Die ersten übertroffen
Montag, 29. Oktober 2007, 18:18 Uhr
Nordhausen (nnz). Die zweite Produktion der Schlossfestspiele Sondershausen – die Operette Die Fledermaus von Johann Strauß – hat den Erfolg der Eröffnungssaison noch übertroffen. Diese Bilanz wurde heute gezogen...
Während der heutigen Pressekonferenz (Foto: TN)
Trotz des kühlen und regnerischen Sommers konnten die Besucherzahlen sowie die durchschnittliche Auslastung noch gesteigert werden. Zum zweiten Mal bewährte sich somit das Konzept der Veranstalter, im reizvollen Ambiente des Schlosshofs ein Musiktheaterfestival mit jungen Künstlern anzubieten.
Mit einer durchschnittlichen Auslastung von über 97 Prozent fällt die Bilanz der Schlossfestspiele 2007 noch besser aus als im Vorjahr. Insgesamt haben rund 4000 Besucher Die Fledermaus gesehen. So konnten sowohl die durchschnittliche Auslastung als auch die reale Zuschauerzahl im Vergleich zu Die Hochzeit des Figaro 2006 noch einmal deutlich gesteigert werden, erklärte der Intendant der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, Lars Tietje, anlässlich einer Pressekonferenz der Schlossfestspiele Sondershausen.
Die Schlossfestspiele hatte die Musik- und Bergstadt Sondershausen gemeinsam mit der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, der Kyffhäusersparkasse, der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und der Landesmusikakademie Sondershausen ins Leben gerufen. Mit dem Musiktheaterfestival im Schlosshof sollen die Musik- und Musikausbildungstradition Sondershausens lebendig gehalten sowie Touristen in die Region gelockt werden.
Das Konzept, die Schlossfestspiele hier in Nordthüringen anzusiedeln, geht offensichtlich auf. Joachim Kreyer, Bürgermeister der Stadt Sondershausen, sprach vor allem auch von messbaren Erfolgen für die Touristikbranche der Region. Er bestätigte, dass die Schlossfestspiele bis zum Jahr 2012 finanziell abgesichert sind. Der Vorstandsvorsitzende der Kyffhäusersparkasse, Karl-Heinz Langhorst, äußerte sich ebenfalls sehr lobend zu den bisherigen Schlossfestspielen. Er versicherte, dass die Kyffhäusersparkasse auch künftig die Festspiele als Hauptsponsor unterstützen werde.
Das Konzept, mit jungen Sängerinnen und Sängern zu arbeiten, um diesen einen guten und professionellen Einstieg in die künstlerische Laufbahn zu ermöglichen, ist auch in der zweiten Saison aufgegangen. Die Künstler sorgten mit Auftritten beim Residenzfest und in der Galerie am Schlossberg für große Neugier unter den Sondershäusern und zeigten sich begeistert von der kulturfreundlichen Stadt. Die Gelegenheit, an einer professionellen Operettenproduktion teilzunehmen, war für viele der erste Schritt vom Gesangsstudium in die Karriere. Gerne nutzten sie auch die zusätzlich angebotenen Workshops zu berufspraktischen Fragen.
Im kommenden Sommer wird die Oper Aschenbrödel (La Cenerentola) von Gioacchino Rossini zur Aufführung gebracht. Im Juli 2008 steht die Oper Aschenbrödel (La Cenerentola) von Gioacchino Rossini auf dem Programm. Die Geschichte von Angelina, die von ihren Schwestern wie eine Dienstmagd gehalten wird und sich in den als Diener verkleideten Prinzen verliebt, findet vor der märchenhaften Kulisse des Schlosshofs einen angemessenen Rahmen.
Noch tragen die Schlossfestspiele den Namen Schlossfestspiele Sondershausen – doch wenn es nach Dr. Helmut-Eberhard Paulus, Direktor der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, geht, könnte sich das ändern. In der Pressekonferenz zu Bilanz und Ausblick der Schlossfestspiele gab er seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Festspiele eines Tages Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen heißen werden. In Thüringen gäbe es nur ein Schloss, das für solche Festspiele geeignet wäre, und das sei Sondershausen, erklärte Paulus.
Karten für die Schlossfestspiele Sondershausen 2008 gibt es ab Ende November im Theater Nordhausen (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. Für Reisegruppen und Individualtouristen sind wie bereits in diesem Jahr Pauschalangebote geplant.
Autor: nnz
Während der heutigen Pressekonferenz (Foto: TN)
Trotz des kühlen und regnerischen Sommers konnten die Besucherzahlen sowie die durchschnittliche Auslastung noch gesteigert werden. Zum zweiten Mal bewährte sich somit das Konzept der Veranstalter, im reizvollen Ambiente des Schlosshofs ein Musiktheaterfestival mit jungen Künstlern anzubieten.Mit einer durchschnittlichen Auslastung von über 97 Prozent fällt die Bilanz der Schlossfestspiele 2007 noch besser aus als im Vorjahr. Insgesamt haben rund 4000 Besucher Die Fledermaus gesehen. So konnten sowohl die durchschnittliche Auslastung als auch die reale Zuschauerzahl im Vergleich zu Die Hochzeit des Figaro 2006 noch einmal deutlich gesteigert werden, erklärte der Intendant der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, Lars Tietje, anlässlich einer Pressekonferenz der Schlossfestspiele Sondershausen.
Die Schlossfestspiele hatte die Musik- und Bergstadt Sondershausen gemeinsam mit der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, der Kyffhäusersparkasse, der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und der Landesmusikakademie Sondershausen ins Leben gerufen. Mit dem Musiktheaterfestival im Schlosshof sollen die Musik- und Musikausbildungstradition Sondershausens lebendig gehalten sowie Touristen in die Region gelockt werden.
Das Konzept, die Schlossfestspiele hier in Nordthüringen anzusiedeln, geht offensichtlich auf. Joachim Kreyer, Bürgermeister der Stadt Sondershausen, sprach vor allem auch von messbaren Erfolgen für die Touristikbranche der Region. Er bestätigte, dass die Schlossfestspiele bis zum Jahr 2012 finanziell abgesichert sind. Der Vorstandsvorsitzende der Kyffhäusersparkasse, Karl-Heinz Langhorst, äußerte sich ebenfalls sehr lobend zu den bisherigen Schlossfestspielen. Er versicherte, dass die Kyffhäusersparkasse auch künftig die Festspiele als Hauptsponsor unterstützen werde.
Das Konzept, mit jungen Sängerinnen und Sängern zu arbeiten, um diesen einen guten und professionellen Einstieg in die künstlerische Laufbahn zu ermöglichen, ist auch in der zweiten Saison aufgegangen. Die Künstler sorgten mit Auftritten beim Residenzfest und in der Galerie am Schlossberg für große Neugier unter den Sondershäusern und zeigten sich begeistert von der kulturfreundlichen Stadt. Die Gelegenheit, an einer professionellen Operettenproduktion teilzunehmen, war für viele der erste Schritt vom Gesangsstudium in die Karriere. Gerne nutzten sie auch die zusätzlich angebotenen Workshops zu berufspraktischen Fragen.
Im kommenden Sommer wird die Oper Aschenbrödel (La Cenerentola) von Gioacchino Rossini zur Aufführung gebracht. Im Juli 2008 steht die Oper Aschenbrödel (La Cenerentola) von Gioacchino Rossini auf dem Programm. Die Geschichte von Angelina, die von ihren Schwestern wie eine Dienstmagd gehalten wird und sich in den als Diener verkleideten Prinzen verliebt, findet vor der märchenhaften Kulisse des Schlosshofs einen angemessenen Rahmen.
Noch tragen die Schlossfestspiele den Namen Schlossfestspiele Sondershausen – doch wenn es nach Dr. Helmut-Eberhard Paulus, Direktor der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, geht, könnte sich das ändern. In der Pressekonferenz zu Bilanz und Ausblick der Schlossfestspiele gab er seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Festspiele eines Tages Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen heißen werden. In Thüringen gäbe es nur ein Schloss, das für solche Festspiele geeignet wäre, und das sei Sondershausen, erklärte Paulus.
Karten für die Schlossfestspiele Sondershausen 2008 gibt es ab Ende November im Theater Nordhausen (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. Für Reisegruppen und Individualtouristen sind wie bereits in diesem Jahr Pauschalangebote geplant.
