nnz-Rückspiegel: 9. März 2001
Samstag, 09. März 2002, 09:16 Uhr
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Preisgeld am Theater, Stille Nacht
5.000 Mark Preisgeld und Uraufführung winken
Das Nordhäuser Theater hat einen Wettbewerb für Autoren ausgeschrieben. Der Wettbewerb steht im Zusammenhang mit der Deutschland-Tetralogie. Mit der zurückliegenden Spielzeit hat das Nordhäuser Theater einen spielzeitübergreifenden Zyklus von Inszenierungen unter dem Titel Deutschland-Tetralogie begonnen, der in jeder Spielzeit um eine Inszenierung ergänzt wird und die Geschichte gewordenen Ereignisse des vergangenen Jahrhunderts nach ihrer Relevanz, ihrem Zusammenhang und ihrer Widersprüchlichkeit in bezug auf die deutsche Gegenwart befragt. Das Eröffnungsstück der Tetralogie stellte unter dem Untertitel Die Weimarer Republik der Untergang des Bürgertums Tankret Dorsts Bearbeitung von Hans Falladas Romans Kleiner Mann, was nun? dar. In dieser Spielzeit wurde die Reihe von Ariane Mnouchkines Bearbeitung von Klaus Mann Roman Mephisto fortgesetzt. Dieser Teil trug den Titel Das Dritte Reich - Macht und Ohnmacht des Individuums. Der dritte thematische Schwerpunkt, angesetzt für die kommende Spielzeit, behandelt unter dem Titel Das geteilte Deutschland - Eingrenzungen und Ausgrenzungen die Zeit des geteilten Deutschlands. Auf dem Spielplan steht dann ein Doppelabend bestehend aus Martin Walsers Stück Ein Kinderspiel und Georg Seidels Jochen Schanotta. Der abschließende vierte Teil der Tetralogie, der für die Spielzeit 2002/2003 geplant ist, soll gesellschaftliche Realität und subjektives Lebensgefühl des vereinten Deutschlands widerspiegeln. Der Titel lautet Das neue Deutschland - Aufbruch, Umbruch oder Abbruch? Für diese Inszenierung sucht das Nordhäuser Theater Autoren, die sich an einem Stückewettbewerb beteiligen wollen.
Nordhäuser Bauordnungsamt sorgte für Stille Nacht!
Die Macher im Theater Nordhausen hatten alles geplant für die Schrille Nacht am Samstag. Es sollte die 10. Ausgabe dieser beliebten Veranstaltung sein. Doch die Feuerwehr und das Bauordnungsamt der Stadtverwaltung Nordhausen haben dem fetzigen Treiben im Theater ein jähes Ende gesetzt. Das Bauordnungsamt der Stadt Nordhausen hat die Veranstaltung einen Tag vor Beginn abgesagt. Begründung: Die Brandsicherung sei nicht gewährleistet. Die Nordhäuser Feuerwehr wollte die Brandsicherung nur bis 1 Uhr gewähren, die Schrille Nacht war jedoch bis früh 5 Uhr geplant. Außerdem sollte ein Rauchverbot erteilt werden. Die Veranstalter sind nun stocksauer, müssen sie nicht nur den Künstlern absagen, sondern auch den 500 angekündigten Besuchern...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzPreisgeld am Theater, Stille Nacht
5.000 Mark Preisgeld und Uraufführung winken
Das Nordhäuser Theater hat einen Wettbewerb für Autoren ausgeschrieben. Der Wettbewerb steht im Zusammenhang mit der Deutschland-Tetralogie. Mit der zurückliegenden Spielzeit hat das Nordhäuser Theater einen spielzeitübergreifenden Zyklus von Inszenierungen unter dem Titel Deutschland-Tetralogie begonnen, der in jeder Spielzeit um eine Inszenierung ergänzt wird und die Geschichte gewordenen Ereignisse des vergangenen Jahrhunderts nach ihrer Relevanz, ihrem Zusammenhang und ihrer Widersprüchlichkeit in bezug auf die deutsche Gegenwart befragt. Das Eröffnungsstück der Tetralogie stellte unter dem Untertitel Die Weimarer Republik der Untergang des Bürgertums Tankret Dorsts Bearbeitung von Hans Falladas Romans Kleiner Mann, was nun? dar. In dieser Spielzeit wurde die Reihe von Ariane Mnouchkines Bearbeitung von Klaus Mann Roman Mephisto fortgesetzt. Dieser Teil trug den Titel Das Dritte Reich - Macht und Ohnmacht des Individuums. Der dritte thematische Schwerpunkt, angesetzt für die kommende Spielzeit, behandelt unter dem Titel Das geteilte Deutschland - Eingrenzungen und Ausgrenzungen die Zeit des geteilten Deutschlands. Auf dem Spielplan steht dann ein Doppelabend bestehend aus Martin Walsers Stück Ein Kinderspiel und Georg Seidels Jochen Schanotta. Der abschließende vierte Teil der Tetralogie, der für die Spielzeit 2002/2003 geplant ist, soll gesellschaftliche Realität und subjektives Lebensgefühl des vereinten Deutschlands widerspiegeln. Der Titel lautet Das neue Deutschland - Aufbruch, Umbruch oder Abbruch? Für diese Inszenierung sucht das Nordhäuser Theater Autoren, die sich an einem Stückewettbewerb beteiligen wollen.
Nordhäuser Bauordnungsamt sorgte für Stille Nacht!
Die Macher im Theater Nordhausen hatten alles geplant für die Schrille Nacht am Samstag. Es sollte die 10. Ausgabe dieser beliebten Veranstaltung sein. Doch die Feuerwehr und das Bauordnungsamt der Stadtverwaltung Nordhausen haben dem fetzigen Treiben im Theater ein jähes Ende gesetzt. Das Bauordnungsamt der Stadt Nordhausen hat die Veranstaltung einen Tag vor Beginn abgesagt. Begründung: Die Brandsicherung sei nicht gewährleistet. Die Nordhäuser Feuerwehr wollte die Brandsicherung nur bis 1 Uhr gewähren, die Schrille Nacht war jedoch bis früh 5 Uhr geplant. Außerdem sollte ein Rauchverbot erteilt werden. Die Veranstalter sind nun stocksauer, müssen sie nicht nur den Künstlern absagen, sondern auch den 500 angekündigten Besuchern...ausführlich im nnz-Archiv
