nnz-online

Was bringt die Hundesteuer?

Freitag, 08. März 2002, 12:29 Uhr
Nordhausen (nnz). Hunde sind ins Nordhausen in letzter Zeit ins Gerede gekommen. Leinenzwang und vor allem Hundehaufen beschäftigen auch die Mitglieder des Nordhäuser Stadtrates. Doch es gibt auch bei den Vierbeinern eine zweite Seite der Medaille...


Und das sind die Hundesteuern. Die sind eine richtig gute Einnahmequelle der Kommunen. Wer das nicht glaubt, dem seien einige Zahlen des Landesamtes für Statistik „unter die Nase gehalten“. Die Kommunen des Landkreises Nordhausen kassierten im vergangenen Jahr fast 400.000 Mark (203.700 Euro) an Hundesteuern ein. Für die Stadt Nordhausen ergibt das rein rechnerisch rund 200.000 Mark. Da avancieren die Hundehalter zu einer beträchtlichen Einnahmequelle. Die fragen sich natürlich, was mit der Hundesteuer passiert, wofür sie verwendet wird? Bislang sind in Nordhausen kaum Aktivitäten zu erkennen, die sich zum Beispiel in Richtung Hundekot-Entsorgung bewegen.

In anderen Städten dieses Landes ist es durchaus üblich, dass an stark Hundefrequentierten Stellen diverse Entsorgungsmöglichkeiten für das „Häufchen in der Tüte“ vorhanden sind. Die könnten doch aus den Einnahmen der Hundesteuer her- und aufgestellt werden? Vielleicht sollten auch darüber mal die Stadträte nachdenken. Bislang muß man in Nordhausen den entsorgten Hundehaufen in die Tasche stecken, in den Papierkorb gehört der biologische Abfall ja auch nicht.
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de