen, 2:0 in Jena) hat man weiter an Sicherheit und Spielstärke zugelegt.
Für Wacker kommt es zu einer echten Standortbestimmung bei den äußerst heimstarken Jenaern. In den bisherigen sechs Thüringenliga-Begegnungen untereinander gelang den Nordhäusern noch nie ein Sieg (je drei Niederlagen und Unentschieden). Schon ein Remis dort müsste deshalb als Erfolg gewertet werden. Auf der anderen Seite haben die Neunziger in den letzten fünf Punktspielen immer wenigstens zwei Treffer erzielt, also auch auswärts.
Vielleicht trifft Stephan Hoffmann besser als in Jena (Foto). Wie wir in der vergangenen Woche prophezeiten, waren gegen Geisa zwei Treffer die halbe Miete. Spielt eventuell die Kraft eine Rolle beim Spielausgang? Immerhin stecken den Schottianern neunzig zusätzliche Pokalspielminuten am Mittwoch in den Knochen.
Klaus Verkouter
Hier noch eine kleine Bilder-Galerie vom Punktspiel der "Reserve" gegen Urbach
Autor: nnzFSV Wacker 90 Nordhausen II, der frische Tabellenführer der Bezirksliga, muss um 14 Uhr am Sonnabend zum mit Spannung erwarteten Ortsderby in Salza antreten. Dass die Salzaer oben mitspielen würden, war erwartet worden. Dieser Mit-Favoritenrolle sind sie bisher auch einigermaßen gerecht geworden. Dennoch beträgt ihr Rückstand auf das Führungstrio schon einige Punkte.
Will man weiter im Aufstiegsrennen zur Landesklasse ein Wörtchen mitreden, muss am Wochenende gegen den überraschenden Spitzenreiter, die Wacker-Reserve, eigentlich ein Dreier eingefahren werden. Doch ohne Widerstand werden die Wackerfohlen die zu vergebenden Punkte und den gegenwärtigen Platz an der Sonne wohl nicht hergeben.
Bei aller Rivalität und vielleicht auch ein wenig Prestigedenken stehen die Chancen auf eine sehenswerte Bezirksligabegegnung gut. Mit einer sportlich-fairen Spielweise wird sich die oben erwähnte herbstliche rot-gelbe Farbenpracht hoffentlich nicht auf eine ebenso gefärbte Farbenflut auf dem Spielfeld übertragen. Die letzten Begegnungen verliefen sehr sauber.
Auch am Fuße der Kernberge in der Jenaer Sportanlage Oberaue spielt am Sonntag ein Spitzenreiter, allerdings ein Langzeit-Spitzenreiter. Seit Bestehen der Thüringenliga 1990 hat der SV SCHOTT JENAer GLAS schon über 420 Spiele – und damit die meisten aller Thüringer Vereine – in dieser Spielklasse absolviert.
Auch nach Punkten liegt er weit vor dem FC Rot-Weiß II, Sondershausen oder FC Carl Zeiss II. Die erste Wackermannschaft reist als bescheidener 29. dieser ewigen Tabelle an, hat dafür aber im gleichen Zeitraum schon mehr Jahre (elf) höherklassig gespielt als die Jenaer, die es auf drei Oberligajahre brachten.
Die Glaswerker sind gegenwärtig in einer blendenden Verfassung, siegten zuletzt im Pokal in Blankenhain ungefährdet 3:0, traten davor mit einem 1:0-Auswärtserfolg in Ilmenau die Heimreise an und sahen gegen Tabellenführer Erfurt II in einem rassigen Spitzenspiel trotz der Niederlage gut aus. Gegenüber der letzten Saison (1:1 in Nordhausen, 2:0 in Jena) hat man weiter an Sicherheit und Spielstärke zugelegt.
Für Wacker kommt es zu einer echten Standortbestimmung bei den äußerst heimstarken Jenaern. In den bisherigen sechs Thüringenliga-Begegnungen untereinander gelang den Nordhäusern noch nie ein Sieg (je drei Niederlagen und Unentschieden). Schon ein Remis dort müsste deshalb als Erfolg gewertet werden. Auf der anderen Seite haben die Neunziger in den letzten fünf Punktspielen immer wenigstens zwei Treffer erzielt, also auch auswärts.
Vielleicht trifft Stephan Hoffmann besser als in Jena (Foto). Wie wir in der vergangenen Woche prophezeiten, waren gegen Geisa zwei Treffer die halbe Miete. Spielt eventuell die Kraft eine Rolle beim Spielausgang? Immerhin stecken den Schottianern neunzig zusätzliche Pokalspielminuten am Mittwoch in den Knochen.
Klaus Verkouter
Hier noch eine kleine Bilder-Galerie vom Punktspiel der "Reserve" gegen Urbach







