Betriebe hoch, Beschäftigte runter
Samstag, 02. März 2002, 09:41 Uhr
Nordhausen (nnz). An den Ergebnissen der Thüringer Industriebetriebe des Jahres 2001 waren die Kreise unterschiedlich stark beteiligt. Wie sich der Landkreis Nordhausen einbringt, das hat die nnz herausgefunden.
Im industriellen und verarbeitenden Bereich gab es im Jahr 2001 im Landkreis Nordhausen 58 Unternehmen, das ist gegenüber dem Jahr 1991 ein Zuwachs von 14 Betrieben. Die Unternehmen erwirtschafteten im zurückliegenden Jahr einen Umsatz von 979 Millionen Euro. Deutlich zurückgegangen ist allerdings die Zahl der Beschäftigten. Lag sie im Jahr 1991 noch 11.235, so waren es zehn Jahre später nur noch 4.761 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Rein rechnerisch sind in jedem Unternehmen damit nur noch 82 Frauen und Männer beschäftigt. Deren Umsatz je Beschäftigten hat sich in den Jahren zwischen 1991 und 2001 allerdings vervierfacht. Die Löhne und Gehälter hielten mit dieser Entwicklung nicht stand. Lag der Durchschnittslohn im Jahr 1991 bei rund 9.000 Euro, so hatten die Beschäftigten zehn Jahre später 23.600 Euro jährlich in ihren Taschen.
Der Vergleich in Thüringen
Mit den im Jahr 2001 von den Betrieben von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten erzielten Umsatz von 19,7 Milliarden Euro (38,5 Milliarden DM) wurde gegenüber 1991 eine Steigerung um fast das Zweifache erreicht. Die Kreise mit dem höchsten Umsatz im Jahr 2001 waren die Stadt Eisenach (Umsatz 2001: 1,8 Milliarden Euro), der Landkreis Sömmerda (1,7 Milliarden Euro), der Wartburgkreis (1,5 Milliarden Euro), der Landkreis Gotha (1,4 Milliarden Euro), der Landkreis Schmalkalden-Meiningen (1,2 Milliarden Euro), der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (1,1 Milliarden Euro), der Saale-Orla-Kreis (1,1 Milliarden Euro) und die Stadt Erfurt (1,1 Milliarden Euro). Vergleichsweise niedrige Umsätze erzielten die Stadt Suhl (210 Millionen Euro), die Stadt Gera (223 Millionen Euro) und die Stadt Weimar (364 Millionen Euro).
Nach wie vor wird die Umsatzhöhe massgeblich durch die Lieferungen in das Ausland bestimmt. Betrug 1991 der Anteil des Auslandsumsatzes am Umsatz insgesamt (Exportquote) im Jahresdurchschnitt noch 16,2 Prozent, so erhöhte sich dieser bis zum Jahr 2001 auf 23,4 Prozent. Hohe Exportquoten erreichten die Stadt Jena mit 46,5 Prozent, der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt mit 28,7 Prozent, der Wartburgkreis mit 26,1 Prozent, der Landkreis Sonneberg mit 25,1 Prozent und der Kyffhäuserkreis mit 23,4 Prozent. Kleinere Anteile des Auslandsumsatzes am Umsatz insgesamt wurden in der Stadt Weimar mit 6,8 Prozent, in der Stadt Suhl und im Landkreis Altenburger Land mit je 8,5 Prozent verzeichnet.
Im Monatsdurchschnitt des Jahres 2001 waren in den Thüringer Industriebetrieben 137 946 Personen tätig. Spitzenreiter bei der Industriebeschäftigung war der Wartburgkreis mit 11 747 Personen, der Landkreis Schmalkalden-Meiningen mit 10 355 Personen, der Landkreis Gotha mit 9 759 Personen, der Saale-Orla-Kreis mit 8 438 Personen, der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt mit 8 377 Personen, die Stadt Erfurt mit 7 300 Personen, der Ilm-Kreis mit 7 231 Personen, der Landkreis Eichsfeld mit 6 304 Personen und die Stadt Eisenach mit 6 115 Personen. Eine niedrige Beschäftigtenzahl wiesen die Stadt Suhl mit 1 931 Personen und die Stadt Weimar mit 2 318 Personen aus.
Die Umsatzproduktivität lag in Thüringen im Jahr 2001 bei 143 Tausend Euro. Gegenüber 1991 bedeutete das eine Steigerung um mehr als das Sechsfache. Die höchsten Umsätze je Beschäftigten wurden 2001 im Landkreis Sömmerda mit 428 Tausend Euro ermittelt. Es folgten die Stadt Eisenach (294 Tausend Euro), der Landkreis Nordhausen (206 Tausend Euro), die Stadt Weimar (157 Tausend Euro), der Landkreis Altenburger Land (157 Tausend Euro) und die Stadt Erfurt (146 Tausend Euro). Geringere Umsätze je Beschäftigten wurden für den Landkreis Sonneberg (90 Tausend Euro) und die Stadt Gera (89 Tausend Euro) errechnet.
Autor: nnzIm industriellen und verarbeitenden Bereich gab es im Jahr 2001 im Landkreis Nordhausen 58 Unternehmen, das ist gegenüber dem Jahr 1991 ein Zuwachs von 14 Betrieben. Die Unternehmen erwirtschafteten im zurückliegenden Jahr einen Umsatz von 979 Millionen Euro. Deutlich zurückgegangen ist allerdings die Zahl der Beschäftigten. Lag sie im Jahr 1991 noch 11.235, so waren es zehn Jahre später nur noch 4.761 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Rein rechnerisch sind in jedem Unternehmen damit nur noch 82 Frauen und Männer beschäftigt. Deren Umsatz je Beschäftigten hat sich in den Jahren zwischen 1991 und 2001 allerdings vervierfacht. Die Löhne und Gehälter hielten mit dieser Entwicklung nicht stand. Lag der Durchschnittslohn im Jahr 1991 bei rund 9.000 Euro, so hatten die Beschäftigten zehn Jahre später 23.600 Euro jährlich in ihren Taschen.
Der Vergleich in Thüringen
Mit den im Jahr 2001 von den Betrieben von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten erzielten Umsatz von 19,7 Milliarden Euro (38,5 Milliarden DM) wurde gegenüber 1991 eine Steigerung um fast das Zweifache erreicht. Die Kreise mit dem höchsten Umsatz im Jahr 2001 waren die Stadt Eisenach (Umsatz 2001: 1,8 Milliarden Euro), der Landkreis Sömmerda (1,7 Milliarden Euro), der Wartburgkreis (1,5 Milliarden Euro), der Landkreis Gotha (1,4 Milliarden Euro), der Landkreis Schmalkalden-Meiningen (1,2 Milliarden Euro), der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (1,1 Milliarden Euro), der Saale-Orla-Kreis (1,1 Milliarden Euro) und die Stadt Erfurt (1,1 Milliarden Euro). Vergleichsweise niedrige Umsätze erzielten die Stadt Suhl (210 Millionen Euro), die Stadt Gera (223 Millionen Euro) und die Stadt Weimar (364 Millionen Euro).
Nach wie vor wird die Umsatzhöhe massgeblich durch die Lieferungen in das Ausland bestimmt. Betrug 1991 der Anteil des Auslandsumsatzes am Umsatz insgesamt (Exportquote) im Jahresdurchschnitt noch 16,2 Prozent, so erhöhte sich dieser bis zum Jahr 2001 auf 23,4 Prozent. Hohe Exportquoten erreichten die Stadt Jena mit 46,5 Prozent, der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt mit 28,7 Prozent, der Wartburgkreis mit 26,1 Prozent, der Landkreis Sonneberg mit 25,1 Prozent und der Kyffhäuserkreis mit 23,4 Prozent. Kleinere Anteile des Auslandsumsatzes am Umsatz insgesamt wurden in der Stadt Weimar mit 6,8 Prozent, in der Stadt Suhl und im Landkreis Altenburger Land mit je 8,5 Prozent verzeichnet.
Im Monatsdurchschnitt des Jahres 2001 waren in den Thüringer Industriebetrieben 137 946 Personen tätig. Spitzenreiter bei der Industriebeschäftigung war der Wartburgkreis mit 11 747 Personen, der Landkreis Schmalkalden-Meiningen mit 10 355 Personen, der Landkreis Gotha mit 9 759 Personen, der Saale-Orla-Kreis mit 8 438 Personen, der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt mit 8 377 Personen, die Stadt Erfurt mit 7 300 Personen, der Ilm-Kreis mit 7 231 Personen, der Landkreis Eichsfeld mit 6 304 Personen und die Stadt Eisenach mit 6 115 Personen. Eine niedrige Beschäftigtenzahl wiesen die Stadt Suhl mit 1 931 Personen und die Stadt Weimar mit 2 318 Personen aus.
Die Umsatzproduktivität lag in Thüringen im Jahr 2001 bei 143 Tausend Euro. Gegenüber 1991 bedeutete das eine Steigerung um mehr als das Sechsfache. Die höchsten Umsätze je Beschäftigten wurden 2001 im Landkreis Sömmerda mit 428 Tausend Euro ermittelt. Es folgten die Stadt Eisenach (294 Tausend Euro), der Landkreis Nordhausen (206 Tausend Euro), die Stadt Weimar (157 Tausend Euro), der Landkreis Altenburger Land (157 Tausend Euro) und die Stadt Erfurt (146 Tausend Euro). Geringere Umsätze je Beschäftigten wurden für den Landkreis Sonneberg (90 Tausend Euro) und die Stadt Gera (89 Tausend Euro) errechnet.
