Jetzt durchziehen
Mittwoch, 17. Oktober 2007, 09:00 Uhr
Nordhausen (nnz). Während die Nordhäuser Kreisverwaltung immer noch auf der Suche nach einigen Millionen Euro für den Ausgleich des Hauhaltsentwurfes für das kommende Jahr ist, geht die Finanz-Arbeit in der Stadtverwaltung eher geräuschlos über die Bühne. Einfacher ist sie dennoch nicht...
Jetzt liegen nach Informationen der nnz dem Finanzausschuss die Bedarfsanmeldungen der einzelnen Fachämter vor. Die sind - das hat nicht nur in der Rathausverwaltung Tradition - höher als im vergangenen Jahr. Höher bedeutet allerdings im Pokern um Euro und Cent eine bessere Verhandlungsbasis. Allerdings sieht Finanzausschussvorsitzende Tilly Pape das alles mit Skepsis. Den Mehrbedarf letztlich vor allem mit der Eingemeindung von Rodishain, Stempeda und Petersdorf zu begründen, erscheint ihr zu oberflächlich und damit leicht durchschaubar. Sie fordert bereits jetzt von den Ämtern eine klare Prioritätensetzung.
Am 5. November soll es das die alles entscheidende Haushaltsklausur geben. Da soll der Haushalts-Sack zugemacht werden, denn schon einen Monat später könnte das Zahlenwerk vom Entwurf zum Gesetz im Stadtrat erhoben werden, ohne Zwischenstation, auch erste Lesung genannt.
Zum ersten Mal seit Jahren könnte die Verwaltung wieder einen Kredit aufnehmen. 3,4 Millionen Euro stehen auf der Wunschliste der Rathausspitze, so die Information der nnz. Doch einer Genehmigung seitens der Kommunalaufsicht steht eine Hürde im Weg. Die ist im nächsten Jahr 2,6 Millionen Euro hoch und nennt sich Soll-Fehl-Betrag. Einst, nach der Landesgartenschau, soll es ein zweistelliger Millionen-Euro-Betrag gewesen sein. Diese Schulden sind abgeschmolzen worden. Parallel soll der Kredit genutzt werden, um Investitionen anzuschieben: Die Unterführung in der Freiherr-vom-Stein-Straße, den Bibliotheksneubau. Für Pape steht aber auch die Neugestaltung des Blasiikirchplatzes ganz oben auf der Agenda.
Doch nicht nur die neuen Kredite müssen dann im nächsten Jahr bedient werden, auch die, die der Stadtverwaltung von der SWG gewährt worden. Es gibt also noch viel zu tun: Für die Verwaltung und für den Finanzausschuss. Es soll ein zähes Ringen werden, an dessen Ende wieder ein Kompromiss stehen wird. Abgeben muss jeder, auch wenn bei den Verhandlungen schon mal auf die Position des vergangenen Jahres verwiesen wird.
Autor: nnzJetzt liegen nach Informationen der nnz dem Finanzausschuss die Bedarfsanmeldungen der einzelnen Fachämter vor. Die sind - das hat nicht nur in der Rathausverwaltung Tradition - höher als im vergangenen Jahr. Höher bedeutet allerdings im Pokern um Euro und Cent eine bessere Verhandlungsbasis. Allerdings sieht Finanzausschussvorsitzende Tilly Pape das alles mit Skepsis. Den Mehrbedarf letztlich vor allem mit der Eingemeindung von Rodishain, Stempeda und Petersdorf zu begründen, erscheint ihr zu oberflächlich und damit leicht durchschaubar. Sie fordert bereits jetzt von den Ämtern eine klare Prioritätensetzung.
Am 5. November soll es das die alles entscheidende Haushaltsklausur geben. Da soll der Haushalts-Sack zugemacht werden, denn schon einen Monat später könnte das Zahlenwerk vom Entwurf zum Gesetz im Stadtrat erhoben werden, ohne Zwischenstation, auch erste Lesung genannt.
Zum ersten Mal seit Jahren könnte die Verwaltung wieder einen Kredit aufnehmen. 3,4 Millionen Euro stehen auf der Wunschliste der Rathausspitze, so die Information der nnz. Doch einer Genehmigung seitens der Kommunalaufsicht steht eine Hürde im Weg. Die ist im nächsten Jahr 2,6 Millionen Euro hoch und nennt sich Soll-Fehl-Betrag. Einst, nach der Landesgartenschau, soll es ein zweistelliger Millionen-Euro-Betrag gewesen sein. Diese Schulden sind abgeschmolzen worden. Parallel soll der Kredit genutzt werden, um Investitionen anzuschieben: Die Unterführung in der Freiherr-vom-Stein-Straße, den Bibliotheksneubau. Für Pape steht aber auch die Neugestaltung des Blasiikirchplatzes ganz oben auf der Agenda.
Doch nicht nur die neuen Kredite müssen dann im nächsten Jahr bedient werden, auch die, die der Stadtverwaltung von der SWG gewährt worden. Es gibt also noch viel zu tun: Für die Verwaltung und für den Finanzausschuss. Es soll ein zähes Ringen werden, an dessen Ende wieder ein Kompromiss stehen wird. Abgeben muss jeder, auch wenn bei den Verhandlungen schon mal auf die Position des vergangenen Jahres verwiesen wird.
