Handball am Wochenende
Freitag, 28. September 2007, 13:08 Uhr
Nordhausen (nnz). Eine allgemein gehaltene Vorschau auf das Handball-Wochenende hatte die nnz bereits veröffentlicht. Mit Frank Ollech wird es jetzt ein wenig konkreter...
Insgesamt acht Spiele stehen an diesem Wochenende für die Handballer des NSV auf dem Programm. Davon geht es vier mal gegen Mühlhausen. Die Augen richten sich an diesem Wochenende Erst nach Mühlhausen dann nach Nordhausen.
Am Samstag stehen sich ab 19:00 Uhr im Nordthüringenderby der VFB TM Mühlhausen 09 und die Männer des NSV gegenüber. Beide Mannschaften erheben den Anspruch auf einen Podiumsplatz und vielleicht noch mehr. Im letzten Spieljahr tat sich der Vfb nach starkem Saisonstart sehr schwer und landete hinter den Nordhäusern. Dabei schaffte es keine Mannschaft ihr jeweiliges Heimspiel zu gewinnen. Die Mühlhäuser rasierten am 3. Spieltag den NSV mit 31:27 ab und dieser wiederum am 14. Spieltag mit 31:28 den Vfb.
Einen Punktverlust im Heimspiel kann sich eine Spitzenmannschaft mit dem Anspruch auf den Aufstieg in dieser Saison nicht leisten, stehen doch Mannschaften wie Schnellmannshausen und Wutha Farnroda in den Startlöchern. Der NSV ist da in einer besseren Ausgangsposition. Entführen sie auch nur einen Punkt aus dem Nachbarkreis, haben sie im direkten Duell schon mal die Nase vorn. Bei einer Niederlage liegen sie immer noch im Fahrplan.
An eine Niederlage wird im Nordhäuser Lager aber gar nicht gedacht. Mit dem glänzenden Auftaktsieg gegen Sömmerda im Rücken, haben sie ihre Absichten um einen vorderen Platz in der Tabelle klar Nachdruck verliehen. Jedoch stehen nach dem Abschlusstraining Trainer Meyer nicht alle Spieler voll zur Verfügung. Neben dem langzeitverletzten Sebastian Kreutz laborieren Kreisläufer David Meitzner an einer Fußverletzung und der Torschützenkönig der letzten Jahre, Steffan Fuhrmann an einer Schulterverletzung. Der Einsatz beider muss erst noch entschieden werden. Aber auch wenn sie auflaufen, bleibt abzuwarten ob sie ihre Leistung vom Heimspiel wieder abrufen können. Ansonsten sind alle Mann an Deck und die Stimmung im Kader ist ausgezeichnet.
Das Vorspiel wird ebenfalls von Mannschaften beider Vereine bestritten. Ab 17:00 Uhr stehen sich die Zweiten gegenüber. Eindeutiger Favoriten sind hier die Gastgeber. Die Spieler um Trainer Roy Grob benötigen noch eine Spieltage um den Umbruch innerhalb der Mannschaft und im Spielsystem vollziehen zu können. Das Team ist auf einem guten Weg und man sollte den Spielern die nötige Zeit geben.
Ab 16:00 Uhr beginnt für die Dritte die Saison. Auswärts beim Derby gegen HV 90 Artern müssen sie alle Register ziehen. Die Gastgeber sind in der engen Halle Am Königstuhl immer eine Macht und verlieren recht selten in diesem Hexenkessel.
Volles Programm auch am Sonntag, allerdings in der Ballspielhalle. Ab 10:00 Uhr gibt es ein Kräftemessen der C-Jugend des NSV gegen die HSG Suhl. Auch wenn der jüngere NSV Jahrgang am letzten Wochenende sensationell beide Punkte aus Mühlhausen entführte, sind sie in diesem Spiel nur Außenseiter. Weiter geht es ab 12:00 Uhr mit der E-Jugend gegen Mühlhausen. Für beide der erste Spieltag in der Verbandsliga und gleichzeitig Standortbestimmung.
Gleiches gilt für die Begegnung in der D-Jugend, ebenfalls gegen Mühlhausen. Die Vorzeichen stehen hier aber ganz anders. Die D-Jugend will auch im dritten Jahr, nach zwei Erfolgen in der E-Jugend, an den Endrundenturnieren um die Thüringermeisterschaft teilnehmen. Im zweiten D-Jugend Spiel stehen sich NSV II und Einheit Sondershausen gegenüber. Hier sollten die Gastgeber beide Punkte fest in der Hand halten. Dennoch ist Vorsicht geboten, auch hier ist es der erste Spieltag und Überraschungen sind vorprogrammiert.
Das Hauptspiel am Sonntag steigt ab 15:30 Uhr. Hier stehen sich in der Frauen Verbandsliga der NSV und VSG 1882 Oberdorla gegenüber. Die junge NSV Damenmannschaft steht bei ihrer Heimspielpremiere unter Druck. Nachdem sie nach einem starken Auftritt unglücklich mit 24:25 in Artern verloren, wollen sie unbedingt punkten. Hoffentlich verkrampfen sie dabei nicht und schlagen sich am Ende selbst. Die Favoritenbürde tragen sie in diesem Spiel jedenfalls nicht. Die Gaste von der VSG sind seid Jahren eine starke Mannschaft in dieser Liga. Für Trainerin Bettina Hoffmann zeigt aber die Leistungskurve klar nach oben. Vielleicht sind sie nach diesem Wochenende auch in der Tabelle weiter oben zu finden.
Frank Ollech
Autor: nnzInsgesamt acht Spiele stehen an diesem Wochenende für die Handballer des NSV auf dem Programm. Davon geht es vier mal gegen Mühlhausen. Die Augen richten sich an diesem Wochenende Erst nach Mühlhausen dann nach Nordhausen.
Am Samstag stehen sich ab 19:00 Uhr im Nordthüringenderby der VFB TM Mühlhausen 09 und die Männer des NSV gegenüber. Beide Mannschaften erheben den Anspruch auf einen Podiumsplatz und vielleicht noch mehr. Im letzten Spieljahr tat sich der Vfb nach starkem Saisonstart sehr schwer und landete hinter den Nordhäusern. Dabei schaffte es keine Mannschaft ihr jeweiliges Heimspiel zu gewinnen. Die Mühlhäuser rasierten am 3. Spieltag den NSV mit 31:27 ab und dieser wiederum am 14. Spieltag mit 31:28 den Vfb.
Einen Punktverlust im Heimspiel kann sich eine Spitzenmannschaft mit dem Anspruch auf den Aufstieg in dieser Saison nicht leisten, stehen doch Mannschaften wie Schnellmannshausen und Wutha Farnroda in den Startlöchern. Der NSV ist da in einer besseren Ausgangsposition. Entführen sie auch nur einen Punkt aus dem Nachbarkreis, haben sie im direkten Duell schon mal die Nase vorn. Bei einer Niederlage liegen sie immer noch im Fahrplan.
An eine Niederlage wird im Nordhäuser Lager aber gar nicht gedacht. Mit dem glänzenden Auftaktsieg gegen Sömmerda im Rücken, haben sie ihre Absichten um einen vorderen Platz in der Tabelle klar Nachdruck verliehen. Jedoch stehen nach dem Abschlusstraining Trainer Meyer nicht alle Spieler voll zur Verfügung. Neben dem langzeitverletzten Sebastian Kreutz laborieren Kreisläufer David Meitzner an einer Fußverletzung und der Torschützenkönig der letzten Jahre, Steffan Fuhrmann an einer Schulterverletzung. Der Einsatz beider muss erst noch entschieden werden. Aber auch wenn sie auflaufen, bleibt abzuwarten ob sie ihre Leistung vom Heimspiel wieder abrufen können. Ansonsten sind alle Mann an Deck und die Stimmung im Kader ist ausgezeichnet.
Das Vorspiel wird ebenfalls von Mannschaften beider Vereine bestritten. Ab 17:00 Uhr stehen sich die Zweiten gegenüber. Eindeutiger Favoriten sind hier die Gastgeber. Die Spieler um Trainer Roy Grob benötigen noch eine Spieltage um den Umbruch innerhalb der Mannschaft und im Spielsystem vollziehen zu können. Das Team ist auf einem guten Weg und man sollte den Spielern die nötige Zeit geben.
Ab 16:00 Uhr beginnt für die Dritte die Saison. Auswärts beim Derby gegen HV 90 Artern müssen sie alle Register ziehen. Die Gastgeber sind in der engen Halle Am Königstuhl immer eine Macht und verlieren recht selten in diesem Hexenkessel.
Volles Programm auch am Sonntag, allerdings in der Ballspielhalle. Ab 10:00 Uhr gibt es ein Kräftemessen der C-Jugend des NSV gegen die HSG Suhl. Auch wenn der jüngere NSV Jahrgang am letzten Wochenende sensationell beide Punkte aus Mühlhausen entführte, sind sie in diesem Spiel nur Außenseiter. Weiter geht es ab 12:00 Uhr mit der E-Jugend gegen Mühlhausen. Für beide der erste Spieltag in der Verbandsliga und gleichzeitig Standortbestimmung.
Gleiches gilt für die Begegnung in der D-Jugend, ebenfalls gegen Mühlhausen. Die Vorzeichen stehen hier aber ganz anders. Die D-Jugend will auch im dritten Jahr, nach zwei Erfolgen in der E-Jugend, an den Endrundenturnieren um die Thüringermeisterschaft teilnehmen. Im zweiten D-Jugend Spiel stehen sich NSV II und Einheit Sondershausen gegenüber. Hier sollten die Gastgeber beide Punkte fest in der Hand halten. Dennoch ist Vorsicht geboten, auch hier ist es der erste Spieltag und Überraschungen sind vorprogrammiert.
Das Hauptspiel am Sonntag steigt ab 15:30 Uhr. Hier stehen sich in der Frauen Verbandsliga der NSV und VSG 1882 Oberdorla gegenüber. Die junge NSV Damenmannschaft steht bei ihrer Heimspielpremiere unter Druck. Nachdem sie nach einem starken Auftritt unglücklich mit 24:25 in Artern verloren, wollen sie unbedingt punkten. Hoffentlich verkrampfen sie dabei nicht und schlagen sich am Ende selbst. Die Favoritenbürde tragen sie in diesem Spiel jedenfalls nicht. Die Gaste von der VSG sind seid Jahren eine starke Mannschaft in dieser Liga. Für Trainerin Bettina Hoffmann zeigt aber die Leistungskurve klar nach oben. Vielleicht sind sie nach diesem Wochenende auch in der Tabelle weiter oben zu finden.
Frank Ollech
