Kritik am Bahnverkehr im Harz
Sonntag, 03. März 2002, 15:55 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Zustände der Bahnstrecken im Südharz sind auf Kritik des Verkehrsclub Deutschland gestoßen. Was getan werden soll, das hat die nnz in Erfahrung gebracht.
Angesichts der zunehmenden Probleme im Harzer Bahnverkehr mahnt der niedersächsische Landesverband des Verkehrsclub Deutschland (VCD) von allen Beteiligten rasche Lösungen an. Sowohl der Ausfall der Neigetechnik-Züge zwischen Hannover und Halle als auch der derzeit eingestellte Personenzugverkehr zwischen Walkenried und Nordhausen schaden dem positiven Image der umweltfreundlichen Eisenbahn. Im Südharz ist der VCD mit der Situation im Bahnverkehr vollkommen unzufrieden. Nachdem sich die angekündigten Sanierungsarbeiten an der Strecke zwischen Walkenried und Woffleben immer wieder verzögerten, hat nun ein Hangrutsch den Bahnverkehr zum Erliegen gebracht. Die Ersatzbusse können den Fahrplan nicht einhalten. Wir erwarten, dass diese Strecke schnellstmöglich instand gesetzt wird, fordert VDC-Landesvorsitzender Martin Mützel. Pikanterweise handelt es sich beim besagten Abschnitt um die erste Schienenverbindung, die nach dem Mauerfall wieder eröffnet wurde.
Auch wenn die Verursacher der aktuellen Probleme im Harz nicht klar auszumachen sind, so benötigen wir nun sehr rasche Schritte, um das Vertrauen vieler frustrierter Fahrgäste zurück zu gewinnen, erklärt der Landesvorsitzende aus Göttingen. Der VCD fordert die Deutsche Bahn AG auf, umgehend auf der Verbindung Hannover - Hildesheim - Goslar - Halle Ersatzzüge mit ausreichend Sitzplätzen zur Verfügung zu stellen. Wegen technischer Probleme mit den modernen Neigetechnik-Zügen bestehen derzeit chaotische Zustände auf dieser Bahnlinie. Da nur fünf der vorhandenen zehn Züge eingesetzt werden können, herrsche in vielen Züge qualvolle Enge. Alles andere als eine Werbung für das Verkehrssystem Bahn, bekennt Mützel.
Der VCD als Umwelt- und Verbraucherverband fordert die Deutsche Bahn AG und die verantwortlichen Politiker auf, schnelle Lösungen für beide akuten Problemfälle zu finden. Bahnfahren muss auch im Harz wieder attraktiver werden, damit künftig noch mehr Fahrgäste von der Straße auf die Schiene wechseln, so Mützel in der nnz.
Autor: nnzAngesichts der zunehmenden Probleme im Harzer Bahnverkehr mahnt der niedersächsische Landesverband des Verkehrsclub Deutschland (VCD) von allen Beteiligten rasche Lösungen an. Sowohl der Ausfall der Neigetechnik-Züge zwischen Hannover und Halle als auch der derzeit eingestellte Personenzugverkehr zwischen Walkenried und Nordhausen schaden dem positiven Image der umweltfreundlichen Eisenbahn. Im Südharz ist der VCD mit der Situation im Bahnverkehr vollkommen unzufrieden. Nachdem sich die angekündigten Sanierungsarbeiten an der Strecke zwischen Walkenried und Woffleben immer wieder verzögerten, hat nun ein Hangrutsch den Bahnverkehr zum Erliegen gebracht. Die Ersatzbusse können den Fahrplan nicht einhalten. Wir erwarten, dass diese Strecke schnellstmöglich instand gesetzt wird, fordert VDC-Landesvorsitzender Martin Mützel. Pikanterweise handelt es sich beim besagten Abschnitt um die erste Schienenverbindung, die nach dem Mauerfall wieder eröffnet wurde.
Auch wenn die Verursacher der aktuellen Probleme im Harz nicht klar auszumachen sind, so benötigen wir nun sehr rasche Schritte, um das Vertrauen vieler frustrierter Fahrgäste zurück zu gewinnen, erklärt der Landesvorsitzende aus Göttingen. Der VCD fordert die Deutsche Bahn AG auf, umgehend auf der Verbindung Hannover - Hildesheim - Goslar - Halle Ersatzzüge mit ausreichend Sitzplätzen zur Verfügung zu stellen. Wegen technischer Probleme mit den modernen Neigetechnik-Zügen bestehen derzeit chaotische Zustände auf dieser Bahnlinie. Da nur fünf der vorhandenen zehn Züge eingesetzt werden können, herrsche in vielen Züge qualvolle Enge. Alles andere als eine Werbung für das Verkehrssystem Bahn, bekennt Mützel.
Der VCD als Umwelt- und Verbraucherverband fordert die Deutsche Bahn AG und die verantwortlichen Politiker auf, schnelle Lösungen für beide akuten Problemfälle zu finden. Bahnfahren muss auch im Harz wieder attraktiver werden, damit künftig noch mehr Fahrgäste von der Straße auf die Schiene wechseln, so Mützel in der nnz.
