Hilfe zur Selbsthilfe (5)
Dienstag, 23. Oktober 2007, 15:15 Uhr
Nordhausen (nnz). Der dritte Dezember wurde zum Internationalen Tag der Behinderten ernannt. Aufgrund dessen stellen wir diese Woche die Selbsthilfegruppe Eltern mit behinderten Kindern vor.
Sie existiert seit 1990 und setzt sich zur Zeit aus 30 Familien aus dem Landkreis Nordhausen zusammen. Innerhalb der Selbsthilfegruppe sind alle Behinderungsarten vertreten, von geistiger bis körperlicher Behinderung. Amtsärztin Ingrid Francke spricht über die Ursachen die zu einer Behinderung führen können: Behinderungen können zum Einen durch vorgeburtliche oder während der Geburt entstandene Schäden bzw. Krankheit, Unfälle oder durch den Alterungsprozess verursacht werden. Betroffene Menschen in unserer Gesellschaft sind immer noch benachteiligt und brauchen daher bestmögliche Unterstützung, um sich zu integrieren. Die Selbsthilfegruppe, geleitet von Gudrun Wegner, ist die Einzige ihrer Art im Landkreis Nordhausen und ist dafür die optimale Adresse.
Die Mitglieder der Gruppe unterstützen sich gegenseitig bei der Betreuung ihrer behinderten Kinder durch den Austausch von Informationen und Tipps über finanzielle Hilfen und Zuschüsse uvm.. Es ist so, dass wir während unserer monatlichen Treffen vertrauensvolle Gespräche führen und letztendlich jeder jedem hilft. Außerdem versuchen wir zu anderen Eltern mit behinderten Kindern Kontakte zu knüpfen, denn wir freuen uns über jedes neue Gesicht in unserer Selbsthilfegruppe, so Gudrun Wegner.
Aber auch der Spaß soll in der Selbsthilfegruppe Eltern mit behinderten Kindern nicht zu kurz kommen. Dafür sorgen diverse Feste wie Grillparties oder Weihnachtsfeiern und die jährlich stattfindende Busreise. Als Mitglied im Behindertenbeirat hält Gudrun Wegner den Kontakt zwischen dem Behindertenbeirat der Stadt Nordhausen und ihrer Selbsthilfegruppe aufrecht.
Problemlösungen erfolgen daher in enger Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe. Ein großes Problem, was es zu bewältigen gilt, stellen nach wie vor nichtbehinderten- und nichtaltengerechte Räumlichkeiten dar, beispielsweise in der Gastronomie. Es wäre schön, wenn es im Landkreis Nordhausen wieder eine Kontaktstelle für alle Selbsthilfegruppen des Landkreises geben würde. Das Gesundheitsamt steht als Beratungsstelle für behinderte Menschen jederzeit als Anlaufstelle für die Selbsthilfegruppen zur Verfügung.
Aber eine Kontaktstelle könnte noch viel mehr erreichen, wie z. B. die Organisation von Weiterbildungen für Gruppenleiter u.a. Vielleicht findet sich ja jemand mit Hilfe dieses nnz-Artikels, der sich ehrenamtlich oder auf der Grundlage eines Praktikums hierfür berufen fühlt, hofft Gudrun Wegner, die für ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Leiterin der Selbsthilfegruppe Eltern für behinderte Kinder schon die Thüringer Rose bekommen hat.
Kontakt: Gudrun Wegner, Tel.: 03631/894046
Autor: nnzSie existiert seit 1990 und setzt sich zur Zeit aus 30 Familien aus dem Landkreis Nordhausen zusammen. Innerhalb der Selbsthilfegruppe sind alle Behinderungsarten vertreten, von geistiger bis körperlicher Behinderung. Amtsärztin Ingrid Francke spricht über die Ursachen die zu einer Behinderung führen können: Behinderungen können zum Einen durch vorgeburtliche oder während der Geburt entstandene Schäden bzw. Krankheit, Unfälle oder durch den Alterungsprozess verursacht werden. Betroffene Menschen in unserer Gesellschaft sind immer noch benachteiligt und brauchen daher bestmögliche Unterstützung, um sich zu integrieren. Die Selbsthilfegruppe, geleitet von Gudrun Wegner, ist die Einzige ihrer Art im Landkreis Nordhausen und ist dafür die optimale Adresse.
Die Mitglieder der Gruppe unterstützen sich gegenseitig bei der Betreuung ihrer behinderten Kinder durch den Austausch von Informationen und Tipps über finanzielle Hilfen und Zuschüsse uvm.. Es ist so, dass wir während unserer monatlichen Treffen vertrauensvolle Gespräche führen und letztendlich jeder jedem hilft. Außerdem versuchen wir zu anderen Eltern mit behinderten Kindern Kontakte zu knüpfen, denn wir freuen uns über jedes neue Gesicht in unserer Selbsthilfegruppe, so Gudrun Wegner.
Aber auch der Spaß soll in der Selbsthilfegruppe Eltern mit behinderten Kindern nicht zu kurz kommen. Dafür sorgen diverse Feste wie Grillparties oder Weihnachtsfeiern und die jährlich stattfindende Busreise. Als Mitglied im Behindertenbeirat hält Gudrun Wegner den Kontakt zwischen dem Behindertenbeirat der Stadt Nordhausen und ihrer Selbsthilfegruppe aufrecht.
Problemlösungen erfolgen daher in enger Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe. Ein großes Problem, was es zu bewältigen gilt, stellen nach wie vor nichtbehinderten- und nichtaltengerechte Räumlichkeiten dar, beispielsweise in der Gastronomie. Es wäre schön, wenn es im Landkreis Nordhausen wieder eine Kontaktstelle für alle Selbsthilfegruppen des Landkreises geben würde. Das Gesundheitsamt steht als Beratungsstelle für behinderte Menschen jederzeit als Anlaufstelle für die Selbsthilfegruppen zur Verfügung.
Aber eine Kontaktstelle könnte noch viel mehr erreichen, wie z. B. die Organisation von Weiterbildungen für Gruppenleiter u.a. Vielleicht findet sich ja jemand mit Hilfe dieses nnz-Artikels, der sich ehrenamtlich oder auf der Grundlage eines Praktikums hierfür berufen fühlt, hofft Gudrun Wegner, die für ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Leiterin der Selbsthilfegruppe Eltern für behinderte Kinder schon die Thüringer Rose bekommen hat.
Kontakt: Gudrun Wegner, Tel.: 03631/894046

