Der Kleine Mann in Nordhausen
Dienstag, 09. Oktober 2007, 13:08 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Erfolgsroman von Hans Fallada von 1932 ist die erste Schauspielpremiere in Kooperation mit dem Landestheater Rudolstadt, die die Zuschauer in der aktuellen Spielzeit im Nordhäuser Theater sehen können. Mehr dazu in Ihrer nnz.
Mann (Foto: TN)
Kleiner Mann – was nun? erzählt die Geschichte von Johannes Pinneberg, einem gewissenhaften Buchhalter in einem kleinen Betrieb. Pinneberg liebt seine Emma, genannt Lämmchen und heiratet sie, als sie ein Kind erwartet. Er versucht die Verbindung geheim zu halten, weiß er doch nur zu gut, dass sein Chef Emil Kleinholz ihn als Mann für seine launische Tochter auserkoren hat. Als Kleinholz bemerkt, dass aus seinen Zukunftsplänen nichts werden kann, entlässt er den Angestellten. Pinneberg geht mit seiner schwangeren Frau nach Berlin, um sein Glück zu versuchen.
Kleiner Mann – was nun? Falladas Antwort auf diese Frage ist Lämmchen, die sanfte, tapfere Frau, die beherzt das Leben in die Hände nimmt, gegen die Not ankämpft und der Familie ein Nest in der immer ungemütlicher werdenden Welt zu bauen versucht.
Als Fallada seinen Roman 1932 schrieb, wurde er ein Welterfolg. Kleiner Mann – was nun? ist eine Geschichte über die Angst vor dem sozialen Abstieg, vor dem Ausgeschlossensein aus der Gesellschaft. Diese gesellschaftliche Krankheit ist heute weniger denn je überwunden. Und so spricht die Geschichte immer noch existierende Realitäten an. Pinnebergs Panik im beruflichen Alltag und der Verlust seiner Selbstachtung während der Arbeitslosigkeit gleichen den Gefühlen heutiger kleiner Angestellter und Arbeitsloser.
Regisseur Wolf Bunge und Chefdramaturg Christian Marten-Molnár haben aus dem Roman eine Theaterfassung erstellt. Als Johannes Pinneberg ist Gabriel Kemmther zu sehen, Emma Mörschel, genannt Lämmchen, wird von Daniela Schober gespielt. Der Erzähler ist Rainer Scharenberg.
Die Premiere am Theater Nordhausen findet am 12. Oktober um 19.30 Uhr statt. Karten gibt es noch an der Theaterkasse, Tel. (0 36 31) 98 34 52. Weitere Vorstellungen: 21.10. 14.30 Uhr, 27.10., 9. und 25.11. jeweils 19.30 Uhr
Autor: nnz
Mann (Foto: TN)
Kleiner Mann – was nun? erzählt die Geschichte von Johannes Pinneberg, einem gewissenhaften Buchhalter in einem kleinen Betrieb. Pinneberg liebt seine Emma, genannt Lämmchen und heiratet sie, als sie ein Kind erwartet. Er versucht die Verbindung geheim zu halten, weiß er doch nur zu gut, dass sein Chef Emil Kleinholz ihn als Mann für seine launische Tochter auserkoren hat. Als Kleinholz bemerkt, dass aus seinen Zukunftsplänen nichts werden kann, entlässt er den Angestellten. Pinneberg geht mit seiner schwangeren Frau nach Berlin, um sein Glück zu versuchen. Kleiner Mann – was nun? Falladas Antwort auf diese Frage ist Lämmchen, die sanfte, tapfere Frau, die beherzt das Leben in die Hände nimmt, gegen die Not ankämpft und der Familie ein Nest in der immer ungemütlicher werdenden Welt zu bauen versucht.
Als Fallada seinen Roman 1932 schrieb, wurde er ein Welterfolg. Kleiner Mann – was nun? ist eine Geschichte über die Angst vor dem sozialen Abstieg, vor dem Ausgeschlossensein aus der Gesellschaft. Diese gesellschaftliche Krankheit ist heute weniger denn je überwunden. Und so spricht die Geschichte immer noch existierende Realitäten an. Pinnebergs Panik im beruflichen Alltag und der Verlust seiner Selbstachtung während der Arbeitslosigkeit gleichen den Gefühlen heutiger kleiner Angestellter und Arbeitsloser.
Regisseur Wolf Bunge und Chefdramaturg Christian Marten-Molnár haben aus dem Roman eine Theaterfassung erstellt. Als Johannes Pinneberg ist Gabriel Kemmther zu sehen, Emma Mörschel, genannt Lämmchen, wird von Daniela Schober gespielt. Der Erzähler ist Rainer Scharenberg.
Die Premiere am Theater Nordhausen findet am 12. Oktober um 19.30 Uhr statt. Karten gibt es noch an der Theaterkasse, Tel. (0 36 31) 98 34 52. Weitere Vorstellungen: 21.10. 14.30 Uhr, 27.10., 9. und 25.11. jeweils 19.30 Uhr

