Prozess wird im Südharz fortgesetzt
Dienstag, 23. Oktober 2007, 15:18 Uhr
Nordhausen (nnz). Es war Ende Mai diesen Jahres, da unterzeichneten der Landkreis und die Stadt Nordhausen auf dem Campus der Fachhochschule feierlich die "Aalborg-Commitments". Wie aber ist es weiter gegangen?
"Aalborg-Commitments" - ein Dokument, in dem Kommunen auf freiwilliger Basis die Verpflichtung eingehen, sämtliches kommunales Handeln auf Nachhaltigkeit auszurichten. In beiden Verwaltungen gibt es für die Organisation, die fachliche Begleitung und die Kontrolle des Nachhaltigkeitsprozesses Mitarbeiter. Für den Landkreis agiert als Projektkoordinator Bernhard Dietrich im Rahmen einer AB-Maßnahme und für die Rolandstadt ist es Gabriela Sennecke vom Amt für Umwelt und Grünordnung.
Beide weilten kürzlich im Rahmen einer Dienstreise in Oslo. Die Norwegische Hauptstadt war innerhalb des Projektes MUE-25 Gastgeber eines "Strategischen Komitee-Treffens" von Agenda 21-Akteuren aus 12 europäischen Ländern: Belgien, Deutschland, England, Finnland, Italien, Lettland, Litauen, Norwegen, Polen, Schweden, die Schweiz und Ungarn.
Von deutscher Seite waren neben zwei weiteren Kommunen auch Landkreis und Stadt Nordhausen durch Bernhard Dietrich und Gabriela Sennecke vertreten. Die Südharzer genießen auf diesen Nachhaltigkeitskonferenzen seit Jahren einen guten Ruf. Und auch in Oslo war das nicht anders.
Die beiden Akteure beteiligten sich im Plenum und in den Arbeitsgruppen aktiv am Erfahrungsaustausch, der den Stand der Einführung eines strategischen Managementsystems in Sachen Nachhaltigkeit in 25 Testkommunen Europas zum Inhalt hatte. Aus den Diskussionsbeiträgen ging deutlich hervor, dass alle beteiligten Kommunen in der Frage der Zukunftssicherung für alle Völker dieser Welt ein beachtenswertes Engagement entsprechend ihren örtlichen Möglichkeiten und Erfordernissen an den Tag legen. Zudem entwickelt die Vereinigung der baltischen Städte UBC (Union of Baltic Cities) derzeit einen Handlungsrahmen, der den beteiligten Akteuren Hilfestellung bei der Umsetzung lokaler Programme geben soll.
Davon profitieren werden auch die beiden Verwaltungen, wenn es darum geht, den derzeit noch gültigen Regionalen Raumordnungsplan Nordthüringen (RROPNT) sowie den künftigen Regionalplan Nordthüringen bzw. das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) von Nordhausen den Kriterien der Nachhaltigkeit zu unterziehen. In Oslo war man sich einig darüber, dass die Leiter der örtlichen Verwaltungen sowie die kommunalen Parlamente von der Notwendigkeit einer auf Zukunftsbeständigkeit ausgerichteten Politik überzeugt sein müssen, wenn die Wege und Ziele von Erfolg gekrönt sein sollen und wenn man die Menschen dafür gewinnen will.
Im Landratsamt Nordhausen wird es in dieser Frage ganz konkret. Morgen trifft sich die Projektgruppe Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement MUE-25. Bernhard Dietrich und Gabriela Sennecke werden ausführlich über ihre Teilnahme an der Oslo-Konferenz berichten. Und die sich anschließende Diskussion wird zeigen, welche weiteren Aufgaben aus Sicht der Projektgruppenmitglieder nach Unterzeichnung der "Aalborg Commitments" durch Landkreis und Stadt Nordhausen in Angriff zu nehmen sind.
Autor: nnz"Aalborg-Commitments" - ein Dokument, in dem Kommunen auf freiwilliger Basis die Verpflichtung eingehen, sämtliches kommunales Handeln auf Nachhaltigkeit auszurichten. In beiden Verwaltungen gibt es für die Organisation, die fachliche Begleitung und die Kontrolle des Nachhaltigkeitsprozesses Mitarbeiter. Für den Landkreis agiert als Projektkoordinator Bernhard Dietrich im Rahmen einer AB-Maßnahme und für die Rolandstadt ist es Gabriela Sennecke vom Amt für Umwelt und Grünordnung.
Beide weilten kürzlich im Rahmen einer Dienstreise in Oslo. Die Norwegische Hauptstadt war innerhalb des Projektes MUE-25 Gastgeber eines "Strategischen Komitee-Treffens" von Agenda 21-Akteuren aus 12 europäischen Ländern: Belgien, Deutschland, England, Finnland, Italien, Lettland, Litauen, Norwegen, Polen, Schweden, die Schweiz und Ungarn.
Von deutscher Seite waren neben zwei weiteren Kommunen auch Landkreis und Stadt Nordhausen durch Bernhard Dietrich und Gabriela Sennecke vertreten. Die Südharzer genießen auf diesen Nachhaltigkeitskonferenzen seit Jahren einen guten Ruf. Und auch in Oslo war das nicht anders.
Die beiden Akteure beteiligten sich im Plenum und in den Arbeitsgruppen aktiv am Erfahrungsaustausch, der den Stand der Einführung eines strategischen Managementsystems in Sachen Nachhaltigkeit in 25 Testkommunen Europas zum Inhalt hatte. Aus den Diskussionsbeiträgen ging deutlich hervor, dass alle beteiligten Kommunen in der Frage der Zukunftssicherung für alle Völker dieser Welt ein beachtenswertes Engagement entsprechend ihren örtlichen Möglichkeiten und Erfordernissen an den Tag legen. Zudem entwickelt die Vereinigung der baltischen Städte UBC (Union of Baltic Cities) derzeit einen Handlungsrahmen, der den beteiligten Akteuren Hilfestellung bei der Umsetzung lokaler Programme geben soll.
Davon profitieren werden auch die beiden Verwaltungen, wenn es darum geht, den derzeit noch gültigen Regionalen Raumordnungsplan Nordthüringen (RROPNT) sowie den künftigen Regionalplan Nordthüringen bzw. das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) von Nordhausen den Kriterien der Nachhaltigkeit zu unterziehen. In Oslo war man sich einig darüber, dass die Leiter der örtlichen Verwaltungen sowie die kommunalen Parlamente von der Notwendigkeit einer auf Zukunftsbeständigkeit ausgerichteten Politik überzeugt sein müssen, wenn die Wege und Ziele von Erfolg gekrönt sein sollen und wenn man die Menschen dafür gewinnen will.
Im Landratsamt Nordhausen wird es in dieser Frage ganz konkret. Morgen trifft sich die Projektgruppe Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement MUE-25. Bernhard Dietrich und Gabriela Sennecke werden ausführlich über ihre Teilnahme an der Oslo-Konferenz berichten. Und die sich anschließende Diskussion wird zeigen, welche weiteren Aufgaben aus Sicht der Projektgruppenmitglieder nach Unterzeichnung der "Aalborg Commitments" durch Landkreis und Stadt Nordhausen in Angriff zu nehmen sind.
