Spitzenreiter zu Gast
Donnerstag, 04. Oktober 2007, 07:44 Uhr
Nordhausen (nnz). Der kommende 3. Spieltag ist für die Handballer des Nordhäuser SV die erste richtige Bewährungsprobe. Während sie am letzten Wochenende einen Punkt aus Mühlhausen entführten, steht mit der SG Erfurt/Bad Langensalza II der Spitzenreiter auf dem Spielplan...
Da die Ballspielhalle an diesem Wochenende anderweitig belegt, einigten sich beide Vereine auf einen ungewöhnlichen Termin. Die Begegnung wird bereits am Freitag, den 05. Oktober ab 20:00 Uhr in der Nordhäuser Ballspielhalle ausgetragen. Die Vorzeichen stehen dabei für den gastgebenden NSV nicht schlecht. In die Saison starteten sie mit bisher mit 3:1 Punkten und lassen somit den schlechten Vorjahrsstart vergessen. Während die Spielgemeinschaft aus Erfurt und Bad Langensalza mit Goldbach und Gotha vor leichteren Aufgaben stand, musste der NSV beim Titelanwärter Mühlhausen ran. Mit der Punkteteilung hoch zufrieden, zeigte sie früh ihre Ambitionen auf einen Podestplatz. Eine klare Standortbestimmung wird es aber erst nach dem Freitagsspiel gegen den Spitzenreiter geben. Die Favoritenbürde ist fast gleichmäßig verteilt. Einzig der Heimvorteil lässt den NSV in Zugzwang geraten.
Das Abschlusstraining fand schon am Dienstag statt. Trainer und Mannschaftstherapeut gaben der Mannschaft vor dem Spitzenspiel frei. Einige Blessuren hat der Kader in den ersten beiden Gefechten schon davon getragen. So laboriert Steffan Fuhrmann immer noch an der Schulter und Kreisläufer David Meitzner an einer Fußverletzung. Zum Lazarett gesellt sich der zuletzt stark aufspielende Christian Flötling mit einem Kapselriss. Bis zum Freitag hat somit die medizinische Abteilung alle Hände voll zu tun. Ein Fragezeichen steht auch vor dem Einsatz des derzeit stärksten in den Reihen des NSV, Torhüter Sören Ahlert.
Trotz dieser vielen Fragezeichen ist die Stimmung im Nordhäuser Lager ungebrochen gut und Heimspiele beflügeln die Mannschaft sowieso. Die letzte Heimspielniederlage stammt aus dem letzten Jahr. Am 07. Oktober 2006 verloren sie gegen Mühlhausen 27:31. Somit ist der NSV fast ein Jahr ungeschlagen.
Der Gewinner wird sich in der oberen Tabellenhälfte festsetzen, da der Spieltag mit den anderen Ansetzung ebenfalls für Spannung sorgt. So muss der Vfb Mühlhausen bei den bisher so glücklosen Sömmerdaern antreten. Für Sömmerda muss, egal wie ein Sieg her. Die bisherige Überraschungsmannschaft, HV 90 Artern, empfängt Titelanwärter Petkus Wutha Farnroda. Nach zwei siegen strotzt der HV 90 vor Selbstbewusstsein. Die enge Halle am Königstuhl ist auch eine Festung die nicht allzu oft bezwungen werden konnte. Ein weiter Verlierer des Auftaktes, die SG Schnellmannshausen, hat den kürzesten Anreiseweg. Dieser führt in die Katzenaue gegen den ThSV Eisenach III.
Der NSV kann mit einem Sieg bei dieser guten Ausgangsposition den ersten Grundstein in der Tabelle legen. Bleibt abzuwarten ob sie gegen den Tabellenführer ebenfalls spielerisch und kämpferisch überzeugen können.
Frank Ollech
Autor: nnzDa die Ballspielhalle an diesem Wochenende anderweitig belegt, einigten sich beide Vereine auf einen ungewöhnlichen Termin. Die Begegnung wird bereits am Freitag, den 05. Oktober ab 20:00 Uhr in der Nordhäuser Ballspielhalle ausgetragen. Die Vorzeichen stehen dabei für den gastgebenden NSV nicht schlecht. In die Saison starteten sie mit bisher mit 3:1 Punkten und lassen somit den schlechten Vorjahrsstart vergessen. Während die Spielgemeinschaft aus Erfurt und Bad Langensalza mit Goldbach und Gotha vor leichteren Aufgaben stand, musste der NSV beim Titelanwärter Mühlhausen ran. Mit der Punkteteilung hoch zufrieden, zeigte sie früh ihre Ambitionen auf einen Podestplatz. Eine klare Standortbestimmung wird es aber erst nach dem Freitagsspiel gegen den Spitzenreiter geben. Die Favoritenbürde ist fast gleichmäßig verteilt. Einzig der Heimvorteil lässt den NSV in Zugzwang geraten.
Das Abschlusstraining fand schon am Dienstag statt. Trainer und Mannschaftstherapeut gaben der Mannschaft vor dem Spitzenspiel frei. Einige Blessuren hat der Kader in den ersten beiden Gefechten schon davon getragen. So laboriert Steffan Fuhrmann immer noch an der Schulter und Kreisläufer David Meitzner an einer Fußverletzung. Zum Lazarett gesellt sich der zuletzt stark aufspielende Christian Flötling mit einem Kapselriss. Bis zum Freitag hat somit die medizinische Abteilung alle Hände voll zu tun. Ein Fragezeichen steht auch vor dem Einsatz des derzeit stärksten in den Reihen des NSV, Torhüter Sören Ahlert.
Trotz dieser vielen Fragezeichen ist die Stimmung im Nordhäuser Lager ungebrochen gut und Heimspiele beflügeln die Mannschaft sowieso. Die letzte Heimspielniederlage stammt aus dem letzten Jahr. Am 07. Oktober 2006 verloren sie gegen Mühlhausen 27:31. Somit ist der NSV fast ein Jahr ungeschlagen.
Der Gewinner wird sich in der oberen Tabellenhälfte festsetzen, da der Spieltag mit den anderen Ansetzung ebenfalls für Spannung sorgt. So muss der Vfb Mühlhausen bei den bisher so glücklosen Sömmerdaern antreten. Für Sömmerda muss, egal wie ein Sieg her. Die bisherige Überraschungsmannschaft, HV 90 Artern, empfängt Titelanwärter Petkus Wutha Farnroda. Nach zwei siegen strotzt der HV 90 vor Selbstbewusstsein. Die enge Halle am Königstuhl ist auch eine Festung die nicht allzu oft bezwungen werden konnte. Ein weiter Verlierer des Auftaktes, die SG Schnellmannshausen, hat den kürzesten Anreiseweg. Dieser führt in die Katzenaue gegen den ThSV Eisenach III.
Der NSV kann mit einem Sieg bei dieser guten Ausgangsposition den ersten Grundstein in der Tabelle legen. Bleibt abzuwarten ob sie gegen den Tabellenführer ebenfalls spielerisch und kämpferisch überzeugen können.
Frank Ollech
