Notizen aus dem Stadtrat (2)
Freitag, 26. Oktober 2007, 10:27 Uhr
Nordhausen (nnz). Am Mittwoch hatten die Nordhäuser Stadträte weitere Beschlüsse gefaßt. Es gibt nun eine neue Straße und demnächst einen sanierten Gehweg...
Dr. Kurt Isemann mit Straßennamen gewürdigt
Die Mitglieder des Stadtrates haben auf ihrer jüngsten gestrigen Sitzung der Erschließungsstraße zu den Wohnhäusern westlich des Rosengartens den Namen Dr.-Kurt-Isemann-Straße gegeben. Durch die Nähe des Krankenhauses, der Robert-Koch-Straße, Semmelweis- und Hufelandstraße lag es nahe, eine weitere Persönlichkeit aus dem Bereich der Heilkunde für einen Straßennamen zu verwenden. Auch hätten Nordhäuser Bürger bei einer Befragung zu Straßennamen und in Gesprächen mehrfach den Wunsch geäußert, die Verdienste von Dr. Kurt Isemann mit einer Straße zu würdigen, begründet das Amt für Finanz- und Vermögensverwaltung als Fachamt die Entscheidung.
Dr. Kurt Isemann (1886 -1964) war ein über die Stadtgrenzen von Nordhausen bekannter Arzt. Seine Leistungen auf den Gebieten Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, aber auch der Psychologie und Heilpädagogik sind in Fachkreisen ganz Deutschlands und sogar des Auslandes gewürdigt worden.
Gehweg soll ausgebaut werden
Die Stadträte beschlossen auf ihrer jüngsten Sitzung den grundhaften Ausbau des östlichen Gehweges am Stresemannring in dem Abschnitt Lönsstraße bis zur Einmündung Kleiststraße und die Umlage der beitragsfähigen Kosten auf die jeweils anliegenden Grundstückseigentümer nach Fertigstellung der Gesamtmaßnahme im Jahr 2009. Der Gehweg soll als 2,50 Meter breiter gemeinsamer Geh- und Radweg ausgebaut werden. Entlang der Straße werden Parkflächen in Längsaufstellung neu errichtet und zwischen Straße und Geh- und Radweg ist die Neuanpflanzung von Bäumen geplant. Ein Teil des Abschnitts sei bereits ausgebaut, heißt es im Beschluss. Der 2. Abschnitt, der kurz hinter der Einmündung der Erzberger Straße beginnt, soll voraussichtlich 2009 fertig gestellt sein. Mit Beginn des 2. Bauabschnittes werden von den jeweils anliegenden Grundstückseigentümern Vorausleistungen erhoben, wobei die Endbescheide erst nach Fertigstellung der Baumaßnahme erstellt werden, kündigt dazu das Bauamt an.
Die Gesamtkosten des Ausbaues in Höhe von 48.500 Euro werden durch den Eigenanteil der Stadt Nordhausen mit 32.980 Euro und durch die Anliegerbeiträge in Höhe von 15.520 Euro finanziert. Die Umlage der beitragsfähigen Kosten auf die Grundstückseigentümer erfolgt entsprechend § 8 (5) Straßenausbaubeitragssatzung als Hauptverkehrsstraße.
Autor: nnzDr. Kurt Isemann mit Straßennamen gewürdigt
Die Mitglieder des Stadtrates haben auf ihrer jüngsten gestrigen Sitzung der Erschließungsstraße zu den Wohnhäusern westlich des Rosengartens den Namen Dr.-Kurt-Isemann-Straße gegeben. Durch die Nähe des Krankenhauses, der Robert-Koch-Straße, Semmelweis- und Hufelandstraße lag es nahe, eine weitere Persönlichkeit aus dem Bereich der Heilkunde für einen Straßennamen zu verwenden. Auch hätten Nordhäuser Bürger bei einer Befragung zu Straßennamen und in Gesprächen mehrfach den Wunsch geäußert, die Verdienste von Dr. Kurt Isemann mit einer Straße zu würdigen, begründet das Amt für Finanz- und Vermögensverwaltung als Fachamt die Entscheidung.
Dr. Kurt Isemann (1886 -1964) war ein über die Stadtgrenzen von Nordhausen bekannter Arzt. Seine Leistungen auf den Gebieten Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, aber auch der Psychologie und Heilpädagogik sind in Fachkreisen ganz Deutschlands und sogar des Auslandes gewürdigt worden.
Gehweg soll ausgebaut werden
Die Stadträte beschlossen auf ihrer jüngsten Sitzung den grundhaften Ausbau des östlichen Gehweges am Stresemannring in dem Abschnitt Lönsstraße bis zur Einmündung Kleiststraße und die Umlage der beitragsfähigen Kosten auf die jeweils anliegenden Grundstückseigentümer nach Fertigstellung der Gesamtmaßnahme im Jahr 2009. Der Gehweg soll als 2,50 Meter breiter gemeinsamer Geh- und Radweg ausgebaut werden. Entlang der Straße werden Parkflächen in Längsaufstellung neu errichtet und zwischen Straße und Geh- und Radweg ist die Neuanpflanzung von Bäumen geplant. Ein Teil des Abschnitts sei bereits ausgebaut, heißt es im Beschluss. Der 2. Abschnitt, der kurz hinter der Einmündung der Erzberger Straße beginnt, soll voraussichtlich 2009 fertig gestellt sein. Mit Beginn des 2. Bauabschnittes werden von den jeweils anliegenden Grundstückseigentümern Vorausleistungen erhoben, wobei die Endbescheide erst nach Fertigstellung der Baumaßnahme erstellt werden, kündigt dazu das Bauamt an.
Die Gesamtkosten des Ausbaues in Höhe von 48.500 Euro werden durch den Eigenanteil der Stadt Nordhausen mit 32.980 Euro und durch die Anliegerbeiträge in Höhe von 15.520 Euro finanziert. Die Umlage der beitragsfähigen Kosten auf die Grundstückseigentümer erfolgt entsprechend § 8 (5) Straßenausbaubeitragssatzung als Hauptverkehrsstraße.
