Mit Rumpfmannschaft zum Sieg
Sonntag, 21. Oktober 2007, 16:50 Uhr
Nordhausen (nnz). Augen zu und durch, dass war für die Handballer des NSV vor dem Pokalspiel gegen Aufbau Altenburg II die Devise. Am Ende strahlende Gesichter nicht nur auf der Trainerbank...
Entgegen der Vorankündigung waren Steffan Fuhrmann und Christian Flötling mit im Aufgebot zu finden. Während Christian Flötling nur einen Kurzeinsatz wegen seiner Fußverletzung hatte, warf sich Steffan Fuhrmann den Frust der letzten Spiele von der Seele. Trotz seiner 13 Treffer, konnte er sich aus den harten Zweikämpfen raushalten und seine Schulter schonen. Dafür fehlten der neue Kopf der Mannschaft, Christoph Liebau und Kreisläufer David Meitzner. Letzterer hatte auf dem Weg zum Pokalspiel eine Autopanne und erlebte die Begegnung am Handy. So nahmen zum Spielbeginn ein angeschlagener Feldspieler und ein Torhüter ihre Plätze auf der Bank ein.
Mit schnellem Konterspiel wollten sie den Zweikämpfen aus dem Weg gehen und vielleicht frühzeitig eine Entscheidung erzwingen. Ausgangspunkt sollte eine stabile Abwehr sein mit Abwehrchef Michael Spieß. Die Abwehr stand gut, nur mit den schnellen Kontertoren hatte sie ihre Probleme. Bis zum 7:7, Mitte der ersten Halbzeit verballerten sie selbst die besten Torchancen. Danach schalteten sie einen Gang nach oben und schon war die Konzentration wieder da. Bis auf 12:7 konnten sich die Südharzer absetzten, ehe Aufbau wieder einen Treffer erzielen konnte. Der Abstand wurde kontrolliert gehalten und beim Stand von 16:11 für den NSV die Seiten gewechselt.
Den Beginn der zweiten Halbzeit mussten sie ruhiger angehen um Kraft zu sparen. Mit Beständigkeit wurden die 5 bis 6 Treffer Vorsprung bis zum 21:15 gehalten. Zwar hatten sie bis zu diesem Zeitpunkt Kraft gespart aber dabei auch kurzzeitig ihre spielerische Linie verlassen. Die Folge, vier Angriffe ohne Treffer. Die Gastgeber mobilisierten ihrerseits alle Kräfte und verkürzten den NSV Vorsprung auf 22:19. Die Gastgeber schöpften Hoffung und wollten das Spiel noch drehen. Diese Pläne durchkreuzte der NSV mit einer kurzzeitigen Tempoverschärfung bis der alte Vorsprung beim 26:20. wieder erreicht war. Nach dem 29:23, Mitte der zweiten Halbzeit war das Spiel entschieden. Der NSV ließ bis zum Schluss nichts mehr anbrennen und gewann am Ende sicher mit 32:24.
Angesichts der Ausfälle beim NSV war kein schönes Pokalspiel zu erwarten. Doch das kleine Häuflein schlug sich nicht nur wacker sondern holte sich verlorengeglaubtes Selbstvertrauen wieder. So stand die von Michael Spieß geführte Abwehr gut. Vor allem Tino Beßin wusste ab Mitte der ersten Halbzeit zu überzeugen.
Nach kurzem durchatmen am nächsten Wochenende steht am 3. November das Auswärtsspiel gegen Schnellmannshause an. In Vorbereitungen auf dieses Spiel verzichtete der NSV auf Klebemittel zur besseren Ballkontrolle. In der Halle von Treffurt dürfen diese Hilfsmittel nicht verwendet werden und die Nordhäuser taten sich damit immer schwer. Auch wird Trainer Andreas Meyer mehr Spieler auf der Bank neben sich sitzen haben.
Karsten Scholz / Sören Ahlert/ Steffan Fuhrmann 13/ Marco Bialkowski 6/ Christian Gehr 3/ Michael Spieß 3/ Christian Flötling 2/ Marco Holznagel 3/ Tino Beßin 3
Frank Ollech
Autor: nnzEntgegen der Vorankündigung waren Steffan Fuhrmann und Christian Flötling mit im Aufgebot zu finden. Während Christian Flötling nur einen Kurzeinsatz wegen seiner Fußverletzung hatte, warf sich Steffan Fuhrmann den Frust der letzten Spiele von der Seele. Trotz seiner 13 Treffer, konnte er sich aus den harten Zweikämpfen raushalten und seine Schulter schonen. Dafür fehlten der neue Kopf der Mannschaft, Christoph Liebau und Kreisläufer David Meitzner. Letzterer hatte auf dem Weg zum Pokalspiel eine Autopanne und erlebte die Begegnung am Handy. So nahmen zum Spielbeginn ein angeschlagener Feldspieler und ein Torhüter ihre Plätze auf der Bank ein.
Mit schnellem Konterspiel wollten sie den Zweikämpfen aus dem Weg gehen und vielleicht frühzeitig eine Entscheidung erzwingen. Ausgangspunkt sollte eine stabile Abwehr sein mit Abwehrchef Michael Spieß. Die Abwehr stand gut, nur mit den schnellen Kontertoren hatte sie ihre Probleme. Bis zum 7:7, Mitte der ersten Halbzeit verballerten sie selbst die besten Torchancen. Danach schalteten sie einen Gang nach oben und schon war die Konzentration wieder da. Bis auf 12:7 konnten sich die Südharzer absetzten, ehe Aufbau wieder einen Treffer erzielen konnte. Der Abstand wurde kontrolliert gehalten und beim Stand von 16:11 für den NSV die Seiten gewechselt.
Den Beginn der zweiten Halbzeit mussten sie ruhiger angehen um Kraft zu sparen. Mit Beständigkeit wurden die 5 bis 6 Treffer Vorsprung bis zum 21:15 gehalten. Zwar hatten sie bis zu diesem Zeitpunkt Kraft gespart aber dabei auch kurzzeitig ihre spielerische Linie verlassen. Die Folge, vier Angriffe ohne Treffer. Die Gastgeber mobilisierten ihrerseits alle Kräfte und verkürzten den NSV Vorsprung auf 22:19. Die Gastgeber schöpften Hoffung und wollten das Spiel noch drehen. Diese Pläne durchkreuzte der NSV mit einer kurzzeitigen Tempoverschärfung bis der alte Vorsprung beim 26:20. wieder erreicht war. Nach dem 29:23, Mitte der zweiten Halbzeit war das Spiel entschieden. Der NSV ließ bis zum Schluss nichts mehr anbrennen und gewann am Ende sicher mit 32:24.
Angesichts der Ausfälle beim NSV war kein schönes Pokalspiel zu erwarten. Doch das kleine Häuflein schlug sich nicht nur wacker sondern holte sich verlorengeglaubtes Selbstvertrauen wieder. So stand die von Michael Spieß geführte Abwehr gut. Vor allem Tino Beßin wusste ab Mitte der ersten Halbzeit zu überzeugen.
Nach kurzem durchatmen am nächsten Wochenende steht am 3. November das Auswärtsspiel gegen Schnellmannshause an. In Vorbereitungen auf dieses Spiel verzichtete der NSV auf Klebemittel zur besseren Ballkontrolle. In der Halle von Treffurt dürfen diese Hilfsmittel nicht verwendet werden und die Nordhäuser taten sich damit immer schwer. Auch wird Trainer Andreas Meyer mehr Spieler auf der Bank neben sich sitzen haben.
Karsten Scholz / Sören Ahlert/ Steffan Fuhrmann 13/ Marco Bialkowski 6/ Christian Gehr 3/ Michael Spieß 3/ Christian Flötling 2/ Marco Holznagel 3/ Tino Beßin 3
Frank Ollech
