Sieg und Niederlage für Nordhäuser
Sonntag, 03. März 2002, 15:43 Uhr
Nordhausen (nnz). Wacker musste nach Pößneck reisen und Salza spielte zu Hause. Wie die beiden Nordhäuser Spitzenmannschaften diesen Spieltag absolvierten, das hat nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg notiert.
Die Erwartungshaltung beim Tabellenletzten Wacker 90 vor dem Spiel gegen den Spitzenreiter der Thüringenliga VfB 09 Pößneck war alles andere als optimistisch, obwohl Trainer Jörg Weißhaupt auf das derzeit stärksten Aufgebot zurück greifen konnte. Zu gut war noch die blamable Heimniederlage (0:7) in der Vorrunde in Erinnerung. Diesmal wollten sich die Männer um Kapitän Jens Ludwig so teuer wie möglich verkaufen und eine solch derbe Schlappe unter allen Umständen verhindern.
Nachdem das erste Anrennen der Pößnecker auf das von Lenczewski gehütete Gehäuse unbeschadet überstanden war, spielte die Weißhaupt-Truppe munter mit. Aus einer sicheren Abwehr heraus suchten die Nordhäuser Kicker ihre Chance im Konterspiel. Vor allem Pohl und Kulbacki beschäftigten die Verteidigung der Gastgeber mehr als ihnen lieb war. Das Schlusslicht der Thüringenliga verlangte dem Tabellenführer alles ab. In dieser ausgeglichenen Spielphase gelang den Platzherren in der 24. Minute der Führungstreffer. Heynig erzielte nach einem Eckball das vielumjubelte Tor. Danach verstärkte sich der Druck des Spitzenreiters, aber die von Jens Ludwig gut organisierten Abwehr und der ausgezeichnete Lenczewski ließen keine weiteren Treffer zu.
Nach dem Pausentee konnte Wacker die hektisch geführten Partie wieder ausgeglichen gestalten. In der 75. Minute keimte noch einmal Hoffnung, als der Unparteiische einen Pößnecker die Rote Karte zeigte. Die zahlenmäßige Überlegenheit dauerte gerade 12 Minuten. Dann erwischte es Elle, der mit Gelb/Rot vorzeitig in die Kabine geschickt wurde. In der 93. Spielminute stellte Scheuerl mit einem unhaltbaren Schuss den schwer erkämpften 2:0-Sieg der Pößnecker sicher. Wacker hat sich beim Spitzenreiter, trotz der Niederlage, gut verkauft. Das lässt für die Partie gegen den Tabellenzweiten Erfurt Nord am kommenden Sonnabend (09.03.) um 14 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark vorsichtigen Optimismus aufkommen. Das Hinspiel verloren die Nordhäuser 1:4.
Wacker spielte mit Lenczewski, J. Ludwig, Nebelung, Elle (87. GRK), Puc, Dornhofer, Wichmann (ab 76. Hafermalz), Pohl, Pistorius, Kulbacki, Kühne.
In der Landesklasse kam die FSG Salza zu ihren fünften Sieg in Folge. Auf dem Henze-Sportplatz in Salza deklassierten die Männer von Trainer Silvio Böhm den bisherigen Tabellenzweiten Hildburghausen klar mit 4:0. In der kämpferischen Partie vor 150 Zuschauern erzielten in der ersten Halbzeit zweimal Rieger und Basse sowie Ahlert in der zweiten Hälfte die Treffer. Zwar besaßen die Gäste optische Vorteile, wurden aber von den Salzaern klassisch ausgekontert.
Am kommenden Sonnabend müssen die Nordhäuser Landesklasse-Kicker nach Schwallungen. Die Erinnerungen an das Hinspiel sind nicht die besten, denn sie verloren auf eigenem Platz mit 0:5. Durch den unerwartet hohen Sieg dürfte aber das Selbstvertrauen der Mannschaft erheblich gestiegen sein, zumal die Böhm-Truppe auswärts weit stärker spielt als vor eigenem Publikum.
Autor: rhDie Erwartungshaltung beim Tabellenletzten Wacker 90 vor dem Spiel gegen den Spitzenreiter der Thüringenliga VfB 09 Pößneck war alles andere als optimistisch, obwohl Trainer Jörg Weißhaupt auf das derzeit stärksten Aufgebot zurück greifen konnte. Zu gut war noch die blamable Heimniederlage (0:7) in der Vorrunde in Erinnerung. Diesmal wollten sich die Männer um Kapitän Jens Ludwig so teuer wie möglich verkaufen und eine solch derbe Schlappe unter allen Umständen verhindern.
Nachdem das erste Anrennen der Pößnecker auf das von Lenczewski gehütete Gehäuse unbeschadet überstanden war, spielte die Weißhaupt-Truppe munter mit. Aus einer sicheren Abwehr heraus suchten die Nordhäuser Kicker ihre Chance im Konterspiel. Vor allem Pohl und Kulbacki beschäftigten die Verteidigung der Gastgeber mehr als ihnen lieb war. Das Schlusslicht der Thüringenliga verlangte dem Tabellenführer alles ab. In dieser ausgeglichenen Spielphase gelang den Platzherren in der 24. Minute der Führungstreffer. Heynig erzielte nach einem Eckball das vielumjubelte Tor. Danach verstärkte sich der Druck des Spitzenreiters, aber die von Jens Ludwig gut organisierten Abwehr und der ausgezeichnete Lenczewski ließen keine weiteren Treffer zu.
Nach dem Pausentee konnte Wacker die hektisch geführten Partie wieder ausgeglichen gestalten. In der 75. Minute keimte noch einmal Hoffnung, als der Unparteiische einen Pößnecker die Rote Karte zeigte. Die zahlenmäßige Überlegenheit dauerte gerade 12 Minuten. Dann erwischte es Elle, der mit Gelb/Rot vorzeitig in die Kabine geschickt wurde. In der 93. Spielminute stellte Scheuerl mit einem unhaltbaren Schuss den schwer erkämpften 2:0-Sieg der Pößnecker sicher. Wacker hat sich beim Spitzenreiter, trotz der Niederlage, gut verkauft. Das lässt für die Partie gegen den Tabellenzweiten Erfurt Nord am kommenden Sonnabend (09.03.) um 14 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark vorsichtigen Optimismus aufkommen. Das Hinspiel verloren die Nordhäuser 1:4.
Wacker spielte mit Lenczewski, J. Ludwig, Nebelung, Elle (87. GRK), Puc, Dornhofer, Wichmann (ab 76. Hafermalz), Pohl, Pistorius, Kulbacki, Kühne.
In der Landesklasse kam die FSG Salza zu ihren fünften Sieg in Folge. Auf dem Henze-Sportplatz in Salza deklassierten die Männer von Trainer Silvio Böhm den bisherigen Tabellenzweiten Hildburghausen klar mit 4:0. In der kämpferischen Partie vor 150 Zuschauern erzielten in der ersten Halbzeit zweimal Rieger und Basse sowie Ahlert in der zweiten Hälfte die Treffer. Zwar besaßen die Gäste optische Vorteile, wurden aber von den Salzaern klassisch ausgekontert.
Am kommenden Sonnabend müssen die Nordhäuser Landesklasse-Kicker nach Schwallungen. Die Erinnerungen an das Hinspiel sind nicht die besten, denn sie verloren auf eigenem Platz mit 0:5. Durch den unerwartet hohen Sieg dürfte aber das Selbstvertrauen der Mannschaft erheblich gestiegen sein, zumal die Böhm-Truppe auswärts weit stärker spielt als vor eigenem Publikum.
