Gottesdienst, Brezeln und Feuerwerk
Montag, 22. Oktober 2007, 14:31 Uhr
Nordhausen (nnz). Das traditionelle Nordhäuser Martinifest fällt in diesem Jahr auf einen Samstag. Was also am 10. November in Nordhausen alles abgeht – hier die Antwort.
Um 17 Uhr beginnt das Fest auf dem Blasiikirchplatz mit der Feier des ökumenischen Gottesdienstes. Der evangelische Pfarrer der Blasii-Kirchgemeinde, Peter Lipski, und der katholische Dompfarrer Richard Hentrich werden ihn leiten. Darüber hinaus sind die Adventisten durch Prediger Gunnar Dillner vertreten. Gemeinsam mit den Kinderchören von Blasii- und Domgemeinde und der evangelischen Grundschule und einem Martinsspiel wird in Liedern und Geschichten an Martin Luther und den Heiligen Martin von Tours erinnert.
Anschließend ziehen alle Kinder und Erwachsene mit ihren Lampions vor das Rathaus, wo sie gegen 17:45 Uhr von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke begrüßt werden. Danach werden die Martinsbrezeln verteilt. Ein Posaunenchor stimmt auf das Höhenfeuerwerk vom Petersberg ein, das gegen 18 Uhr beginnt und von der Energieversorgung Nordhausen Nordhausen (EVN) gesponsert wird. Auf dem Rathaus-Platz werden Glühwein, Kinderpunsch und Tee verkauft.
Das Martinifest hat in Nordhausen eine lange Tradition. Nach Überlieferungen soll Martin Luther am Martinsfest an der Nordhäuser Kirmes, die am 11. November zum Martinstag stattfand, persönlich teilgenommen haben. Doch seit der Reformation hat man diese Martinsfeier zu Ehren Martin Luthers auf seinen Geburtstag, den 10. November, verlegt. Am Anfang hatte ein Fest gestanden, das zu Ehren des Heiligen Martin von Tours gefeiert wurde. Seit vielen Jahren begehen Nordhäuser Protestanten und Katholiken den Martinstag am 10. November gemeinsam.
Der Martinsabend wird in Nordhausen traditionell mit einem Gänsebraten bzw. einer Karpfenmahlzeit abgeschlossen. Auf einer historischen Postkarte zum Martinsfest heißt es dazu: Vom Korn ein Schlückchen, vom Priem ein Stückchen - und am Martinsabend den Gänseschmaus - dabei hält´s jeder Nordhäuser aus!
Autor: nnzUm 17 Uhr beginnt das Fest auf dem Blasiikirchplatz mit der Feier des ökumenischen Gottesdienstes. Der evangelische Pfarrer der Blasii-Kirchgemeinde, Peter Lipski, und der katholische Dompfarrer Richard Hentrich werden ihn leiten. Darüber hinaus sind die Adventisten durch Prediger Gunnar Dillner vertreten. Gemeinsam mit den Kinderchören von Blasii- und Domgemeinde und der evangelischen Grundschule und einem Martinsspiel wird in Liedern und Geschichten an Martin Luther und den Heiligen Martin von Tours erinnert.
Anschließend ziehen alle Kinder und Erwachsene mit ihren Lampions vor das Rathaus, wo sie gegen 17:45 Uhr von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke begrüßt werden. Danach werden die Martinsbrezeln verteilt. Ein Posaunenchor stimmt auf das Höhenfeuerwerk vom Petersberg ein, das gegen 18 Uhr beginnt und von der Energieversorgung Nordhausen Nordhausen (EVN) gesponsert wird. Auf dem Rathaus-Platz werden Glühwein, Kinderpunsch und Tee verkauft.
Das Martinifest hat in Nordhausen eine lange Tradition. Nach Überlieferungen soll Martin Luther am Martinsfest an der Nordhäuser Kirmes, die am 11. November zum Martinstag stattfand, persönlich teilgenommen haben. Doch seit der Reformation hat man diese Martinsfeier zu Ehren Martin Luthers auf seinen Geburtstag, den 10. November, verlegt. Am Anfang hatte ein Fest gestanden, das zu Ehren des Heiligen Martin von Tours gefeiert wurde. Seit vielen Jahren begehen Nordhäuser Protestanten und Katholiken den Martinstag am 10. November gemeinsam.
Der Martinsabend wird in Nordhausen traditionell mit einem Gänsebraten bzw. einer Karpfenmahlzeit abgeschlossen. Auf einer historischen Postkarte zum Martinsfest heißt es dazu: Vom Korn ein Schlückchen, vom Priem ein Stückchen - und am Martinsabend den Gänseschmaus - dabei hält´s jeder Nordhäuser aus!
