Erinnern und mahnen
Montag, 08. Oktober 2007, 08:42 Uhr
Nordhausen (nnz). Am vergangenen Freitag hatte Landrat Joachim Claus (CDU) im Foyer des Landratsamtes Nordhausen in der Behringstraße die Ausstellung Willkürjustiz in der sowjetischen Besatzungszone eröffnet. Gestaltet wurde die Exposition durch die Projektgruppe Spurensuche des Herdergymnasiums in Nordhausen...
Die Schülerinnen und Schüler der 10. bis 12. Klassen haben sich zur Aufgabe gemacht, die Vergangenheit zu erforschen Die Verantwortung vor der Geschichte und der historischen Wahrheit gebietet es uns, dafür Sorge zu tragen, dass auch die dunklen Kapitel unserer Geschichte niemals in Vergessenheit geraten dürfen, erklärt hierzu Projektleiterin und damalige Geschichtslehrerin, Ilona Mertens.
So konnten sie sich gemeinsam mit einer Schule aus Niedersachsen in eine szenische Lesung anlässlich des Gedenktages zur Befreiung von Auschwitz im Berliner Reichstag präsentieren. Im Jahr 2002 wurde die Arbeitsgemeinschaft mit einem Besuch beim damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau für ihr Engagement bei der Aufarbeitung historischer Fakten geehrt. Aber auch regional waren sie mit der Ausstellung Nordhausen im Blickpunkt historischer Ereignisse 1933 – 1953 – 1989 vor Ort.
Angeregt durch eine Zeitungsmitteilung im Januar 2006, in der erstmals über stalinistische Opfer in Thüringen berichtet wurde, die Anfang der 50iger Jahre in Moskau erschossen wurden, haben sie sich der in dieser Ausstellung gezeigten Thematik gestellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sie konzentrierten sich vor allem auf Zeitzeugen in der Umgebung um so den Bezug zur Öffentlichkeit herzustellen. So soll auf diese Weis all denen ein Denkmal gesetzt werden, die schon frühzeitig auf dem Gebiet der Sowjetischen Besatzungszone/DDR nicht weggesehen haben.
Als Projektleiterin war es Ilona Mertens in den vielen Jahren, in der sie diese Arbeitsgemeinschaft geleitet hat, wichtig, die Schülerinnen und Schüler an Tabu-Themen heranzuführen Ich denke, so Ilona Mertens, dass dieses Schülerprojekt inhaltlich einen großen Anspruch aufweist, dem gestellten Ziel Rechnung trägt und mit der Aufarbeitung dieser Thematik die Erinnerung wach gehalten wird.
Die Ausstellung wird bis zum 31.10.2007 im Landratsamt Nordhausen zu sehen sein.
Autor: nnzDie Schülerinnen und Schüler der 10. bis 12. Klassen haben sich zur Aufgabe gemacht, die Vergangenheit zu erforschen Die Verantwortung vor der Geschichte und der historischen Wahrheit gebietet es uns, dafür Sorge zu tragen, dass auch die dunklen Kapitel unserer Geschichte niemals in Vergessenheit geraten dürfen, erklärt hierzu Projektleiterin und damalige Geschichtslehrerin, Ilona Mertens.
So konnten sie sich gemeinsam mit einer Schule aus Niedersachsen in eine szenische Lesung anlässlich des Gedenktages zur Befreiung von Auschwitz im Berliner Reichstag präsentieren. Im Jahr 2002 wurde die Arbeitsgemeinschaft mit einem Besuch beim damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau für ihr Engagement bei der Aufarbeitung historischer Fakten geehrt. Aber auch regional waren sie mit der Ausstellung Nordhausen im Blickpunkt historischer Ereignisse 1933 – 1953 – 1989 vor Ort.
Angeregt durch eine Zeitungsmitteilung im Januar 2006, in der erstmals über stalinistische Opfer in Thüringen berichtet wurde, die Anfang der 50iger Jahre in Moskau erschossen wurden, haben sie sich der in dieser Ausstellung gezeigten Thematik gestellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sie konzentrierten sich vor allem auf Zeitzeugen in der Umgebung um so den Bezug zur Öffentlichkeit herzustellen. So soll auf diese Weis all denen ein Denkmal gesetzt werden, die schon frühzeitig auf dem Gebiet der Sowjetischen Besatzungszone/DDR nicht weggesehen haben.
Als Projektleiterin war es Ilona Mertens in den vielen Jahren, in der sie diese Arbeitsgemeinschaft geleitet hat, wichtig, die Schülerinnen und Schüler an Tabu-Themen heranzuführen Ich denke, so Ilona Mertens, dass dieses Schülerprojekt inhaltlich einen großen Anspruch aufweist, dem gestellten Ziel Rechnung trägt und mit der Aufarbeitung dieser Thematik die Erinnerung wach gehalten wird.
Die Ausstellung wird bis zum 31.10.2007 im Landratsamt Nordhausen zu sehen sein.

