Windehausen und Urbach wollten raus!
Dienstag, 12. März 2002, 13:21 Uhr
Nordhausen/Heringen (nnz). Gestern tagte der Planungsverband Industriegebiet Goldene Aue in Heringen. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Auflösung des Verbandes.
Diese Anträge hatten nach nnz-Informationen die Gemeinden Urbach und Windehausen gestellt. Weiterhin ging es in den Anträgen auch um die Stimmverteilung innerhalb des Verbandes. Die Gemeinde Windehausen begründete ihren Antrag unter anderem mit dem Ergebnis einer Bürgerbefragung. In derem Ergebnis hatten sich 83 Prozent der Befragten gegen das Industriegebiet ausgesprochen, da die zu erwartenden Arbeitsplätze in keinem Verhältnis zum Verlust des hochwertigen Ackerlandes stehen würde.
Beide Anträge wurden gestern jedoch durch die Mehrheit der Verbandsversammlung abgelehnt. Weiterhin wurde der Vorsitzende des Planungsverbandes bezüglich des Haushaltes 1999 entlastet. In der anschließenden Fragestunde nutzten vor allem die Mitglieder der Bürgerinitiative Rettung der Goldenen Aue die Möglichkeit, um Fragen zum weiteren Verfahren zu stellen. Wie der Nordhäuser Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) der nnz sagte, werde das Verfahren entsprechend den im Baugesetzbuch festgeschriebenen Regelungen durchgeführt. Mittelfristiges Ziel sei der Kauf der Grundstücke zu marktüblichen Preisen. Auch die Möglichkeit eines Tauschs oder der Erbpacht könne in Erwägung gezogen werden. Beyse kündigte an, dass die gesetzlichen Möglichkeiten voll ausgeschöpft würden.
Das Industriegebiet ist lebensnotwendig für die Region. Bei einer Beratung bei der LEG wurde in dieser Woche deutlich, dass sich mehrere Investoren für eine Ansiedlung in Thüringen interessieren, dass aber bislang nur ungenügend Flächen ab einer bestimmten Größe zur Verfügung stehen, so Dietrich Beyse gegenüber nnz.
Autor: nnzDiese Anträge hatten nach nnz-Informationen die Gemeinden Urbach und Windehausen gestellt. Weiterhin ging es in den Anträgen auch um die Stimmverteilung innerhalb des Verbandes. Die Gemeinde Windehausen begründete ihren Antrag unter anderem mit dem Ergebnis einer Bürgerbefragung. In derem Ergebnis hatten sich 83 Prozent der Befragten gegen das Industriegebiet ausgesprochen, da die zu erwartenden Arbeitsplätze in keinem Verhältnis zum Verlust des hochwertigen Ackerlandes stehen würde.
Beide Anträge wurden gestern jedoch durch die Mehrheit der Verbandsversammlung abgelehnt. Weiterhin wurde der Vorsitzende des Planungsverbandes bezüglich des Haushaltes 1999 entlastet. In der anschließenden Fragestunde nutzten vor allem die Mitglieder der Bürgerinitiative Rettung der Goldenen Aue die Möglichkeit, um Fragen zum weiteren Verfahren zu stellen. Wie der Nordhäuser Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) der nnz sagte, werde das Verfahren entsprechend den im Baugesetzbuch festgeschriebenen Regelungen durchgeführt. Mittelfristiges Ziel sei der Kauf der Grundstücke zu marktüblichen Preisen. Auch die Möglichkeit eines Tauschs oder der Erbpacht könne in Erwägung gezogen werden. Beyse kündigte an, dass die gesetzlichen Möglichkeiten voll ausgeschöpft würden.
Das Industriegebiet ist lebensnotwendig für die Region. Bei einer Beratung bei der LEG wurde in dieser Woche deutlich, dass sich mehrere Investoren für eine Ansiedlung in Thüringen interessieren, dass aber bislang nur ungenügend Flächen ab einer bestimmten Größe zur Verfügung stehen, so Dietrich Beyse gegenüber nnz.
