Schwarzer Freitag
Sonntag, 07. Oktober 2007, 12:23 Uhr
Nordhausen (nnz). Nach über einem Jahr mussten sich die Handballer des Nordhäuser Sportvereins erstmals wieder vor heimischem Publikum geschlagen geben. Das Flaggschiff des Nordhäuser Handballs hatte offensichtlich am vergangenen Freitag zu wenig Wasser unter dem Kiel. Ein Bericht von Steffen Neumann.
Die Gäste begannen ihre Offensive mit dem ersten Treffer in der zweiten Spielminute. Allerdings ließen sich die Hausherren dadurch zunächst nicht beeindrucken und gingen nach dem Ausgleichstreffer durch Stefan Fuhrmann auch in Führung. Doch mehr als ein Tor Führung sprang nicht heraus und die SG Erfurt/Bad Langensalza II drehte auf.
Bis zur zwanzigsten Spielminute erarbeiteten sich die Gäste einen passablen 10:7-Vorsprung, der die Nordhäuser förmlich aus ihrem Konzept brachte.
Erfurt/Bad Langensalza agierte schneller und spritziger als die Hausherren, die zwar massiv auf den Kasten des Gegners anrannten, aber zu kaum nennenswerten Erfolgen gelangten. Die SG hatte Oberwasser, in dem sie mit ihrem überzeugenden und schnellen Kombinationsspiel sowie ihren temporeichen Konterläufen ein ums andere Mal zum Erfolg kam.
Trotz der taktischen Auswechselmanöver des Nordhäuser Trainers Andreas Meyer wollte den ansonsten so heimstarken Nordhäusern gegen die junge Gastmannschaft wenig glücken. Erfurt/Bad Langensalza spielte Handball wie aus dem Lehrbuch und ging mit dem überzeugenden Halbzeitstand von 9:16 zur Pause in die Kabine.
Das Spiel schien gelaufen. Nach dem Seitenwechsel bäumte sich Nordhausen auf und dominierte etwa zehn Minuten lang das Geschehen, kam jedoch nur auf zwei Tore zum Zwischenstand von 14:16 heran. Selbst in Überzahl vermochten die Südharzer nicht, ihre Chancen konsequent zu nutzen. Zu viele Fehlpässe, Ungenauigkeiten im Abschluss und zu hektisches Zusammenspiel bestraften die Gäste mit einer weiteren Torserie ihrerseits.
Niemand im Publikum hatte zu diesem Zeitpunkt einen Zweifel mehr am Gästesieg.Nach 50 Minuten stand es 20:27 für Erfurt/Bad Langensalza, und die Nordhäuser versuchten wenigstens noch Ergebniskosmetik. Der Gast war zu weit enteilt, als dass der NSV in den verleibenden zehn Minuten das Spiel noch hätte herumreißen können. Die SG Erfurt/Bad Langensalza war an diesem für den NSV schwarzen Freitag die deutlich bessere Mannschaft, und der Sieg beim Endstand von 26:31 geht auch in dieser Höhe in Ordnung.
Jetzt heißt es für den NSV nach vorn zu sehen. Am kommenden Samstag, dem 13. Oktober muss der NSV beim nunmehrigen Tabellennachbarn SV 05 Friedrichroda ran. Hier sind zwei Punkte Pflicht, wenn die Südharzer weiter im oberen Drittel der Tabelle mitspielen wollen.
Nordhausen: Scholz, Ahlert, Fuhrmann (7), Liebau (3), Bialkowski, Gehr, Spieß (1), Kü
Autor: nnzDie Gäste begannen ihre Offensive mit dem ersten Treffer in der zweiten Spielminute. Allerdings ließen sich die Hausherren dadurch zunächst nicht beeindrucken und gingen nach dem Ausgleichstreffer durch Stefan Fuhrmann auch in Führung. Doch mehr als ein Tor Führung sprang nicht heraus und die SG Erfurt/Bad Langensalza II drehte auf.
Bis zur zwanzigsten Spielminute erarbeiteten sich die Gäste einen passablen 10:7-Vorsprung, der die Nordhäuser förmlich aus ihrem Konzept brachte.
Erfurt/Bad Langensalza agierte schneller und spritziger als die Hausherren, die zwar massiv auf den Kasten des Gegners anrannten, aber zu kaum nennenswerten Erfolgen gelangten. Die SG hatte Oberwasser, in dem sie mit ihrem überzeugenden und schnellen Kombinationsspiel sowie ihren temporeichen Konterläufen ein ums andere Mal zum Erfolg kam.
Trotz der taktischen Auswechselmanöver des Nordhäuser Trainers Andreas Meyer wollte den ansonsten so heimstarken Nordhäusern gegen die junge Gastmannschaft wenig glücken. Erfurt/Bad Langensalza spielte Handball wie aus dem Lehrbuch und ging mit dem überzeugenden Halbzeitstand von 9:16 zur Pause in die Kabine.
Das Spiel schien gelaufen. Nach dem Seitenwechsel bäumte sich Nordhausen auf und dominierte etwa zehn Minuten lang das Geschehen, kam jedoch nur auf zwei Tore zum Zwischenstand von 14:16 heran. Selbst in Überzahl vermochten die Südharzer nicht, ihre Chancen konsequent zu nutzen. Zu viele Fehlpässe, Ungenauigkeiten im Abschluss und zu hektisches Zusammenspiel bestraften die Gäste mit einer weiteren Torserie ihrerseits.
Niemand im Publikum hatte zu diesem Zeitpunkt einen Zweifel mehr am Gästesieg.Nach 50 Minuten stand es 20:27 für Erfurt/Bad Langensalza, und die Nordhäuser versuchten wenigstens noch Ergebniskosmetik. Der Gast war zu weit enteilt, als dass der NSV in den verleibenden zehn Minuten das Spiel noch hätte herumreißen können. Die SG Erfurt/Bad Langensalza war an diesem für den NSV schwarzen Freitag die deutlich bessere Mannschaft, und der Sieg beim Endstand von 26:31 geht auch in dieser Höhe in Ordnung.
Jetzt heißt es für den NSV nach vorn zu sehen. Am kommenden Samstag, dem 13. Oktober muss der NSV beim nunmehrigen Tabellennachbarn SV 05 Friedrichroda ran. Hier sind zwei Punkte Pflicht, wenn die Südharzer weiter im oberen Drittel der Tabelle mitspielen wollen.
Nordhausen: Scholz, Ahlert, Fuhrmann (7), Liebau (3), Bialkowski, Gehr, Spieß (1), Kü
